2010 – Mount Shasta

Datum Handlung CD-Track
2010

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine Party bei einem Politiker: Das Thema ist jedoch banal, die Gartenwünsche der Frau. Der Gastgeber ist Minister („Jürgen“) im  inneren Amt, der die Strahlenabteilung (K17) für einen Gefallen (für eine Inszenierung zur Abschreckung für seine Frau) nutzen will. Großes Gelächter, Partylaune. Der Vizepräsident („Lothar) kündigt sich an, Jürgen ist überrascht. Die Lage scheint ernst: Es geht um (Geheim-)Projekt Nordwind. Er schildert, dass sie einen weiteren Träger verloren haben („nach Hartmann jetzt Helmut Berger im Beschleuniger“). Ein weiteres Kraftwerk (die 5, der Mount Shasta) sei nicht mehr zu öffnen seit „dem Unfall“, der Kontakt sei seit vielen Stunden verloren. Minister Jürgen fürchtet eine Katastrophe, der Berg sei ein „Wallfahrtsort für Freaks und UFO-Gläubige“. Lothar schlägt vor, auf ein anderes „Rad“ einzuwirken, damit nicht das gesamte Projekt gefährdet werde. Die Analytiker hätten zugestimmt, ebenso die Analytiker. Der Minister will grünes Licht geben, fragt aber zu vor, ob „SIE“ informiert sei(en)? Lothar spricht davon, jetzt die Physik einzuweihen, bevor alles um die Ohren fliegt. Jürgen weist die Partygäste an, nach Hause zu gehen – die Party ist vorbei. „Gott steh uns bei“. 7-3

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2010, Universität, Auditorim

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine Vorlesung in der Universität. Professor Martens spricht vom Instanton Modell und davon, dass es nicht den Zeitpunkt 0 gebe (weil es „kein Vorher“ gab). Was war vor dem Urknall? Die Frage ist nicht möglich. Was ist die erste auf 0 folgende Zahl? Nicht 1. Nicht 0,5, nicht 0,000000012… alles lässt sich halbieren. Wenn die Zeit wie die Materie gequantelt wäre, dann würde es kleinste Zeiteinheiten geben: Die Planck-Zeit (10-43 Sekunden) . Die Vorlesung wird unterbrochen: Es sei ein Notfall, der Kurs wird auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Martens ist erbost bis er hört,dass der BND in seinem Büro wartet.

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2010, Universität,

Martens Büro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Geralt Brückner vom BND wartet in Martens Büro: Fragen nationaler und internationaler Sicherheit sind der Grund für den Abbruch der Vorlesung. Als Martens scherzt, ob ein Kernkraftwerk in die Luft gegangen sei, antwortet Brückner ernst: Noch nicht, aber es könnte demnächst sein – eines, „dass so groß ist wie ein Universum, einer Zufallsschwankung in einem makrozeitlosen Quantenvakuum entsprungen“. Er meint es ernst, es gehe um eine Katastrophe kosmischen Ausmaßes.Martens wir über Projekt Nordwind informiert: An energetischen Knotenpunkten der Erde werden seit über 60 Jahren Experimente durchgeführt. Martens fragt sarkastisch nach N-Maschinen, Raumkraftgeneratoren, Telekinese Experimente der CIA in den 70ern (Mkultra). Wieder antwortet der BND-Mann ernst, diese Projekte sei10-43-sekundenen nur Abfallprodukte des Proje ktes Nordwind.

Die Erkenntnisse „seit Einstein, Heisenberg und Tesla“ hätten mittlerweile intensive und praktische Anwendung gefunden. Martens findet es provokant, die relativen Unschärferelationen (Heisenberg) in einem Atemzug mit Tesla zu nennen und echauffiert sich über weitereSpinnereien wie dem Phiadelphia-Experiment, Zeitreiseversuchen  und den Ideen über freie Energie.

Der BND-Mann relativiert: 140 Milliarden seien bereits in Forschungsprojekte investiert, die seit über 50 Jahren Erfolge zu verzeichnen hätten. Da die Zeit drängt, soll Martens einen Film sehen, der ihn überzeugen soll. Martens schaut den Film widerwillig an.

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 2010, Shasta, Labor

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Brückner, dessen Kollege und Professor Roy Martens kommen in Florida an, um zum Mount Shasta zu reisen. Ein Wissenschaftler (Hoffmann) heißt sie willkommen und ist euphorisch: Er hat Veröffentlichungen von Martens gelesen zu den Themen „emergentes Universum“, „Softbang“. Er reagiert verwundert: Sie sind mit einem G24 angereist (Flugzeug aus den 30ern). Die BND-Männer übernehmen mit Martens die Projektleitung und lassen sich Schlüssel und Codes des Kraftwerks aushändigen. Sie bestehen darauf, umgehend zum Kraftwerk gebracht zu werden.  Der Wissenschaftler warnt: Die Strahlung mache alle Fahrzeuge verrückt, man könne nicht mit dem (nicht bleiverkleideten) Helikopter fliegen. 120 Zivilisten (Esoterikfreaks) würden am Mt. Shasta gerade eine Weihe abhalten, man müsse dringend für die Arbeit am „Beschleuniger“ den ganzen Berg räumen lassen. Es wird erneut betont: Die Lage ist ernst.

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2010 – Mt. Shasta

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Professor Maartens spricht mit den Wissenschaftlern am Shasta. Sie sprechen über den Äther, der offensichtlich nicht nachweisbar sei, und kommen auf die Relativitätstheorie Einsteins zu sprechen, die ein „ätherloses Universum“ erklärt.

Die Wissenschaftler erklären, dass sie neuerdings auf ein auf dem Äther basierendes Modell zurückgekehrt sind, als sie eine neue Energieform erforscht haben, die auf einem „Äther in Bewegung“ basiert.

Das Vakuum des Raums sei nicht mehr als leer zu betrachten, sondern gefüllt mit dynamischer Energie, wie die „sprühende Gischt eines tosenden Wasserfalls“. Ein Zitat aus einem Papier von Maartens, worauf Maartens hinweist.

Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass das Universum aus einer nicht materiellen Ursubstanz gebildet worden sei, eine „Schattenladung, die alle Dinge hervorgebracht hat“.

Maartens will wissen, ob der Grund seiner Anwesenheit sei, Nicola Teslas „stromlose Glühbirne“ zu präsentieren. Der Wissenschaftler verneint: Er präsentiert einen von sieben Generatoren, die an „Knotenpunkten der Erde die schäumende Energie zu Objekten verdichtet hat“ und umgekehrt. Anspielung auf den Casimir-Effekt, um ein kaltes Plasma einzudämmen.

Die entstehenden Elektronenverbände scheinen sich selbst zu organisieren und eine eigene Intelligenz zu besitzen.

Eine Tür scheint sich zu öffnen, Maartens soll sich selbst ein Bild machen. Man hört elektrisches Zischen, Maartens sagt: „Oh mein Gott“.zeitreise_fotolia_59960486_l_pixel-jpg-1567865

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