Podcast 2 – Böses Erwachen

In unserem zweiten Podcast besprechen wir akribisch die Folge 2 „Böses Erwachen“ und reden nicht nur über Geheimgesellschaften, eine welterschaffende australische Regenbogenschlange, Jules Verne, fiese Lemuren aus der Zukunft im Speisewagen und die Idee der ewigen Wiederkehr, sondern auch über nichts Geringeres als die geheime Wahrheit und die Suche nach der Ursache allen Seins und die Reise zum Mittelpunkt der Erde. Und wem das noch nicht genug ist, der kann sich auf die irre Theorie von John Cleves Symnes freuen, die Erde sei im Inneren hohl. Ihr seht – wir schenken uns ordentlich ein.

Viel Spaß damit, und passt auf, dass euch nicht der Kopf platzt!

Bei den üblichen Podcatchern und iTunes sollte der Podcast in den nächsten 24 Stunden erscheinen.

https://www.podcaster.de/play/?user=t218h9&id=1475525428

 

Direkter Download: Mp3

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25 Kommentare

  1. Leider ist mir ein blöder Fehler unterlaufen: Bei dem Freimaurerritual, das man am Anfang im Hintergrund mitbekommt, hört man natürlich nicht die Stimme von William/Günter Merlau, sondern den Sprecher von Arthur Salton. Habe da war durcheinandergebracht – wird beim nächsten Podcast geklärt! Sorry!

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  2. 110 Minuten… Da habt Ihr Euch ja richtig kurz gefasst 😉 Ich bin auch noch nicht ganz durch, daher noch nichts Inhaltliches.

    Schön finde ich aber bereits jetzt, dass Ihr bzw. Du, Torsten, bei der Aufnahme das Blut der Merlau-Traube trinkt. Als wäre das Hörspiel nicht bereits genug mit Metaphern überladen 😉

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  3. Hier der erbetene Shitstorm zum Thema Ayers Rock;-)

    William Saltons Begleiter heißen Gosse und Warburton (Track 8).
    Historie: Am 19. Juli 1873 wurde der Uluṟu-Felsenberg von William (!) Gosse als erster Europäer auf einer Expedition mit Peter Warburton entdeckt. Gosse nannte ihn dann Ayers Rock.

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  4. Danke Baschtl75, so einen Shitstorm lob ich mir. Geniale Entdeckung: Wieder sind historische Ereignisse in die Story verwoben. Mit deinen Infos über den Felsenberg mache ich glaube ich doch noch einen Eintrag dazu in den Index, der Zusammenhang ist einfach wieder mal genial. Ach das passende Datum, Hammer! Danke fürs genaue Beobachten und bleib so dran – so können wir gemeinsam alles aus der Serie herauskitzeln!

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  5. Boas ist eine der beiden Säulen (die andere: Jachin) vor dem alten Jerusalemer Tempel, dessen Erbauung als Geburtsstunde der Freimaurerei gilt. Metaphorisch stehen diese Säule(n) für den humanistischen Unterbau der Freimaurerei. // Für weiterführende Infos zur Bedeutung von „Lemur“ in diesem Kontext einfach mal „Lemuria“ googeln. Es handelt sich um einen verschollenen Kontinent, den man auch bei z.B. H.P. Lovecraft findet.

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  6. Danke für die Infos! Was die Freimaurerei angeht, müssen wir echt noch etwas nachsitzen… Was die „Lemuren“ und Lemuria angeht, habe ich mit heute auch ein genaueres Bild verschafft. Ob im Kontext der „Sonne“ hier die (1) wiederkehrenden mythologischen Totengeister oder (2) die Einwohner eines versunkenen Urkontinents gemeint sind? Oder vielleicht beides? Der Gedanke passt jedenfalls und lässt sich auch kombinieren.
    Interessant allerdings, dass das Wort „Lemur“ nur im Booklet vorkommt und nicht einmal in der Serie (meines Wissens/Hörens) erwähnt wird… vermutlich soll es so vage bleiben, oder?

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  7. Wenn man jetzt die Brücke baut, dass die Totengeister für die Affen Pate standen, nach denen wiederum Lemuria benannt wurde, wird ein Schuh draus 😉 Spaß beiseite, der Kontinent stammt – als theoretisches Konstrukt – aus der Wissenschaft des 19. Jahrhunderts. Zum Ende des 19. / Beginn des 20. Jahrhunderts wurde diese Theorie dann von den Esoterikern und Theosophen adaptiert, u.a. von einer gewissen Helena Blavatsky. Abschließend muss ich einmal Wikipedia zitieren, auch wenn es natürlich keine seriöse Quelle ist:

    Die dritte Wurzelrasse
    Erst mit der dritten Wurzelrasse, die auf Lemuria, einem imaginären versunkenen Kontinent im Indischen Ozean lebte, hätten die Menschen materielle Formen angenommen. Sie sei zunächst aus schweißartigen Ausflüssen der Hyperboräer entstanden, aus denen dann auch Tiere entstanden seien, und habe sich durch Eier fortgepflanzt. Diese „heilige“ Wurzelrasse sei von riesenhaftem Wuchs, großer Schönheit und umfassendem Wissen gewesen, habe noch kein individuelles Ich gekannt. An sie würden die antiken Vorstellungen der Götter erinnern. Von ihrer fünften Unterrasse an hätten sie vor 18 Millionen Jahren Sprache, Selbstbewusstsein und sexuelle Fortpflanzung entwickelt. Letzteres habe nach Blavatsky einen Sündenfall zur Folge gehabt: Die Lemurier hätten sich mit niederen Rassen, die beinahe schon Tiere gewesen seien, gepaart, woraus bösartige „Monster“ entsprossen seien.

    (https://de.wikipedia.org/wiki/Wurzelrasse)

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  8. Tach Leute! Hab mich gefreut Euren zweiten Podcast zu hören… besonders, als ich auch noch zitiert wurde 😉 Super Ding, macht weiter so… hat mich wieder dazu gebracht das alte Box-Set aus der Kiste zu kramen und von vorne zu hören.
    Was technisches: Samu, bei Dir war es am extremsten… Du warst teilweise sehr leise und dann plötzlich wieder laut. Bei Torsten ist es mir auch 1-2 Mal aufgefallen… vielleicht könnt Ihr das ja für den 3. Podcast abstellen?!
    Bis dann

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  9. Hab‘ die neue Folge gerade auf dem Weg zur Arbeit fertig gehört. Mal wieder sehr kurzweilig (trotz 110 Minuten), und das Ende fand ich sehr stilvoll. („Bei Zeiten…“)

    Hab‘ auch gerade den Artikel über Uluru auf Wikipedia gelesen und wollte gerade etwas über William Gosse posten, aber Baschtl75 ist mir da schon zuvorgekommen. Kleines zusätzliches Detail noch: Laut Wikipedia war William Gosse wohl Landvermesser (!).

    Sehr cool, wie das Hörspiel Realität und Fiktion ineinander verwebt…

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  10. Es bringt wirklich Spass zuzuhören. Ein Kritik habe ich hier schon gelesen. Die Lautstärke variiert tatsächlich so stark, dass ich den Podcast vermutlich nicht über Kopfhörer hören werde.

    Ihr seht auf jeden Fall viele Dinge, die ich so noch nicht angedacht habe und das macht den Podcast um so spannender.

    Ich bewundere die Recherchearbeit, die in die „Schwarze Sonne“ geflossen sein muss und nun wieder fließt. Die Komplexität, die Herrausforderung ist einfach grossartig.

    Ich hoffe, ihr habt Lust auf 13 Folgen und lasst euch von Kritikern nicht beirren. Das hier ist euer Spielplatz und eure Regeln. Viel Erfolg !!!

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  11. Hey Leute,
    erstmal vielen Dank für das viele Feedback – das haut uns von den Socken! Vor allem die ganzen Info-Häppchen sind der Wahnsinn und führen viel tiefer, als wir drei allein es jemals hätten analysieren können!
    Zum technischen Problem: Das mit der Lautstärke fällt uns natürlich auch störend auf und liegt daran, dass wir mal näher, mal weiter weg vom Mikro sind und auch zusätzlich die Lautstärke unserer Stimmen variieren. Ich habe schon versucht, das etwas zu reduzieren und auf eine konstante(re) Lautstärke zu bringen, aber es ist offenbar noch nicht genug – ich probiers beim nächsten Mal nochmal verstärkt; arbeite mich gerade auch erst in das Bearbeitungsprogramm ein.
    Aber vielen Dank für den Hinweis, technische Details sind neben anderem Feedback sehr Willkommen, auch wenn wir sie mit unseren Eher-Amateur-Mitteln nicht immer werden umsetzen können…
    Liebe Grüße,
    Samuel

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  12. Ich darf als ganz offensichtliches Beispiel der Schlange und des Zykluses, den ihr so ausfuehrlich und gruendlich tot-gedrosch… aeeehhh, ich meine natuerlich _analysiert_ habt, noch an das Amulett aus Michael Ende’s unendlichen Geschichte erinnern.

    Und noch was, was eher dem Pinot Noir, den ich bei jedem Vorkommen von „praktisch“ mitgetrunken habe, zu schulden ist: Die Regenbogenschlange ist zwar vielleicht die Erschoepferschlange aus dem australischen Erschaffungsmythos… aber doch viel wahrscheinlicher die Rainbow Road aus Mario Kart, die sich auch in einer Traumwelt, in der alle eins/gleich/whatever sind, durch Raum und Zeit schlaengelt. Es ist zwar die letzte Strecke in den Spielen aber zugleich wird damit auch die Spiegelvariante entschluesselt, in der, gleich einem Möbiusband, man die gleichen Strecken nur „auf der anderen Seite“ (Stranger Things anyone?) spielen kann… somit also auch der Anfang. Sowohl die verschiedenen Strecken als auch die Charaktere kommen auf verschiedenen Platformen (NES, Wii, etc.) als auch Zeiten vor. Die Uebertragung von Eigenschaften–im Hörspiel das Zweite Gesicht, in den Videospielen andere–auf Soehne oder Toechter oder einfach juengere Versionen des Sebsts so wie Baby Mario oder Baby Daisy ist ebenfalls vorhanden sowie andere Figuren, die aber doch wieder die Gleichen (die Ewigen?) sind so wie Dry Bowser oder Golden Mario (, letzterer erst ab MK8, wenn ich mich nicht irre). Ich glaube also, das Merlau einfach ne Menge Mario Kart gezockt hat und garnicht so viel mit irgendwelchen Aborigine Sachen am Hut hat.

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  13. @derGruenbebrillte: Hervorragende Theorie 😉

    Mir ist auch bereits aufgefallen, dass im Podcast zur Folge 1 vollkommen übersehen wurde, dass die Figur des „jungen Jenkins“ selbstverständlich eine direkte Anspielung auf die HIMYM Folge 5.13 „Jenkins“ ist, in der Marshall seinen Freunden von seinem verrückten Arbeitskollegen Jenkins erzählt und sich später herausstellt, dass es sich bei Jenkins in Wahrheit um eine Kollegin handelt. Im Umkehrschluss ist also festzuhalten, dass der „junge Jenkins“ höchstwahrscheinlich eine Frau ist. Der Umstand, dass „Das Schloss der Schlange“ bereits 2006 erschien und die HIMYM-Jenkins-Folge erst 2009 produziert wurde zeigt einfach nur mit welchen vollkommen abgedrehten Zeitphänomenen wir es bei der „Schwarzen Sonne“ zu tun haben 😉

    @Bei Zeiten-Team: Ich finde, um solch spannenden Theorien Raum zu geben solltet Ihr noch eine zweite Seite aufmachen. Namensvorschlag: http://www.dasfassistauchderboden.com 😉

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  14. Meine lieben Herren Ulbricht, Schmidt und Weis,

    mit großem Vergnügen durfte ich Ihrem zweiten Podcast zum bösen Erwachen LAUSCHen und darf Ihnen an dieser Stelle meinen Respekt und meine Hochachtung zollen zum Mut, zur Entschlossenheit und zur tragenden Weite der von Ihnen formulierten Gedanken.
    Jachin und Boas wären stolz auf Sie!

    Auch die Wahl der von Ihnen bevorzugten Getränke kann ich nur auf das trefflichste begrüßen, zumal die Familie Merlau („Praktisch“ Merlot) als flüchtende Hugenotten den Weingebieten den Rücken kehren mussten.
    Zwischen Arabella und dem Fürsten funkt es in der Tat ganz schön 30er, aber war nicht die Rede von 21ern, oder gar einer Reise zum Mittelpunkt der Weinflasche?
    Ewige Fragen oder womöglich die Fragen der Ewigen?
    In jedem Fall ein Gottesgeschenk, das passt wie der Faust aufs dritte Auge.
    Allerdings im Darth Vader vergriffen und um den fehlenden Finger gewickelt.
    Wie bekommt man Bock auf Showdown, wenn man auffliegt in Mythologie zu schwelgen?
    Und wird David mich für den Kunstgriff Lynchen?
    Der Ayers Rock wurde 1873 von besagten Herren entdeckt, aber was ist ein Dingo in der Halbt.o.t.ale?

    Wie werden noch einiges Land vermessen auf der Suche nach der ersten Ursache, ob von „Beginn an“, oder als Träger des Geheimnisses.
    Gibt es den Anangu wirklich, oder nur im Traum? Sind wir nicht mehr da, wenn wir träumen? Manche haben auf jeden Fall eine „Traumfigur“.
    So jagen wir wie Hunde unseren eigenen Schwanz, die Schlange, die hat ihn wenigstens schon gefangen.

    Und dennoch möchte ich motivierend zurufen: Trotz der Bürde des Daseins, haltet durch erste Menschen! Haltet durch!

    Mit besten Grüßen

    Günter Merlot

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  15. Breits nach der zweiten Folge, liebe ich euren Podcast, nach so langer Zeit, eine Gedankenaustausch hören der das Schreiten auf der Erkenntnismatrix fortsetzt, ist genauso schön wie die Tatsache das die Serie weitergeht.

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  16. Und wir freuen uns total, die Begeisterung um die „Sonne“ wieder anzufachen und zu sehen, wie sich die „Hörer“ wieder der Sache annehmen, ganz neue Hörer die Serie entdecken und sich zum Austausch finden! Der Podcast macht riesigen Spaß! Darauf einen Merlot! Cheers!

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    1. Eliphas Levi wurde von der Zeitline nicht passen, er lebte von 1810-1875, Aleister Crowley von 1875-1947, die beiden haben sich knapp verpasst, Helena Blavatsky hat ihn wohl sogar mal getroffen, aber richtig weiss das keiner, da wird ja gerne viel hinzugedichtet.

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  17. Hallo zusammen,

    mir ist gerade, beim neuerlichen hören der zweiten Folge aufgefallen, dass es einen Rechenfehler oder ein mysteriöses Rätsel um die Zeit gibt.
    Adam erinnert sich an die Zeit seines Vaters als Landvermesser und erwähnt, dass William Salton seit seiner Einwanderung in Australien 1864, es zu einiger Bekanntheit geschafft hat und „fast 20 Jahre später“ den Ayers Rock mit entdeckt hat – die Entdeckung war 1873.

    Entweder kann ich nicht mehr rechnen oder Herr Merlau will uns hier etwas sagen. (Oder es ist ihm ein Fehler unterlaufen. Und irgendwie mag ich das nicht glauben.)

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