2018, Deutschland

2018, Deutschland

Ort, Zeit Handlung CD, Track
2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der VizePräsident bittet Hiller herein. Hiller hat die Stimme Bergers.

Berger macht zunächst Smalltalk mit Anspielungen: Es sei „etwas passiert“, so viel, dass man den Überblick verliere. Die Sekretärin bringt den Tee – der Vize kann mit grünem Tee nicht viel anfangen, ebenso wenig mag er Sushi/Nori.

Die heilige Geometrie: Der Vize fragt Hiller, ob er wisse, dass dem Kammerton A ein ganzes Universum von Tönen innewohne. Hiller versteht nicht ganz – geht es um Gefühlswelten, Interpretationen, ob man den Ton als traurig oder schön empfindet. Der Vize spricht aber über physikalische Fakten: Die Obertonreihe in der Musik beschreibt die Ordnung, wie die unendlich vielen Töne, die ein einzelner Ton enthält, übereinanderstehen. Mongolische Sänger intonieren bestimmte Töne dieser Obertonsäule. Pythagoras entdeckte die Zusammenhänge zwischen Ton und Geometrie – eine Beziehung zwischen der Länge des vibrierenden Seils und der Tonhöhe einer Tonleiter. Der Weg zur Intervalllehre, Harmonie und Architekturlehre war beschritten.

Pythagoras und seine Schüler glaubten daran, dass die „Metaphysik der Zahl“ auf unterster Ebene die Realität bestimme, dass die alles in der Realität (wie auch Musik und Astronomie) auf der untersten Ebene mathematisch sei. Sie glaubten, dass die ersten zehn Zahlen als Grundmuster der Realität fungieren, also nicht die Natur abbilden, sondern die Natur sind – die Welt als Gitternetz von Zahlen, eine Ordnung der Klarheit. Die Fibronacci-Reiche ist eine Gesetzmäßigkeit, die wie ein „Universalschlüssel zur Wirklichkeit“ mathematisch überall zu finden ist, ergibt durch mathematische Prinzipien eine Ahnung einer „Weltformel“.

Hillers Reaktionen: Hiller versteht nicht, warum der Vize diese universellen Erklärmodelle, die „heilige Geometrie“ erläutert. Hiller wird unwohl und schwindelig– und der Vize beginnt damit, ihn „Berger“ zu nennen.  In Hiller wächst eine Erinnerung: Er sieht einen Bergsteiger, der mit Metallteilen einen Berg erklimmt.

Hiller/Berger weiß plötzlich, was der Vize sagen wird, er kennt den Text („was wir vor der Welt verhüllen müssen“). Panik steigt in ihm auf.

Das Geheimnis: Der Vize schildert, dass er an neuesten Forschungsergebnissen beteiligt ist, wobei manche Experimente „über den Kopf gewachsen“ sind. Er bedauert, dass er Hiller nicht schonender einführen kann, die „Zeit rast“ ihm davon: Er will ihn eines der „bestgehütetsten Geheimnisse der letzten 180 Jahre“ offenbaren, von 2018 bis zum Jahr 1839.

Das Geheimnis wird in der Area 51 beherbergt – doch es ist kein UFO. Es handelt sich um ein Flugobjekt, das nach dem 2. Weltkrieg 1945 durch  Projekt Paperclip über die „Rattenstraße“ mit Naziwissenschaftlern in die USA gebracht wurde. 1933 hatten die Nazis den Fund nach Deutschland geschafft, davor lagerte es in Spanien. Ursprünglich wurde es in England/Derbyshire gefunden.

Der Vize legt zwei Fotos des Geheimnisses auf den Tisch – Hiller soll eine Einschätzung geben. Dieser beginnt zu lachen – er hält es für einen Scherz. Darauf ist das Wrack eines Flugzeugs zu sehen. Hiller lacht immer nervöser.

Die Wrackteile seien in den letzten 180 Jahren von verschiedenen Nationen untersucht worden und wären Basis und Inspiration für enorme technische Entwicklungen gewesen.

Das Wrack auf Bild 1von 2010 (Absturz am Kailash) und das Wrack auf Bild 2 von „sehr viel früher in England“, zeigten das gleiche identische Objekt, nicht nur ein Ähnliches. Es sei die „Schauberger“, die 1849 in Derbyshire gefunden wurde. Das Wrack liegt gesichert in der Area 51, doch ein zweites ist 2010 am Himalaya abgestürzt – wie ist es dort hingekommen? Beide Flugzeuge sind identisch.

Die Wahrheit über Hiller: Der Vize eröffnet die Wahrheit und hofft darauf, dass Hiller das „wie und warum“ beantworten könne. Hiller selbst ist 2010 mit der Maschine in Tibet abgestürzt. Er habe die Maschine ein zweites Mal bestiegen: Diesmal aber im Jahr 1850 als Arthur Salton, von wo er mit der „Schauberger“ wieder zurückgekehrt ist – zurück aus dem „Jenseits“, nicht aus der Vergangenheit.

Der Bergsteiger in Hillers Vision wird kenntlich, er ist es selbst, der nach dem Absturz die Felsen hochklettert.

Er wird ohmächtig.

 

CD 11 – Track 9, 10, 11, 12, 13, 14