Podcast 19: Adam Qadmon

Einatmen. Ausatmen. Sich ein bisschen im Koan treiben lassen.Yin und Yang
NADA. MADA. ADAM.
Einatmen. Ausatmen.
YIN UND YANG.
Was hörst du, wenn du auslöschst Sinn und Ton?
Was hörst du dann?
Vorschlag: BeiZeiten, Folge 19: Adam Qadmon.

Viel Spaß mit der aktuellen Folge und cremt euch gut ein: Es geht an die sonnigsten und heißesten Fleckchen der Erde! Und die Nüsschen nicht vergessen.

 

Direkter Download: MP3

Weiter geht es mit den Abbildungen zum „Adam Qadmon“:

Abbildung 1: Zeichnung aus dem 15. Jahrhundert zum „Adam Qadmon“:

portae_lucis_pforten_des_licht

Abbildung 2: Zeichnung aus dem 21. Jahrhundert zum „Adam Qadmon“, die auch Grundlage für das Cover war – hier in der extended Version.

Der Künstler hat da einige interessante Elemente drin, wie ein Suchbild. Offensichtlich hat er da alles, was ihm aus dem Themenbereich spannend vorkam, mit draufgepackt.

Mit im okkulten Wimmelbild dabei:

  • Ein Ouroboros, die Schlange, die sich in den Schwanz beißt, umringt den Adam Qadmon.
  • Die Sephirote, die den Qadmon-Körper bilden (Weisheit und Klugheit / Verstand und Einsicht / Liebe und Gnade / Stärke und Gerechtigkeit / Ruhm und Schönheit / Blut und Beständigkeit  / Pracht und Glanz / Grundlage / Herrschaft).
  •  Adam Qadmon sieht man zwischen zwei Säulen stehen, die mit Yin und Yang bezeichnet sind, daran ist er engekettet (genauer: Am Yang).
  • Die Säulen, an denen Qadmon angekettet ist, heißen auch Boaz und Jachin (Die Freimaurersäulen / Eingangssäulem am Tempel in Jerusalem von König Salomo).
  • Da ist eh noch alles mögliche drauf, die Säulen tragen + und – Pole (Anode und Kathode?), ein blutgefüllter Kelch darf natürlich nicht fehlen und Dolch und Pentagramm sowieso.

Ein „best of occultus“ Mix also?

Anatomy Occultus

Abbildung 3:  Und hier noch ein altes Bild, das die Idee des Lebensbaums, wie er sich nach kaballistischen Vorstellungen im „Adam Qadmon“ wiederspiegelt, illustriert.

Auch das hier ist ein tausend Jahre altes Wimmeldbild, das uns viel über Welt- und Menschenbild seiner Zeit erzählt…

alchemy_tree

 

24 Kommentare

    1. Hi Matysek und Danke für die Beiträge! Das mit Bartholomäus haben wir tatsächlich im Eifer des Gefechts etwas vernachlässigt. Aber mehr als zu erwähnen, dass der Direktor sich sogar mit biblischem Namen schmückt (oder vielleicht sogar einmal diese heilige Figur war?), geht eigentlich (noch?) nicht.
      Es fehlen zur Bartholomäus-Legende einfach noch Anknüpfungspunkte. Das mit der abgezogenen Haut z.B. wäre ja ideal für eine härtere Sonnen-Szene…

      Habt ihr denn schon irgendwelche Entsprechungen zu Bartholomäus gefunden oder irgenden eine Idee, warum er sich so nennt?

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  1. Besonders die Australien-Tracks haben auch für mich dieses Mal wieder einige Fragen aufgeworfen. Besonders zentral (und leider bisher noch unbeantwortbar) erscheint mir die Frage, welchen Einfluss das hier Geschehene und Angedeutete Auswirkungen auf William und Adam nimmt.

    (1) Wie wird William beeinflusst? William beschließt Landvermesser zu werden – sehr zum Missfallen von Fiona -, weil er nach etwas sucht, das seine Familie schützen soll. Womöglich will er das Tor im Uluru schließen (was ihm in Folge 2 ja auch gelingt), um den Ewigen aus Nedrig Wind die Verbindung nach Australien abzuschneiden? Auf jeden Fall taucht zeitgleich mit der Entscheidung zur beruflichen Neuausrichtung Williams Salaker bei ihm auf der Farm auf und verbringt dort eine Nacht. Welche Absichten Salaker dort verfolgt, wird nicht deutlich – nicht einmal, ob sie guter oder böser Natur sind. Der gezielt platziert scheinende Fetisch um sein Pferd „Emily“ hat ihn mir und euch ja nicht gerade sympathisch gemacht. Was passiert an diesem Abend auf der Farm? Gibt Salaker William Hinweise, wo er mit seiner Suche beginnen sollte? Nimmt der dubiose Alte Einfluss auf den kleinen Adam (man denke hier an das „kleine Nachtgebet“ Adams, das Nathaniel gemäß Jack in Folge 2 damals so „betroffen“ gemacht hat)?
    Und dann wissen wir auch (ebenfalls Folge 2), dass William neben Salaker auch Nathaniel de Salis in Australien kennengelernt haben muss. Als William sich mit dem sterbenden Adam ins Outback aufmacht, fragt er sich: „Wohin kann ich mich wenden? Wie hieß doch gleich dieser nette Engländer aus dem Landvermessungsamt … de Sanders …. de Salis?“ Und diese zwei Begegnungen (Salaker/Nathaniel) müssen auch zeitlich nah beinander gelegen haben, da ja Adam beim Verschwinden seines Vaters immer noch ein Kind war. Ist Salaker hier als Verderber unterwegs und Nathaniel als eine Art Schutzengel?

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  2. (2) Wie wird Adam beinflusst? Noch rätselhafter gestaltet sich dann das Zusammentreffen Adams mit Direktor Bayran in der Wüste. Ich habe versucht, irgendeine Verbindung dieser Bayran-Figur zum Namen Bartholomäus zu recherchieren, bin aber auch nur stets beim Apostel und seiner Heiligen-Legende gelandet. Abgesehen vom Namen bekommen wir in dem Track jedoch auch andere, indirekte Hinweise auf die Identität dieser Figur:

    Zum einen sind da die vielen Andeutungen in Richtung Hölle: Immer wieder ist die Rede von Hitze wie in der „Hölle“, „arme Teufel“, „teuflisch“ und „Eitelkeiten des Geistes“ (s.a. Folge 6, in der wir diese Formulierung in Verbindung mit Miltons „Paradise Lost“ und dem „Orden der goldenen Morgenröte“ kennengelernt haben). Bayran tritt hier als eine Art mephistophischer Mittler auf, als „Jurist“, der den Menschen zu mehr „Autonomie“ und Willensfreiheit verhelfen will. Er ist von seinem Vater „in die Wüste verbannt“ worden, hat seine „Heimat verloren“ und ist in „Ungnade“ gefallen. Im alten Testament lehnt sich Luzifer mit einem Drittel der Engel gegen Gott auf, da er sich weigerte, den ersten Mensch Adam als Schöpfung Gottes anzuerkennen und ihm zu dienen. Es kommt zur Schlacht im Himmel, den die „Rebellen“ allerdings verlieren und somit zu gefallenen Engeln werden. (Offenbarung des Johannes 12, 7: „Und es entbrannte ein Kampf im Himmel: Michael und seine Engel kämpften gegen den Drachen. Und der Drache kämpfte und seine Engel, und sie siegten nicht, und ihre Stätte wurde nicht mehr gefunden im Himmel. Und es wurde hinausgeworfen der große Drache, die alte Schlange, die da heißt: Teufel und Satan, der die ganze Welt verführt, und er wurde auf die Erde geworfen, und seine Engel wurden mit ihm dahin geworfen.“ – das kennen wir aus Folge 16, als Nathaniel und Arabella sich mit Bibel-Zitaten batteln). Aus dieser Perspektive liegt für mich hier der Schluss nahe, dass es sich bei Bartholomäus um einen gefallenen Cherub aus dem Gefolge Luzifers handelt, der einem „Klienten“ (in diesem Fall Adam?) ein „Angebot“ unterbreiten will. Vielleicht wurde er von seinem „Boss“ (Luzifer? dem Fürst? einer der Ewigen?) ausgesandt, um Adam zurück nach Derbyshire zu bringen, denn irgendwas hatten die Lemuren ja schließlich vor mit dem jungen Salton.

    Zum anderen ist da der Verweis auf den Mythos der Aborigines: Adam und Bartholomäus befinden sich nahe dem „Gosses Bluff Krater“, einer Einschlagstelle eines Meteoriten, ein Gebiet, das die Ureinwohner „Tnorala“ nennen. Der Legende zufolge tanzte in der Traumzeit einmal eine Gruppe von Frauen am Himmel. „So wurden die Sterne geformt. Beim Tanz verlor eine der Frauen, die schwanger war, ihr Baby, dass auf die Erde fiel und den Krater verursachte. Seine Fruchtblase aber rettet ihm das Leben. Jeden Morgen schaut der Vater als Morgenstern, und jeden Abend die Mutter als Abendstern nach dem Kind.“ (http://www.erlebnis-australien.info/wiki) Bartholomäus berichtet davon, dass er von seinem Vater in die Wüste verstoßen wurde und das „unbarmherzige Auge des Schöpfers“ (=Sonne) in auf ihn herabschaut. Angemerkt sei hier auch, dass Luzifer häufig als „Morgenstern“ bezeichnet wird, da er der „Lichtbringer“ in die Dunkelheit war. Eine andere Aborigine-Legende sieht den Krater als Austrittsort einer der Regenbogenschlangen an, aus der sie wieder ans Licht der Oberfläche gelangt ist.
    Und dann ist da noch diese Legende vom Kateischa Mann, der offenbar ein ganzes Dorf von Aborigines ausradiert hat, als der einzige Überlebende gerade auf Känguru-Jagd war. Dies ist unter anderem der Grund, warum auch heute noch das Campieren dort größtenteils verboten ist. Warum erzählt Adam das hier an dieser Stelle? ist Bartholomäus dieses herabgestürzte Baby in der Wüste, das zum Katheischa Mann wurde? Schläfert er Adam ein, um ihn auf eine andere Seinsebene zu befördern (s. Traumzeit) oder zu manipulieren?

    Habt ihr eine Idee, wie sich irgendwas davon mit dem Bisherigen zusammenbringen lässt? Oder haben mich meine Eltern als Kind auch einfach nur zu oft beim Tanzen fallen gelassen? 😉

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    1. Hallo Micelino! Respekt! Bist du vielleicht der Bruder von Rechelino, bist du Dozent an der Miscatonic-Universität oder hast du nur einfach einen ziemlich guten Riecher? Deine Eltern haben dich jedenfalls sicher nicht zu oft fallen lassen, und wenn, dann auf die richtige Stelle – deine Beiträge sind top!
      Den Katheisha Mann und den Krater haben wir leider übersprungen, und deine Idee, dass er mit dieser Legende seine eigene Ankunft erzählt, finde ich grandios. Ich finde diesen Bartholomäus/Direktor/Aware-Rosenzüchter auch immer interessanter – er ist super gesprochen und echt mysteriös. Ich gehe davon aus, dass er der zentrale Bösewicht dieser zweiten Staffel ist, da ja Jack irgendwie eher mittlerweile ein „gefallener Engel“ und tragische Figur geworden ist. Bin gespannt, was um Bartholomäus noch kommt.
      Wer ist sein Chef und wer ist sein Klient, wer der Vater – und was hat er mit Adam vor? Du legst deinen Finger genau auf die richtigen Stellen und ich bin sicher, dass wir uns darüber noch interessant unterhalten können.

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  3. Zu Eurem Podcast:
    Habt Ihr nicht etwas wesentliches aus den Augen verloren oder habe ich vielleicht etwas verpasst? Nämlich das Thema „Zeitreisen“. Das sind keine Zeitsprünge, das sind doch mehr Dimensionssprünge. Zwei oder mehrere Dimensionen die spiralförmig nebeneinander hergehen und wenn man sie durchbricht halt in der anderen Welt zu einer anderen Zeit herauskommt. Das ist es doch was wir mit Martens und mit der Jenseitsmaschine usw. „gelernt“ haben. Dabei gibt es von den meisten Figuren eine helle und eine dunkle Seite jeweils in einer anderen Dimension. Sie können dann in ihr pendent auf die andere Seite springen. Das würde all das mit Salakar/Nathaniel, Adam/Mada, Ying/Yang, Heller/Dunkler Bruder guter/böser Jack etc erklären.
    Das wiederum erklärt auch die Stelle als Adam bei Salakar auf de Couch liegt und plötzlich den Aggregatzustand verändert und aus Salakar Nathanial wird. Der flippt da sozusagen in die andere Dimension. Adam kann das vermutlich perfektionieren ähnlich wie Nathaniel, der Wanderer zwischen den Welten.
    Macht Sinn oder?

    Ich habe mir heute beim joggen die ersten Folge nochmals angehört. Irgendwie schon Schade dass da vermutlich vieles nicht ganz aufgeht. Für mich wäre das enorm befriedigend wenn Merlau offiziell Stellung nehmen würde welche Teile der ersten Folge gar nicht mehr zur grossen Geschichte gehören. Das würde mir etwas Seelenfrieden bescheren 😀

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    1. Hey Cauthes, die Idee mit dem Ändern des Aggregatzustandes der Persönlichkeit bei Adam in der Therapie mit Salacar ist genial. Da werden sich Vergangenheit und Zukunft überlagern oder sowas, hast du ja erklärt. Das wäre eine Erklärung für den schizo-Wechsel, auch bei Salacar. Macht absolut Sinn!
      Aber was die Unstimmigkeiten der ersten Folge angeht – so gravierend find ich die jetzt gar nicht. Die Definition des „Rades“ und die Opferung Mimis wären wahrscheinlich heute einfach nur weniger konkret, die Schilderungen noch vager…
      Lass uns mal überlegen: Welche INhalt aus Folge 1+2 beißen sich denn mit dem aktuellen Stand?

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      1. Ich meine da eher z.B. den Teil mit der Hohlerde und Agartha. Das ist ja auch nicht „nur“ in der ersten Folge sondern zieht sich sehr konsequent bis zur 10. hin. Auch die „andere“ Rasse. Das klingt alles nicht nach Wissenschaftler die „springen“. Hab mir auch schon gedacht dass vielleicht Caswell und dieser Fürst „Göring“ vielleicht so wirklich Agarther Echsenmenschen sind und jack ein Wissenschaftler der am Anfang der Zeit in einen Körper eines solchen Wesens rein gesprungen ist. Aber das find ich nicht so „rund“.

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  4. Im Gespräch sind wir heute auf etwas ziemlich cooles gestoßen:

    Man stelle sich vor verschiedene nebeneinanderliegende Universen.
    Unser unendliches Universum, in dem wir nicht die einzige Zivilisation sind.
    Irgendwie, ist es irgendjemanden auf unserer Erde gelungen ein Portal in eine andere Dimension aufzureißen, und/oder es gibt natürliche Orte auf der Erde, die so ein natürliches Portal besitzen.

    Durch dieses Tor, sind Identitäten aus einer bösen Dimension zu uns gekommen.
    Evtl. in letzter Zeit durch die Beschwörungen der Blavatsky Gruppe und den wissenschaftlichen Experimenten der Nazis.

    Diese versuchen die Menschheit zu unterjochen (>Vieh)

    Gleichzeitig und jetzt kommts:
    sind verschiedene Außerirdische/Dimensionsreisende Gruppen auf der Erde gelandet, gute wie böse. Allerdings können diese nicht mehr ZURÜCK auf ihren Heimatplaneten/Dimension, da um die Erde eine Art Quarantäne liegt, um die bösartigen Identitäten nicht in unser Universum rauszulassen. Die Erde ist eine Art Falle oder besser gesagt Fallgrube.

    Da diverse Außerirdische aber zurück wollen, haben sie sich mit Wissenschaftlern wie evtl. die von den Nazis, zusammengeschlossen um mit den vorherschenden Mitteln der jeweiligen Zeit, Wege zur Rückkehr zu finden.

    Was evtl. auch die Gottesanbeterinnen-Form der Arabella entsprechen würde.

    Der Gegenpart sind evtl. freundliche, dem Menschen wohlgesonnene Außerirdische/Dimensionsreisende, die allerdings ebenfalls hier gefangen sind auf Grund der Quarantäne.

    Wir haben dieses Bruchstück aus verschieden SciFi Serien zusammengefasst.

    Allerdings, wie die Unsterblichkeit da reinpaßt. Noch nicht richtig zu Ende gedacht, aber vielleicht kann einer von Euch da noch mehr Input geben.

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  5. Und noch was Öffnung von Portalen und/oder Betreten von Dimensionen:

    Natürliche Portale (Untersberg, Ulluru?)
    Okkulte Rituale (Negativenergien (Qual), Blavatsky, Aleister & Co.)
    Wissenschaftliche Erkenntnisse (Negativenergie (Teilchen), Parabiose?)
    Bewußtseinsveränderung (Meditation, NTE, Träume ect.)

    Und die Dimensionen liegen nebeneinander, übereinander, in verschiedenen Zeitepochen.

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  6. Bei der Houdini-Passage kam mir direkt ein flaues, dunkles Gefühl in der Magengegend, kamen mir Formulierungen doch irgendwoher bekannt vor. Aus einer anderen Zeit. Von einem anderen Ort. Aus gefühlten Äonen weiten Monologen.

    Den Urprung meines Gefühls habt ihr tatsächlich sogar benannt, kurz bevor Ihr es erwähnt habt, schoss es mir wie ein Quantenblitz ins Gehirn:

    H.P. Lovecraft. Wie Ihr richtig erwähnt habt, schrieb Lovecraft mehrere Texte für Houdini, die dann unter dessen Namen u.a. in „Weird Tales“ veröffentlicht wurden. So auch der Text „Gefangen bei den Pharaonen“, den ich ohne zu untertreiben locker 50 mal als Hörbuch von LPL Records gehört habe. Und siehe da:

    Aus „Gefangen bei den Pharaonen“:

    „Die rote Sonne sank tief und brachte die durchdringende Kälte der ägyptischen Abenddämmerung; und als sie schwerelos stillstand am Rand der Welt gleich jener alten Gottheit von Heliopolis – Re-Harachte, Sonne des Horizonts –, erschauten wir vor ihrem scharlachroten Brandopfer die schwarzen Silhouetten der Pyramiden von Giseh, deren uralte Grüfte bereits den Reif von Jahrtausenden trugen, als Tutanchamun im fernen Theben seinen goldenen Thron bestieg. Da wussten wir, dass wir mit dem sarazenischen Kairo abgeschlossen hatten und dass wir nun die tieferen Geheimnisse des uranfänglichen Ägyptens kosten mussten – des schwarzen Khem von Re und von Amun, von Isis und Osiris.“

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    1. Volltreffer! Touché!
      Ich mag es, wenn die Sonne einen Lovecraft-Vibe hat; diese Stelle war auch auffällig in Ton und Text und herrausragend in dieser Folge.
      Sicher hat Adam dieses Erlebnis seinem späteren Freund Lovecraft erzählt, der es dann irgendwann aufgeschrieben hat…
      Oder war es „Houdini“, der ja Lovecraft für sich hat scheiben lassen?
      Da kommt sicher was! Die Kombi Lovecraft-Houdini-Adam gefällt mir immer besser!

      „“Imprisoned with the Pharaohs“ (called „Under the Pyramids“ in draft form, also published as „Entombed with the Pharaohs“[1]) is a short story written by American fantasy author H. P. Lovecraft in collaboration with Harry Houdini in February 1924. Commissioned by Weird Tales founder and owner J. C. Henneberger, the narrative tells a fictionalized account in the first-person perspective of an allegedly true experience of escape artist Harry Houdini. Set in 1910, in Egypt, Houdini finds himself kidnapped by a tour guide, who resembles an ancient pharaoh, and thrown down a deep hole near the Great Sphinx of Giza. While attempting to find his way out, he stumbles upon a gigantic ceremonial cavern and encounters the real-life deity that inspired the building of the Sphinx. “
      Auf diese Wesenheit bin ich mal gespannt…
      Quelle und mehr dazu: https://en.wikipedia.org/wiki/Imprisoned_with_the_Pharaohs

      Aber was zum Teufel ist dieses schwarze Khem von Re???

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          1. Die Suche nach „Khem“ hat mich aber auch auf irgendwelche Esoterik-Schwirbel-Schwurbel-Seiten gebracht, bei denen das Prinzip „Schwarze Sonne“ in verschiedenen historischen Epochen aufgegriffen wurde. Da findet sich dann zum „Khem“ das hier:

            „Soviel erst einmal zur Erscheinungsform der Schwarzen Sonne im alten Ägypten. Nun sollen noch ein paar Worte über die Manifestation ihrer Kräfte in den ägyptischen Mythen gesagt werden. Die Kraft, beziehungsweise die Energie, welche das Sothislicht freisetzt wird im ägyptischen >Se – khem< genannt. Es ist die gleiche Energie, welche die Ägypter auch als Urkraft >Heka< kannten, aus der das Universum und der Sonnengott Re selbst entstand. Das >Se – kehm< kann man gleichsetzen mit allem Urgöttlichen, es ist >das Gott<. Das Gott erfüllt sich in Formen (Völker und ihre Taten). “

            Da wären wir wieder bei „weiße Sonne“/“schwarze Sonne“, hell/dunkel, Yin/Yang usw …

            Gefällt 2 Personen

            1. Bei HEKA musste ich gleich an Hekate/Heket denken….wobei wir wieder beim Frosch wären die froschköpfige Frau.

              Hekate (griechisch Ἑκάτη) ist in der griechischen Mythologie die Göttin der Magie, der Theurgie, der Nekromantie (Totenbeschwörung). Sie ist die Göttin der Wegkreuzungen, Schwellen und Übergänge, ———>>>>>die Wächterin der Tore zwischen den Welten.
              Aus Wiki

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  7. Ach herrlich…auch wenn die Sonne in der zweiten Staffel anders geworden ist, ich finde sie nach wie vor genial. Mittlerweile ist es Ritus bei mir, mir eine neue Folge anzuhören, darauf euren Podcast dazu und dann die Folge erneut – mit erweiterten Kenntnissen – zu hören. HERRLICH!

    Ich war von Anfang an kein Freund der Idee von Parallelwelten und mehreren Dimensionen. Das würde viele Erklärungen für mich zu „einfach“ machen. Mit diesem Argument könnte man ja theoretisch alles erklären und das fände ich bei den vielen Querverbindungen und Kontrukten zum einen sehr schade und zum anderen zu einfach.

    Ich für mich – ohne es begründen zu können oder müssen (die Sonne wird einfach immer mehr zur Frage, als zur Antwort, das passt auch viel besser in das Konzept der Serie mittlerweile wie ich finde) – glaube nicht, dass es von den wichtigen CHarakteren immer einen guten und einen bösen parallel gibt. Viel mehr glaube ich, dass sich über die Jahre und Zeitsprünge die Charaktere so verändern, dass sie sich vom einen, in das/der/die andere wandeln und wir als Hörer wissen nun mal nicht immer, wer wo, in welcher Zeit zuerst war, bevor er/sie dann wieder woanders hingesprungen ist (blödes gendern, boah nervt das :D). So könnte zB ein Nathaniel ja erst in die 30er, später noch weiter in die Vergangheit, darauf wieder nach vorne in der Zeit, usw. gewandert sein. Dafür gibt es aber leider zu selten schlüssigen Anhaltspunkte, welches Ergebnis in der persönlichen Chronologie einer Person zuerst eingetreten ist. Es gibt Hinweise, gerade in der 19 viele durch eine Person, die eine andere schon kennt oder eben nicht.

    Adam würde ich da noch mal als Ausnahme sehen. In ihm scheint sich alles irgendwie gleichzeitig zu vereinen…Yin-Yang, Alpha-Omega, rechtes und linkes Twix.

    Houdini und Lovecraft, dazu Ägypthen, das klingt wirklich klasse und macht Lust auf mehr. Wann geht’s weiter? 😀

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    1. Zum Zitat „Der Weiße bricht sich im Prisma der Seele“… ich habe beim Hören parallel Wikipedia-Hopping-Betrieben und irgendwie passt dieser Brechen des Lichts, das Zersplittern, usw. gut zu der lurianischer Lichtmystik von Isaak Luria (Lemuria? :D), bei der – so wie ich das verstanden habe – sich erst das göttliche „Licht“ in einer Art Hohlraum manifestiert, Adam Quadmon entsteht und Leben überhaupt erst möglich macht. Die Gefäße des Adam Quadmon (evtl. gleichzusetzen mit Prisam der Seele?) sind unvollkommen und brechen beim Versuch der Aufnahme des göttlichen Lichts (Adams Splitter, zersplitterndes Prisma, Regenbogenfarben)…usw.. Das wird für viele hier nicht neu sein, gab mir aber gerade wieder einen dieser schönen Sonnen-Momente, bei dem zwei Puzzlestücke ineinandergreifen, die man vorher noch gar nicht kannte. 🙂

      https://de.wikipedia.org/wiki/Isaak_Luria

      https://de.wikipedia.org/wiki/Tzimtzum

      Gefällt 1 Person

    2. Wann es weitergeht, das wüssten wir ja auch gern… ich rechne irgendwann im Herbst damit, aber einen VÖ-Termin gibts noch nirgends…
      Auch wenn ich ein rechtes und linkes Twix für sehr wahrscheinlich halte, denke ich da ganz wie du: Ich glaube auch nicht, dass es zweimal die gleiche Figur parallel gibt in guter und schlechter Version. Aber da das Universum unserer Geschichte ja zyklisch verläuft, also sich immer wiederholt, gibts vielleicht bei verschiedenen Durchgängen verschiedene Ausprägungen des Charakters. Aber das ist echt kompliziert… Multiversen machen so eine Erzählung schon ganz schön instabil…

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