1873, Australien

1873, Australien

Jahr/Ort Handlung Folge/Track
1873

Australien

 

Adam als Kind

 

Der junge Adam träumt. Er spielt vor dem Haus seiner Eltern in Australien.  Ein Aborigine erzählt von der „ersten Ursache“, einem Mythos der Aborigines (s. Traumzeit: Der Anbeginn der Welt).

Adams Vater William unterbricht die Geschichte – man bemerkt, dass der Aborigine scheinbar gar nicht da ist.

William berichtet von seinem neuen Auftrag berichtet: Er muss wieder fortgehen, um einen Landweg nach Perth zu finden. Er ist Naturforscher.

Es wird vorausgedeutet, dass William einen großen Fund machen wird (aber es wird betont: kein Zufallsfund, er war auf der Suche danach seit seiner Emigration aus England).

Adam und sein Vater spielen zusammen, es ist der letzte gemeinsame Moment mit seinem Vater, ein (letzter) kurzer Moment des Glücks.

2-2
1873,

3. März

Australien,

Felsenberg

William besteigt in Australien einen Felsenberg, dessen Maserung wie Schlangenhaut aussieht. Der Berg scheint magnetische Kräfte zu besitzen.  Auf dem oberen Felsplateau fürchtet er „einen weiteren Eingang“ zu finden. 2-8
1873, 3.März, Australien,

Felsenberg

William entdeckt „einen weiteren Ort des Schreckens“, einen weiteren Zugang. Folterinstrumente und Überreste liegen dort so wie ein toter Dingo.

Er findet dort ein Meter große Nester, Brutstätten und Larven und halbfeste Abscheidungen. Er begreift nicht, was er gefunden hat und fragt sich, wie lange „sie“ schon fort seien.  Er hat einen „weiteren Zugang“ gefunden.

Er beschließt, den Ort für immer zu versiegeln.

2-10
1873

Australien

Nathaniel träumt von der Verbindung aller Dinge und Lebewesen zueinander (Wesen, Dinge, Gesetze, Kunst).

Der junge Nathaniel vermisst seinen Vater, der schon länger weg ist und erinnert sich weiter an die Geschichte des Aborigines.

Plötzlich wird der junge Adam von einer Schlange (ein Taipan) ins Bein gebissen.  Seine Mutter versucht ihn zu retten, doch sein Fieber steigt und drohen ihn „zu verglühen“. Er fantasiert.

2-5
1873,

3. März,

Australien,

Felsenberg

 

William verlässt den Felsenberg und kehrt zu seinen Reisebegleitern zurück, er scheint verwundet. Er sagt, er habe „nichts gefunden“ und will aufgrund eines beunruhigenden Gefühls schell zu seiner Familie zurück.

William fragt sich, wie der tote Dingo plötzlich wieder zu leben begonnen habe.

Er erinnert sich daran, einen seltsamen Englänger namens de Salis im Landvermessungsamt getroffen zu haben, der ihm Hilfe angeboten habe. Beunruhigt und „voller Gewissheit“ reist William schnell zurück.

2-13
1873, 3.März, Australien,

Felsenberg

William findet zuhause seinen kranken Sohn Adam – das Schlangengift hat ihn in einen fiebrigen Zustand versetzt, bei der keine Medizin mehr hilft.  Adam liegt im Sterben.

William nimmt Adam mit, um ihn zum Felsenberg zu bringen und dort zu retten.

2-16
1873, 3.März, Australien,

Felsenberg

William hängt Adam an die Geräte, die er in der Kammer im Felsenberg gefunden hat, und schließt sich auch selbst dort an. Adam faselt dabei von dem Geheimnis, man hört dabei den Aborigines-Erzähler.  Adam schreit. 2-17b
1873

Australien

Während William den sterbenden Adam an die fremdartigen Maschinen anschließt, hört man die Erzählung des Aborigines weiter.

Adam, jung und alt, in beiden Zeiten an Maschinen angeschlossen,  spricht dies und  schreit auf.

2-17c
1873, 3.März, Australien,

Felsenberg

Der junge Adam erwacht an einer Maschine, sein Vater allerdings nicht mehr.

William Salton stirbt am 3.3.1873 am Felsenberg

2-19

Ein Fan-Blog zur schwarzromantischen Mysteryserie "Die schwarze Sonne" von Günter Merlau

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