Podcast 17 – Hölle auf Erden

Freunde der Sonne, haltet den Kindern die Ohren zu und hört nur dann im Auto mit offenem Fenster, wenn ihr mal klarstellen wollt, was euch so umtreibt: Unser erster expliziter Podcast zur  „Hölle auf Erden“ ist da! Tor zur HölleIn diesem Sinne: Ihr, die ihr zuhöret, lasst alle Hoffnung fahren.

Wir klären investigativ und hemmungslos auf, was Jack zwischen seinen Zähnen hat, was tatsächlich in Holmes‘ Folterkeller in Chicago passiert ist, wir reden über süße Träume, das Fegefeuer und die Tentakel des Herrn, bevor auch wir endgültig zersplittern und uns wieder bei Zeiten sammeln müssen. Guten Appetit, äh, viel Spaß damit!

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Themenindex: Hier

Marquis de SadeWeiterführende Texte:

Dante: Göttliche Komödie

Marquis de Sade: 120 Tage von Sodom

Die Versuchung Jesu in der Wüste

Oscar Wilde: Salome

 

 

 

Übrigens: Aus Zeitgründen (diesmal haben wir ja fast 2,5 Stunden gequatscht) sind am Ende ein paar Sachen unter den Tisch gefallen. Was noch eine interessante Sache ist: Das Cover.

Luzifer frisst die Verräter

Die Abbildung aus dem Cover zeigt eine Zeichnung aus Dantes „Göttliche Komödie“, und zwar eine Abbildung Luzifers, der am tiefsten Punkt des Infernos („am tiefsten Punkt der Hölle“, der Satz kommt von Adam) sitzt und dort die biblischen Verräter verspeist.
Nachdem dieser Satan überwunden wurde, geht es übrigens bergauf den Läuterungsberg hinauf (Purgatory), immer weiter auf den Garten Eden zu.

Damit ist das Cover eine gelungene Untermalung des Titels „Hölle auf Erden“.

43 Kommentare

  1. Ach ist das schön… Die akustische Interpretationshilfe zur neuen Folge ist auch schon da… Will Euch ja nicht über den grünen (oder blauen?) Klee loben, aber das Wiederhören mit Euch ist genauso schön, wie neue Sonne-Folgen selbst.

    Ich habe erst den ersten Podcast-Abschnitt (Zukunfts-Wissenschaftler) gehört, habe aber jetzt schon 1.000 Gedanken und fange daher schon mal an. Eigentlich arbeitet Ihr die Folgen ja thematisch ab, so dass ich davon ausgehe, dass die Geheimnisse um Nathaniel, Jack und Elisabeth für diesen Podcast abgehandelt sind. Solltet Ihr später nochmals was aufgreifen, was ich hier anspreche, dann sorry für die Wiederholungen.

    Was meiner Meinung nach etwas kurz kommt (wird von Torsten nur kurz angedeutet), ist, dass Jonathan die Bilder wohl nicht nur dem Geheimdienst übermittelt hat, sondern die Bilder wohl auch manipuliert hat. So interpretiere ich jedenfalls Jacks Ausspruch „Bilder vom Fussball? Ich war noch nicht mal auf der Ersatzbank…“. Das finde ich ganz interessant. Zum einen müssten wir uns dann keine Gedanken mehr darüber machen, wie Jack und Adam (biologische) Zwillingsbrüder sein können und wie ihr gemeinsamer Werdegang aussah. Zum anderen stellt sich natürlich die Frage, weshalb Jonathan in dieser Art manipuliert hat. Hieruzu wäre meine Theorie aber relativ banal. Adam gehört definitiv nicht „in diese Zeit“. Damit das ganze Projekt nicht auffliegt, verpasst Jonathan dieser Figur eine Hintergrundstory und liefert dem Gehemindienst durch die angebliche persönliche Beziehung zu Jack (Bruderliebe, die in Neid / Hass umschlug?) gleich ein Motiv für das Attentat.

    Ein Gedanke, kam mir bei Eurem Podcast auch, den Samu sodann aber gleich aufgenommen hat. Was macht eigentliche Edgar Caswell? Nach allem was wir wissen, gehört er zu den „Ewigen“. Ich vermute mal, dass wir dann, wenn wir den Sprung an sich erleben, mehr dazu erfahren werden. Vielleicht ist Edgar im Jahr 2033 auch einfach nur der Hausmeister des wissenschaftlichen Instituts, findet die „Zeitmaschine“ durch die Jack & Co. gerade gesprungen sind und wird in bester Homer-Simpson-Art aus Versehen in die Vergangenheit katapultiert 😉

    Sehr spannend finde ich das Thema Helmut & Stabilisator bzw. die Frage: Wer ist Helmut eigentlich? Hier möchte ich auf ein Zitat aus einer ganz frühen Folge hinweisen. Als er nach seiner Familie gefragt wird, sagt er, dass er keine hat. Er sagt nicht „keine mehr“. Wenn man dieses Zitat wörtlich nimmt, ist er ohne Herkunft / Abstammung. Bei seinem ersten Auftritt „stabilisiert“ er den Lauf der Dinge, indem er den Zustand von Arthur Salton von „tot“ auf „scheintot“ stellt und dafür sorgt, dass Arthur später Emily und William zeugen kann. War der ursprüngliche Tod von Arthur evtl. ein Versehen, das durch den Sprung ausgelöst wurde und durch den Einsatz von Helmut korrigiert / stabilisiert werden musste? Genau genommen, kommt es hierzu zumindest nicht zu einer „biologischen Paradoxie“. Helmut selbst zeugt keine Kinder, sondern ist lediglich in Arthurs Körper. Entstehen durch diese Stablisilisierung ggfs. neue instabile Zustände? Hier denke ich insbesondere daran (wie wir auch in der Serie durch die Neuerungen in Lesser Hill erfahren), dass durch Helmuts Einfluss technisches Wissen in das 19. Jahrhundert gelangt, dass es dort noch nicht geben durfte.

    Eine der großen Fragen, dieses Tracks werfen Jonathans Schlussworte für mich auf. Er präsentiert dort seinen Masterplan. Sie wollen den „großen Sprung“ machen und alles korrigieren, was insbesondere voraussetzt, Adam „einzufangen“ und „auf Kurs zu bringen“. Damit stellt sich für micht die große Frage, wer denn der authentische Nathaniel ist. Ist der Mentor von Adam, wie wir ihn aus der ersten Staffel kennen, ein Gutmensch, der während seines Wandelns in der Ewigkeit seine Nächstenliebe entdeckt hat oder ist der Nathaniel, wir wir ihn von Anfang an kennen, ein kühl berechnender Wissenschaftler, der seinen Plan verfolgt und Adam Zuneigung lediglich vorgaukelt, um zu seinem Ziel zu gelangen. Letzteres würde natürlich (mal wieder) alles auf den Kopf stellen…

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    1. Sehr gut, Rechelino ist wieder voll in Fahrt! So muss das sein!
      Ich freue mich über viele Ergänzungen und Ideen – der Podcast beleuchtet ja auf keinen Fall alle Ecken und Winkel, da ist sicher noch vielzu entdecken.
      Aus Zeitgründen (diesmal haben wir ja fast 2,5 Stunden gequatscht) sind am Ende ein paar Sachen unter den Tisch gefallen. Was noch eine interessante Sache ist: Das Cover.

      Die Abbildung auf dem Cover zeigt eine Zeichnung aus Dantes „Göttliche Komödie“, und zwar eine Abbildung Luzifers, der am tiefsten Punkt des Infernos („am tiefsten Punkt der Hölle“, der Satz kommt von Adam) sitzt und dort die biblischen Verräter verspeist.
      Nachdem dieser Satan überwunden wurde, geht es übrigens bergauf den Läuterungsberg hinauf (Purgatory), immer weiter auf den Garten Eden zu.

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    2. Hey Rechelino,
      welcome back! An die Manipulation der Adam-Bilder glaube ich nicht wirklich, dafür gab es mir zu wenig konkrete Indizien. Aber dein Hinweis auf Arthur hat bei mir eingeschlagen: Mir ist aufgefallen, dass Adam ja gerade deswegen die Instabilität schlechthin ist, weil es ihn eigentlich gar nicht geben dürfte – so wie die ganze Salton-Linie seit Arthur. Arthur Salton ist ja eigentlich gestorben und Bergers ‚Rückreise‘ ist der Bruch in der Zeitlinie, ohne den es Emiliy und also Adam und alle Ereignisse, die wir kennen, nicht gegeben hätte. Grundsätzlich war uns das schon immer bewusst, aber du legst nochmal den Finger darauf und ich glaube, dass dieser Aspekt im ganzen „fragilen“ Zustand von Adam von großer Bedeutung ist: Es hätte ihn gar nicht geben dürfen…

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      1. (Endlich habe ich alle Sonne- und Podcastfolgen durch und kann auch hier mitlesen!!) – Also fangen wir mal klein an:

        Bzgl. „Es hätte ihn garnicht geben dürfen…“: Er (Adam) wurde aber von Arabella und Caswell erzeugt, nur möglich dank Helmut Berger (impersona Arthur Salton). Da sowohl Arabella als auch Nathaniel ihn beschützen, schwebt er eigentlich nie richtig in Gefahr, oder sehe ich das falsch? Wozu lässt ihn Nathaniel dann in dem Glauben (und verheimlicht ihm sogar, dass er eines der Artefakte ist)?

        Helmut Berger als der Stabilisator (gibt es noch andere als F-17?) scheint ja nach einer Weile (nach dem Tod von „Arthur“ in der jeweiligen Iteration) wieder zu erscheinen, wenn auch unter Qualen, aber immer am selben Ort (nicht der selben Zeit, d.h. hier scheint temporale Linearität zu existieren).

        Ist das das gleiche Erscheinen wie das von Adam?

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      1. Lang ist die Szene zwar nicht, aber es klang für mich nach Holdorf. Leider habe ich kein Booklet vorliegen, um die Vermutung zu überprüfen.
        Egal, wer der Typ ist, den die beiden dort außer Lovecraft treffen frage ich mich, was die Szene soll.

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          1. Es ging mir um den Typen, der Adam in Track 25 anspricht ob er ihn kennt. War anscheinend aber nur Einbildung.
            Irgendwie hört man in der Sonne bereits die Flöhe husten und versucht, jedem kleinen Dialog eine Bedeutung beizumessen

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            1. Auch wenn die Flöhe husten, du hast schon recht: Was hat dieser Typ zu bedeuten, der behauptet, er sei verrückt? Vielleicht nur Ambiente… aber dann hätte da ja ein wirklicher Geisterkranker auch gereicht. Oder soll er uns erzählen, dass viele in so einem Asylum gar nicht wirklich wahnsinnig sind?

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  2. Da einige die (wahrscheinlich völlig belanglose) Frage umtreibt, weshalb Jacks Krawatte blau ist, hier ein paar weitere Gedanken zu Farben und deren Bedeutung.

    Ich bin mir vollkommen bewusst, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Merlau an das Nachfolgende dachte, als er ins Drehbuch schrieb „Jack trägt eine blaue Krawatte, Sandra sagt: Blau steht Dir!“ sehr gering ist. Da wir in diesem Forum aber auch gerne zusammendenken, was definitiv nicht zusammengehört, kommt hier eine neue Deutungsmöglichkeit.

    In einem sehr weit verbreiteten Persönlichkeitsmodell, dass z.B. im Trainung von Führungskräften, Mitarbeiterschulungen, etc. zum Einsatz kommt, werden den vier Grundpersönlichkeiten die Farben blau, grün, rot und gelb zugeordnet. Ich habe mich auch schon in Tests danach eingeordnet und meine Frau coacht selbst in diesem Bereich. Das Ganze ist hochinteressant, da man durch die Einstufung viel über eigene Stärken, Schwächen und Bedürfnisse erfährt, aber auch viel über den Umgang mit anderen lernen kann, da man einer roten Persönlichkeit ganz anders begegnen muss als einer blauen Persönlichkeit (zumindest wenn man mit ihr gut auskommen will). Das ganze Thema ist bei uns so präsent, dass wir tatsächlich häufig Sätze sagen wie „Der ist doch total rot“, „Das ist aber typisch blau“, usw..

    Wichtig ist, dass kein Mensch nur einer Farbe zuzuordnen ist, sondern alle Farben in unterschiedlichen Ausprägungen aufweist. Ich bin z.B. extrem grünlastig mit Anteilen von blau und gelb, während rot bei mir nicht vorhanden ist.

    Die Einteilung der Grundpersönlichkeiten folgt nach den Kriterien introvertiert/extrovertiert und sachbezogen/personenbezogen. Daraus ergeben sich die vier Persönlichkeitsgrundvarianten introvertiert und sachbezogen (= blau), introvertiert und personenbezogen (= grün), extrovertiert und sachbezogen (= rot) und extrovertiert und personenbezogen (= gelb).

    Der Jack, wie wir ihn kennen und lieben, ist die Extroversion in Person. Sein Persönlichkeitprofil würde ausschließlich Ausschläge in den Farben rot und gelb zeigen. Die Farben blau und gün wären quasi nicht vorhanden.

    Im Kontext dieses Persönlichkeitsmodells wären die Zitate „Blau steht Dir gut“ oder auch „Trink mal was von dem grünen Zeug“ eigentlich recht witzige Bemerkungen im Sinne von „Komm mal ein bisschen runter“, da diese Farben das genaue Gegenteil von Jacks Persönlichkeit verkörpern…

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    1. Danke Rechelino, dass du das so ausführlich dargestellt hast. Uns ist das nämlich auch schon aufgefallen. Bambuzz hat herausgefunden, dass blaue Krawatten für „Sicherheit, Beständigkeit, Ruhe und Sachlichkeit“ stehen sollen, von da war der Schritt zur Insights Analyse nicht weit.

      Zum Wissenschaftlicher (!) Jack passt blau natürlich auch ganz ausgezeichnet.
      Dass Arabella mit blonden Locken und roten Röcken daherkommt, ist auch kein Unfall.

      Jetzt müssen wir wohl oder übel nochmal alle Folgen daraufhin hören und genau aufpassen, wer nun den grünen Tee annimmt und wer ihn ablehnt.

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      1. Das ist jetzt ein bisschen die Frage nach dem Huhn und nach dem Ei…

        Wahrscheinlich hat Insights bestimmte Farben auch bestimmten Persönlichkeiten zugeordnet, weil diese Farben gewisse psychologische Wirkungen haben. Das „Signalrot“ passt natürlich eher zu einer dominanten, toughen und lauten Charakter als das eher harmonisch grün.

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        1. Einen Nachtrag noch zu den Krawatten und ihren Farben:

          Ich habe nochmal die 15 gehört und auch dort ist es bereits ein großes Thema (zwischen Jack und Jonathan / Jack und Sandra), ob Jack eine Krawatte tragen muss. In der 17 gibt es dann wieder an vielen Stellen Anspielungen auf Jacks Krawatte. Dass dieser Gegenstand überhaupt so oft erwähnt wird, könnte ein Hinweis auf Jacks späteres Schicksal sein. In Folge 8 endet die Theater-Szene damit, dass Jack stranguliert und enthauptet wird. Insofern könnte die Krawatte symbolisch für den Strick stehen, der sich um Jacks Hals legt und ihm später -wortwörtlich- den Kopf kosten wird.

          Jetzt aber noch was Interessantes zu den Farben. Jack verlässt in Folge 15 sein Haus mit einer „roten Krawatte“ (mit blauen Streifen) und erreicht das Institut in Folge 17 aber mit einer „blauen Krawatte“. Die Farben werden so oft erwähnt, dass dem irgendeine Bedeutung zukommen muss. Da Folge 14-17 zeitgleich entstanden sind, schließe ich auch einen Drehbuchfehler aus. Insofern dürfte da tatsächlich irgendeine Symbolik verborgen sein.

          Historisch waren rote Krawatten übrigens das Erkennungssymbol der Revolutionäre in der Französischen Revolution. Bedeutet der Aufbruch mit einer roten Krawatte, dass er eigentlich aufständlerisch Jonatnan die Leviten lesen wollte, von diesem aber besänftigt werden kann (blaue Krawatte)?

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  3. Bin mit dem Podcast inzwischen durch… Mal wieder ein Riesenkompliment an Euch… Fundstücke wie der Hinweis auf Johannes den Täufer oder auch die Aufarbeitung, dass Jack im Jahr 2033 Zeilen niederschreibt, die er später (!) als historischer Marquis de Sade zu seinem Hauptwerk machen wird, sind genial und für den Einzelhörer nicht zu finden. Das bekommen wir nur gemeinsam im Podcast und diesem Forum zusammengepuzzelt, was die „Sonne“ noch viel viel wertvoller macht. Wir alle sind das Geheimnis!

    Was mir am Podcast diesmal sehr gut gefallen hat, ist, dass Ihr Euch inzwischen auch „traut“ Kritik zu äußern. Wenn das früher der Fall war, wurde gleich zurück gerudert („Insgesamt fand ich aber alles super“, „Das soll jetzt aber nicht heißen, dass …“, etc.). Anscheinend hattet Ihr da immer das Gefühl das Werk mit Kritik schlecht zu machen, was aber absurd ist. Ihr betreibt diesen Podcast mit dieser Ausdauer und Leidenschaft, weil Ihr die größte Achtung und Verehrung für diese Serie habt. Daher seid Ihr über jeden Zweifel erhaben und Kritik ist keine Majestätsbeleidigung. Ich finde es daher erfrischend, wenn Ihr auch mal sagt „Der Abschnitt war mir zu lang“, „Das war mir zu arg“ oder „Ich weiß nicht, ob ich es gut finde, dass nicht erwähnt wird, dass Lovecraft Rassist war“ ohne dies zu relativieren.

    Zum letzten Punkt bin ich etwas anderer Meinung als Jonas. Ich habe kein Problem damit, dass diese Seite von Lovecraft nicht gezeigt wird. Das Lovecraft´sche Universum passt hervorragend zur Sonne und ihm Adam als Mentor zur Seite zu stellen, ist auch eine tolle Idee. Damit das funktionieren kann muss die fiktive Lovecraft-Figur sympathisch sein, was mit seiner rassistischen Ader eher schwer darstellbar ist. Dennoch finde ich es super, dass im Podcast der ergänzende Hinweis erfolgt, dass der historische Lovecraft voraussichtlich etwas anders drauf war, als unser netter Briefeschreiben im Hörspiel.

    In einem anderen Punkt muss ich Jonas aber zur Seite springen, da er im Podcast mit 2:1 überstimmt wurde. Auch für mich ist der Jack-Track definitiv eine Transformationsszene. Sicherlich hatte Jack vorher auch schon perverse Phantasien, aber in der Szene selbst sind wir bei gleich zwei Grenzüberschreitungen dabei. Zunächst lässt Jack die Phantasien (wahrscheinlich erstmals) aus seinem Kopf heraus und bringt sie zu Papier, was bereits eine Hürde überschreitet. Anschließend folgt der nächste Schritt, indem die Phanatsien nicht nur formuliert, sondern sogar gelebt und an Sandra ausprobiert (im wahrsten Sinne des Wortes) werden. Das Zweite ist dann der endgültige Tabubruch. Nachdem diese Grenzen erstmal überschritten sind, gibt es kein zurück mehr und Jack wird schließlich zu dem Perversling, den wir aus der ersten Staffel kennen.

    Ein Punkt ist mir etwas zu kurz gekommen, gibt mir aber jetzt Gelegenheit eine alte Theorie zu entstauben und hier nochmals zu platzieren. Ich hatte in einem älteren Beitrag schonmal versucht einen Zusammenhang der AWARE-Sarah und Lovecrafts Mutter herzustellen. Lovecrafts Mutter wurde damals in der Serie nur am Rande erwähnt. Inzwischen taucht Lovecrafts Mutter als Sprechrolle in der Serie auf und wir erfahren sogar noch, dass Nathaniel und sie sich von früher kennen. Das ist natürlich Wasser auf die Mühlen meiner Theorie. Daher nochmal zusammenfassend: Die Protagonistin der AWARE-Handlung heisst gemäß Booklet Sarah Hill. Dieser Name ist vollständig im Mädchennamen von Lovecrafts-Mutter (SARAH pHILLips) integriert. Merkwürdiger Zufall… Ich könnte mir gut vorstellen, dass die AWARE-Sarah im Körper von Mama Lovecraft steckt. Das Hauptargument dagegen, benenne ich selbst… Die beiden Sarah-Stimmen sind nicht identisch, was wir in anderen vergleichbaren Fällen aber immer haben…

    Ansonsten spricht aber für mich viel dafür. Die AWARE-Sarah-Handlung muss noch enger an die Haupthandlung angedockt werden. Für mich wäre es naheliegend, dass das Überschreiten der 12. NTE-Stufe ebenfalls einen Sprung auslöst. Ich denke, für diese Sprünge gibt es verschiedene Techniken (Jenseits-Maschine der Nazis, technische Möglichkeiten des Teams Salaker, Überschreiten der 12. NTE, …). Danach passiert dann bei allen das Gleiche: Man durchschreitet das Jenseits und materialisiert in der Vergangenheit in einem anderen Körper. Diese „Jenseitswanderer“ erkennen sich in der Vergangenheit (unabhängig vom Körper) gegenseitig, was die Begrüßung von Nathaniel an Mama Lovecraft („Ich hätte nicht gedacht, dass wir uns nochmal wiedersehen“) erklären würde. Ggfs. entstehen bei diesen Sprüngen dann auch Risse in der Grenze zum Jenseits, was anderen Kreaturen ebenfalls den Übergang ermöglicht und für die Hölle auf Erden sorgt…

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    1. Meinst du echt, dass Jack sich in dieser Szene verwandelt von Dr. JACKyll zu Mr. Fellatio Hyde? Samu und ich waren ja eher der Ansicht, die Verschiebung des „netten Dr. Jack L. Moore“ hin zu einem ES-getriebenen fleischungrigen Sexraubtiers ist zu dem Zeitpunkt schon in die Wege geleitet worden. Mir kommt es eher vor, dass wir die Folge einer Transformation hier sehen, die eventuell zuvor im Labor (in einer ausgesparten Szene) passiert ist. Ein bisschen Parabiose?

      Falls ja – interessant wäre der Gedanke: An wen/was wird man bei dieser Labor-Parabiose denn angeschnallt? Von wem/was hat Jack (bei einer eventuellen Parabiose) denn „Saft“ bekommen? Oder war er doch schon immer ein bisschen Fellatio-Vampir?

      Was deine Sarah-Theorie angeht, die vertrittst du ja schon seit der Folge 15, seit Winfield zum ersten Mal den Namen seiner Frau Sarah erwähnt. Ich halte das aber für einen Zufall – die heißen einfach beide so. Nichts, aber auch gar nicht an der Sarah Lovecraft erinnert an Sarah Salton – außer der Vorname. So wie die Lovecraft Mutter inszeniert ist, ähnelt sie eher der Sympathiebombe und Superpädagogin Mrs. Crowley – das sind zwei dominante und irre Mütterfiguren (aber mehr Zusammenhang sehe ich da nicht).

      Aber du hast – finde ich – ganz recht: Es muss irgendwas mit Sarah passieren, und da bin ich gespannt. Unsere Figuren sind alle in Startposition für eine Reise!

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      1. Ich denke nicht, dass dies DIE Szene ist, in der DIE Transformation stattfindet, aber sie steht exemplarisch für die Verwandlung, die Jack durchmacht. Ein Serienkiller beginnt auch nicht mit einem dreifachen Ritualmord, sondern durchlebt eine jahrelange Entwicklung. Irgendwas geht in der Kindheit schief, dann quält er Tiere, dann kommt irgendwann der erste Mord und irgendwann werden die Mordintervalle kürzer und die Methoden perfider. Ein Alkoholiker startet nicht mit zwei Flaschen Korn am Tag. Es kommt die erste Alkoholerfahrung, der regelmäßige Konsum und irgendwann werden die Drinks härter und die Phasen der Nüchternheit kürzer. Diese Entwicklungen hast Du in vielen Bereichen (Sex, Drogen, etc.). Wenn eine Stufe genommen ist, ist sie eine zeitlang interessant, dann muss der nächste Kick her und Du gehst auf die nächste Stufe. Die Faszination für das Perverse ist in Jack schon immer drin, aber wir erleben seinen „Stufenaufstieg“, wie er aus einer geheimen Masturbationsphantasie eine niedergeschriebene Erzählung macht und wie er aus einer Phantasie eine angewendete Sexualpraktik macht. Und was das „erste Mal selbst ausprobieren“ angeht, denke ich schon, dass wir dabei sind. Sandra ist ja bereits überrascht, dass Jack überhaupt Lust hat und dann nochmal komplett aus dem Häuschen, dass er sie oral stimulieren möchte. Ich glaube daher nicht, dass es zum Standardschlafzimmerprogramm im Hause Moore gehört, sich gegenseitig in die Genitalien zu beissen.

        Dass er durch eine Parabiose-Sitzung verwandelt ist, glaube ich nicht. Er bekommt das Angebot sie zu machen und lehnt ab. Ich glaube nicht, dass zwischen Track 1 und der Sexszene ein wichtiges in der Erzählung ausgespartes Ereignis liegt. Ich denke im ersten Zyklus der zweiten Staffel soll gezeigt werden, dass das was aus Jack später wird im Keim angelegt ist und sich immer weiter verstärkt. In Folge 13 ist er ein reines bemitleidenswertes Opfer, in Folge 14 ein Opfer, das im Telefonat mit Salaker bereits aufbrausend wird und in Folge 15 kommt in dem einen Track seine bereits vorhandene aggressive Seite und im anderen die bereits vorhandene perverse Seite zum Vorschein.

        Ich habe mich (vor dem Podcast) ehrlich gesagt gar nicht gefragt, was ist denn da mit Jack los ist, dass er diesen Kram da tippt. Meine Erklärung war, dass das Sexleben der Eheleute Moore einfach ein bisschen mau ist. Um ein Ventil zu haben, dass der Partner nicht bietet, träumt Sandra eben von Johanna(n) und Jack schreibt seine intimen Phantasien nieder. Das ganze war für mich daher Ausdruch einer ehelichen sexuellen Frustration und nicht eine Manipulation durch Parabiose.

        Was Sarah Hill / pHILLilps angeht stimmt nicht nur der Vorname, sondern auch der Mittelteil des Nachnamens. Merlau hätte den AWARE-Charakter bereits nicht Sarah nennen müssen. Hat er aber… Wenn es schon eine Sarah sein muss, hätte Merlau sie auch Miller, Smith oder Connor nennen können. Hat er aber nicht… Wenn der Nachname in unsere Linie passen soll, hätte er sie auch Salton, Berger oder Hiller nennen können. Hat er auch nicht… Wer sagt, dass die Namenswahl Sarah Hill Zufall ist, wenn in der gleichen Serie eine Sarah pHILLips auftaucht, ignoriert meiner Meinung nach Fakten. Möglich ist, dass es eine bewusst gelegte falsche Fährte ist, aber an einen Zufall glaube ich nicht.

        Mein Ansatz ist auch nicht, dass ich eine Ähnlichkeit zwischen den beiden Charakteren sehe. Da gebe ich Dir recht. Die ist kein bisschen vorhanden. Ich argumentiere nur über die Namensübereinstimmung und behaupte, dass man daraus eine schlüssige Geschichte machen könnte.

        Sarah Hill könnte die 12. NTE-Stufe in der nächsten Folge überschreiten. Wir wissen, dass keiner zurück gekommen ist, der diesen Schritt gegangen ist. Sie durchschreitet das Jenseits, manifestiert sich in der Vergangenheit und nennt sich in Anlehnung an ihren früheren Namen Sarah pHILLips. Ihren jetzigen religiösen Fanatismus könnte man damit erklären, dass sie bei Überschreitung der Grenzen Erfahrungen gemacht hat oder Dinge gesehen hat, die sie traumatisierten.

        Und um meiner wilden Theorie noch eine gehörige Prise Charme zu geben, möchte ich daran erinnern, dass Adam der Vater von Sarah Hill ist. Wenn meine Theorie stimmt, wäre Adam somit gleichzeitig der Großvater von H.P. Lovecraft, was ein zusätzlicher Grund für die Verbindung von beiden sein könnte…

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        1. Ich muss Rechelino Recht geben, für mich sind das auch zuviele Übereinstimmungen. Und es passt so gut! Außerdem altert Adams Stimme ja auch (Folge 4).

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        2. Ja, da passt Einiges. Ich bin allerdings bei Torsten.
          Der Nachname ist auf keinen Fall Zufall – es gibt keinen Zufall in fiktiven Werken (bei Namen schon gar nicht). Aber „Hill“ reiht sich nahtlos in „Berger“ / „Hiller“ ein, den zwingenden Zusammenhang mit „Phillips“ sehe ich nicht. Es passt Einiges – aber mehr noch passt nicht…

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  4. Toller Podcast! Macht auch Sinn, wenn Ihr sagt, die Parabiose war der Beginn von Jack. Blutaustausch/übernommene Eigenschaften der Unsterblichen?

    Besonders gefällt mir die Erklärung für die Jochanaan / Salome Szene. Jochanaan hat mich sofort an Jocha/naan = Na-An erinnert.
    
    Ebenso Dantes Göttliche Komödie. Mir gefällt, dass Ihr und Merlau immer Hinweise zum Weiterlesen/recherchieren gebt. Ich würde noch gerne mehr über den Speer wissen.
    
    Ich glaube Merlau möchte uns Wahrheiten mitteilen, die wie bei dem Erkenntnisgrad der Freimaurer auch nur stückchenweise und über Jahre preisgegeben werden. Und mit jedem Erkenntnisgrad reift man für die nächste Stufe der Wahrheit. Manche verstehens, manche nicht.
    

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    1. Genialer Fund mit dem „Naan“ in Jocha-naan…

      Wenn ich mich richtig erinnere haben wir bislang keinerlei Erklärung für die Herkunft des Namens Naan, mit dem Nathaniel auch angesprochen wird. Kann es sein, dass er von Jochanaan, also Johannes dem Täufer abgeleitet ist?

      Einen Schritt weitergedacht: War Nathaniel Johannes? Dies würde auch vor einem weiteren Hintergrund sensationell gut passen. Wir hatten schon häufig Adam-Jesus-Vergleiche. Der historische Johannes war Wegbereiter des Messias und hat Jesus getauft. Das Verhältnis Johannes der Täufer zu Jesus dürfte viele Parallelen zum Verhältnis Nathaniel – Adam haben.

      In diesem Kontext bekommt die Akascha-Folge und der Eintrag ins Buch des Lebens eines ganz neue Bedeutung. Es wäre das Synonym zur biblichen Taufe Jesus durch Johannes…

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      1. Wie meinste das mit der Taufe? Taufe ist doch die Reinwaschung von der Erbsünde.
        Meinst Du, das die menschlich geerbte Schuld für den Verrat an Gott aufgehoben wird? Also bei der Eintragung ins Buch des Lebens? Wie wäre das zu verstehen?

        Ich könnte mir vorstellen, und meine dies auch mal gehört zu haben, dass Jesus erst durch den Tod durch die göttliche Lanze zum Unsterblichen wurde. Was ja laut Serie auch passen würde; dann würde Adam erst durch den Tod in der Burg unsterblich.

        Der größte Zauber der Welt, ist ja angeblich das Opfer aus Liebe. Jesus hat sich für die Menschen geopfert.

        Aber er musste auch seine Seele darauf vorbereiten und durch Erfahrungen von Schmerz ,Liebe und Prüfungen lernen. Wie Adam. Vielleicht ist die Person des Jonathan, der Wegbegleiter, der ihm die Hinweise/Weisheiten gibt, deren Probleme er aber selbst bewältigen muss um zu der entgültigen verinnerlichten Weisheit zu gelangen um die mentale Stärke zu haben etwas zu verändern. Um den okkulten Kräften zu widerstehen/entgegen stehen zu können?

        Ich sehs schon so, dass ganz klar der Kampf Gut gegen Böse ist und scheinbar nur einer Person ist es jeweils möglich, dass wahre Böse in die Knie zu zwingen. Gibts nicht auch eine Aussage, dass das Böse alle 1000 Jahre für 1000 Jahre herrscht? bzw. das Böse der Herrscher über die Erde ist und über die

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        1. Mir fehlt noch der Hl. Georg in der Geschichte. Der Drachen-/Lemuriertöter. Der hatte auch eine Lanze evtl. DIE Lanze. Georg Brand kam doch eh schon mal irgendwo vor. Parallelen auch hier zur HSS „Offenbarung 23“, der auch Erkenntnisse und Weisheiten durchleben muss.

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          1. Aber wenn der heilige Georg die Lanze mit dem Drachen benutzt – was macht das dann mit dem Drachen? … in Kenntnis dessen, welche Eigenschaft die Lanze hat.

            Georg Brand kam übrigens nie im Hörspiel der schwarzen Sonne vor, so heißt ein anderer Hörer, der hier auch ab und an mal was schreibt 😉

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        2. Ich war ehrlich gesagt so begeistert über Deinen Naan-Fund, dass es mit der Taufe aus mir rausgesprudelt ist, ohne dass ich das im Detail durchdacht habe.

          Ich meinte es zunächst als reinen formalen Initationsritus, denn als solchen kann man das, was bei Akasha mit Adam passiert, sicher sehen. Adam vollzieht das Ritual, wie es ihm von Natahaniel aufgetragen wird und nach dem Eintrag ins Buch des Lebens gehört er dazu (zu was auch immer…).

          Über sonstige etwaige Parallelen zwischen Taufe und Adams Erlebnis muss ich mir nochmal ein paar Gedanken machen 😉

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  5. Hallo ihr Lieben,

    ganz, ganz herzlichen Dank für die Erwähnung im Podcast! Für uns drei kam das quasi einem Ritterschlag gleich = )

    Nach weiteren Hördurchläufen habe ich mir noch ein paar Gedanken zu Jacks „Verwandlung“ gemacht, die jetzt durch Reechelinos Sarah-Hiller-Sarah-Phillips-Theorie noch verstärkt wurden.

    Ich erinnere mich an einen Track, der meiner Meinung nach aus der Folge „Dem Tode nah“ stammen müsste (aber die neuen Folgen kenne ich noch nicht so auswendig wie die alten ;D), in dem einer von Sarahs Mit-Grenzis aus einer NTE verändert zurückkehrt.
    Er ist vorher ein schüchterner Typ und nach der Rückkehr aus der NTE ist er auf einmal ein Frauenaufreißer.

    Daraus folgend schätze ich, dass mit Jack hier das gleiche passiert – es geht nicht um Parabiosescheiße (wie im Podcast vermutet) sondern um eine NTE.

    Sarah sagt, dass die Grundlagen der NTE-Forschung bereits in den 30er Jahren gelegt wurden, was hier auch optimal passen würde (falls ich mich nicht völlig verrechnet habe):

    Jonathan, Elizabeth und Jack führen hier die erste künstliche NTE aus, die Jonathan als „vollständigen Sprung“ bezeichnet – die Nazis haben zwar auch schon einen Sprung geschafft, der aber unvollständig ablief, weshalb alle halb-tot bis tot zurückkehrten. Warum? Vielleicht, weil die Nazis keinen Stabilisator wie Hiller hatten.

    Deshalb glaube ich persönlich auch nicht, dass ein „vollständiger Sprung“ das ist, was mit Berger geschieht, als er verschwindet und im Körper von Arthur Saulton wieder aufwacht, denn bei diesem Geschehnis, wechselt Berger den Körper, behält aber seine Stimme.

    Jack hingegen behält zwar auch seine Stimme, wechselt aber nicht den Körper.

    Vielleicht ist es tatsächlich so, dass es wie in der Sara-Frau Lovecraft-Theorie von Rechelino geschieht und der Übergang in einen anderen Körper nach der zwölften Phase einer NTE geschieht (und auch nur, wobei das nur reinste Vermutung ist, wenn ein Stabilisator vorhanden ist).

    Ich finde es wirklich großartig, dass die Community hier so aktiv ist und wir zusammen dem Titanen-Komplex der schwarzen Sonne nach und nach auf die Spur kommen.

    Wir alle sind das Geheimnis = )

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    1. Ein kleiner Nachtrag: das Wort Parabiose setzt sich aus PARAsitismus und symBIOSE zusammen und beschreibt eine Lebensgemeinschaft zweier Individuen, die für das eine Individuum einen positiven Effekt hat und für das andere Individuum einen neutralen (also deutlich KEINEN negativen Effekt hat).

      Meiner Theorie nach ist die Parabiose der Ursprung des Gottesanbeterin-Dasein von Arabella und Caswell (der allerdings noch irgendwie in die Gruppe der Zukunftswissenschaftler reinrutschen müsste), weshalb wir auch nie eine solche Form bei Jack sehen: er sagt in dieser Folge, dass ihm das ganze nicht geheuer ist, weshalb er vermutlich mit der Parabiose an sich gar nicht in Berührung kommt.

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    2. Das mit den „30iger Jahren“ ist ein grandioser Hinweis! Bislang gingen wir ja davon aus, dass damit die Experimente der Nazi-Zeit gemeint sind. Da Sarahs Handlung aber in der Zukunft spielt – wer weiß, wie lange in der Zukunft – können mit den „30igern“ natürlich auch die 2030iger gemeint sein und damit der Sprung von Nathaniel, Jack und Arabella — das öffnet ganz neue Perspektiven, unter denen man die Folgen 14-17 nochmal hören müsste… Mach‘ ich mal. Bei Zeiten.

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    3. Bambuzz, du schreibst: „Jack hingegen behält zwar auch seine Stimme, wechselt aber nicht den Körper.“
      Wissen wir denn, dass Jack immer den gleichen Körper hat? Ich bin mir bei dieser Sache noch nie so ganz im Klaren gewesen, wie das funktioniert und bei wem es gilt. Und Adam/Brankya?

      Könnte es nciht sein, dass Jack und Adam zersplittern – der Sprung also schiefgeht, und bei Nathaniel und Arabella klappt es?

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      1. Ein Hinweis, dass Jack den Körper nicht wechselt, ist nach seinem Bühnen-Sturz in der Folge „Das verlorene Paradies“ zu finden.

        Hier wird ihm der Kopf abgetrennt aber anstatt in einen anderen Körper zu wechseln (wie z.B. der Wechsel von Caswell zu Weißthor), stellen wir in Folge 13 fest, dass Jacks Kopf einfach wieder angenäht wurde und er den Körper weiter benutzt.

        Deswegen, um auf Samu zu antworten, spielt es für ihn anscheinend auch keine Rolle, sich einfach sein Gemächt abzureißen.

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        1. Einen Hinweis, dass Jack den Körper wechselt, gibt es aber auch. Bei der ersten Begegnung mit Nathaniel (in der Hörspielserie), erkennt dieser ihn zunächst nicht. Dies ließe sich zwar auch dadurch erklären, dass Nathaniel seine Unkenntnis nur spielt, wobei aber nicht klar ist, weshalb er das machen sollte.

          Ist Nathaniels Reaktion beim ersten Treffen authentisch, dann lässt sie sich eigentlich nur so erklären, dass er Jack in diesem Körper bislang noch nicht gesehen hat…

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          1. Ja, das ist mir beim Nachdenken darüber auch durch den Kopf gegangen.

            Was mir aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass Nathaniel ein Caswell-Dasein in Form von Wulfhere in der tatsächlichen Vergangenheit kennen gelernt hat und zu Arabella sagt er:“Ich habe euch schon einmal Einhalt geboten, Blutgräfin“, also bezieht er sich hier auch auf ein Ereignis in der realen Vergangenheit.

            Wir haben in der ganzen Serie nicht einen Hinweis dazu bekommen, dass Nathaniel Jack in der realen Vergangenheit jemals getroffen hat.

            VIELLEICHT kann Nathaniel sich tatsächlich nicht an Jack erinnern, weil er ihn in der realen Vergangenheit vor dem Treffen im Zug noch nicht kennengelernt hat.

            Natürlich kennen sie sich in der realen Zukunft, aber vielleicht ist bei dem Übergang von Jonathan zu Naan die ganze Zukunftsstory aus seinem Gedächtnis verloren gegangen ist. Sonst würde auch Jacks Aussage:“Ich habe mir erlaubt im Buch der Geschichte einige Seiten vorzublättern“ Nathaniel gegenüber keinen Sinn ergeben, weil er wissen muss, dass auch Nathaniel dann dieses Wissen hätte.

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            1. Ich denke auch, dass die sich nicht erkennen, weil sie alle drei andere „Gefäße“, also Körper haben. Mir gefällt weiterhin die Idee, dass die drei Bewusstseine durch die Menschheitsgeschichte wandern, auf ewig dazu verdammt, und verschiedene Personen „bewohnen“. Genauso wie es Berger geht, wenn er im Körper von Arthur Salton erwacht.
              Das ist ja auch duch Sarahs Schilderung wieder bestärkt worden, als sie erklärt, dass ihr Kollege von einer NTE mit anderem Bewusstsein zurückkam. Das bestätigt ja dieses Modell ein bisschen.
              Elisabeth im Körper von Arabella March „stirbt“ ja auch am Ende von Folge 2, als Jules Verne die Maschine auf sie schubst, und ein paar Jahre später taucht sie wieder mit Jack auf, um Nathaniel zu holen, ähnlich Jack.
              Im Jahr 1861 treffen sich Araballa und Nathaniel („der Fürst“) beim jungen Tesla -da sind es alte Vertraute (Folge 16).
              Im Jahr 1887 treffen sie in Amiens aufeinander und erkennen sich nicht (Folge 2, Attentat auf Jules Verne).
              Das ist merkwürdig und kann eigentlich nur mit der Wanderung in andere „Hüllen“ zu erklären sein. Mich interessiert brennend, was da für Regeln gelten.

              Vielleicht müssen wir aber auch gerade den ersten beiden Folgen ein paar Logikfehler eingestehen. Günter Merlau hat mal gesagt, dass es da in den ersten Folgen noch Unstimmigkeiten gebe, da war das Konzept noch in der Entstehung.
              Wir werden ein paar Sachen, die nicht ganz zusammenpassen, einfach akzeptieren müssen, immerhin ist Charlie Parker am Werk.

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  6. Frage: Hab mir gerade Podcast zu 14 noch einmal angehört. Wäre es möglich, dass Jack bei dem Anschlag getötet wurde und ins Jenseits gegangen ist, und Phase 12 überschritten hat? Würde erklären, dass er verrückt geworden ist. Somit den Körper/Alter behalten hat und sich nur mit Bart etc. verändert hat?

    Und da Adam ein Produkt der Totenwelt (Lemuria) und der Welt der Lebendigen ist, musste er sich in das Buch des Lebens einschreiben um die Seele am Berg zu reinigen vom grausamer Splitter des Jenseits um sich mit reiner Seele zur Welt der Lebenden zu bekennen?

    Arabella ist für mich ein Dämon oder Torwächter, somit Gestaltwandler, deren Wirtskörper ganz normal sterben kann. Fraglich nur, welche Haut sie anzieht, nachdem sie die Haut abgelegt hatte??

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  7. Hallo Bea, wie wären nach Deiner Theorie dann die Szenen mit Jack nach dem Anschlag (Krankenhaus, Sandra, Salaker, …) zu verstehen? Wäre das so etwas wie der Luzid-Traum in Vanilla Sky? Ein Abbild der Realität, in dem vieles gleich ist, sich aber auch Abweichungen ergeben?

    Interessant ist, dass ich neulich beim Sonne hören schonmal eine Vanilla-Sky-Assoziation hatte…

    Andererseits würde mich daran stören, dass dann die gesamte 2033-Wissenschaftler-Story nicht „real“ wäre. Daran glaube ich ehrlich gesagt nicht. Eigentlich wurde in den Folgen 14-17 konsequent darauf hingearbeitet, dass wir mit der 2033-Handlung die eigentliche Vorgeschichte präsentiert bekommen, es aufgrund rationaler Wissenschaft zum großen Sprung kommt / kommen wird und die gesamte metaphysische Ebene, die wir aus Staffel 1 kennen, sich erst anschließend abspielt.

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