1893 – Chicago

Mai 1893, Chicago

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nathaniel ist alt geworden und schwächer, Adam wähnt ihn dem Tod fast näher als dem Leben. Nathaniel wird weiterhin von dem Gift des Weißen zerfressen, das er beim Kampf in Indien in sich aufgenommen hat. Dennoch zeigt er immer noch funkelndes Leben und Freude. Als Nathaniel eine schlüpfrige Bemerkung macht, entgegnet Adam, Nathaniel sei „unmöglich“. Nathaniel lacht und antwortet: „Ja, das bin ich wohl“. Nathaniel und Adam sind auf der Weltausstellung in Chicago zur 400jährigen Entdeckung von Amerika. Die Wunder der Technik und Wissenschaft werden von beiden bewundert und genossen. Sie bewundern das berühmte Riesenrad, das ein Symbol der Austellung ist. 440px-ferris-wheel

Teslas Vortrag über Elektrizität ist Nathaniels Ziel: Das Wechselstromverfahren werde der ganzen Welt den Strom in die Wohnzimmer bringen. Tesla führt anhand seiner Spulen und Motoren die Wunder des Wechselstroms vor, er zeigt Glühlampen, Ströme und Magneten: An die Stelle des Unbegreiflichen tritt nun ein einfacher wissenschaftlicher Mechanismus.

„Willkommen Elektrotechniker“ prangt über dem Vortrag. Eine Welt mit Molekülen und Atomen, statische Ladungen werden als Erklärung für viele Phänomene vorgestellt. Ätherspannungen (elektrostatische Spannungen) und elektronischer Magnetismus wird vorgeführt. Als Höhepunkt zeigt Tesla die blendenden Lichtströme seines Wechselstroms, in dessen Mitte er sich positioniert. Das Publikum reagiert hysterisch, dann begeistert.nikola_tesla_with_his_equipment_wellcome_m0014782 Nathaniel reagiert so, als hätte er es schon oft gesehen. Nach dem Vortrag treffen sich Nicola Tesla und Nathaniel, die sich schon lange zu kennen scheinen („Nicola, mein Junge“). Nathaniel konfrontiert Tesla mit einem Anliegen: Er will einen Teil seiner Ausrüstung und Tesla selbst „ausborgen“. Tesla wisse, was Nathaniel vorhabe, er brauche das „spezielle Gerät“ und ein „weiteres Eindringen wie vor Jahren“ müsse geschehen. Tesla erinnert Nathaniel, dass sei es nie wieder benutzen wollten, doch Nathaniel betont, dass „die Dinge sich verändert“ hätten und er eine große Verantwortung trage. Die Konsequenzen der Strahlung seien noch unbekannt. Nathaniel warnt, „die anderen hätten bereits angefangen“, seit einigen Jahren würden sie mit den freien Energien experimentieren und Erfolge erzielen. Nathaniel erinnert Tesla: „Du weißt, was du mir schuldest“,  Tesla erwidert, er werde Nathaniels Hilfe nie vergessen, doch Nathaniel besteht darauf, „die Spule ein weiteres Mal“ einzusetzen. Noch am selbigen Abend werde Natheniel ihn in seinem Labor aufsuchen.

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Ein Fan-Blog zur schwarzromantischen Mysteryserie "Die schwarze Sonne" von Günter Merlau

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