Atahualpa: „I walk the line“

Ein Review nach dem Erstkontakt mit „Die schwarze Sonne 21: Atahualpa“

(Hinweis: Die Rezension ist weitgehend spoilerfrei und auf Handlung bezogen immer unkonkret, inhaltlich geht es nicht über die Aussagen des Klappentextes hinaus.)

„Du hast alles und nichts gesagt, und das zugleich und unendlich über alle Zeiten verteilt. Was hast du gesagt?“

Den Satz sagt zwar eine der Figuren der neuen Folge von „Die schwarze Sonne“, er spricht mir selbst aber  nach dem Hören dieser Folge aus der Seele – als sei der Satz ein Metakommentar über die Serie selbst. Alles ist zwar voller Aussagen –  jedoch sind Unklarheiten und Aussparungen (wie immer) Stilmittel Nr. 1 dieser Serie. Und das ist gut so. Es wird viel gesagt und doch nichts, aber das reicht längst, um die Fantasie anzuregen und das Gehirn zum Kochen zu bringen. Wie immer frage ich mich nach dem Erstgenuss: Was habe ich da gerade gehört?

Erstmal vorweg: Die neue Folge ist großartig, die bisher beste aus dem aktuellen Sechsteiler. In zwei Handlungssträngen kommt es endlich zu einem Payoff der langen Aufbauphase der letzten Folgen, und das, was da passiert, hat es in sich. Ein Handlungsstrang – der in Ägypten – wird dafür jedoch diesmal (leider) völlig ausgesetzt. Wieder einmal wird einiges auf den Kopf gestellt, erneut gibt es großen Raum für Spekulationen und Theorien, und wieder einmal ist die Inszenierung und Darbietung auf höchstem Niveau. Hut ab für ein brillantes Hörerlebnis.

Folge 21 „Atahualpa“ besteht aus vier Handlungsblöcken und einem Epilog, die alle unabhängig voneinander zeitlich und räumlich weit entfernt von einander stattfinden.  Jeder dieser Blöcke könnte für sich auch als merkwürdige Kurzepisode gehört und genossen werden. Sonne-Kenner jedoch stolpern ständig über Anspielungen und Begebenheiten, die einen Sack von Fragen ausschütten (die hebe ich mir aber für den Podcast auf).

Handlungsblock 1 erzählt von den Ereignissen um den titelgebenden Inkahäuptling „Atahualpa“ im Jahr 1532 in Südamerika – für die Sonne ganz neue Gefilde. So weit zurück in der Vergangenheit waren wir seit Wulfhere nicht mehr. Dieser Abschnitt ragt durch das Comeback einer altbekannten Stimme sowie einer beeindruckende Soundkulisse heraus. Von Regen über Trommeln, Flöten und Wind begleitet öffnet sich hier eine gewaltige Soundszenerie, bei der man sich wie ein Begleiter im Heer der Conquistadoren bei einem Sturm fühlt. Was für ein Auftakt! Und wieder haben wir spotlightartig den Ausschnitt eines Anfang einer neuen Handlungsebene, von der wir hoffentlich noch mehr zu hören bekommen werden.

Handlungsblock 2 hat mich dann erstmal verwirrt (und tut es noch). Anstatt mit Adam weiter (wie in den drei Vorfolgen) auf Expedition durch Ägypten zu reisen, versetzt uns die Folge zurück – und zwar vor die Ereignisse aus Folge 10. Dieser längste Block der Folge beschwört wieder Adams und Nathaniels Reisen und damit die Stimmung aus Staffel 1 herauf. Anstatt der Pyramiden bekommen wir eine Taufe München im Jahr 1900 zu hören, bei der allerlei einflussreiche Menschen des letzten Jahrhunderts beim Smalltalk versammelt sind. Ein wunderschöner Retro-Track, der aber (scheinbar) die aktuellen Handlungen überhaupt nicht tangiert und ein wenig an die Abendgesellschaft in der Londoner Literatenszene mit Zeit-Promis aus Folge 06 erinnert. Auch wenn diese Episode sehr gut gemacht ist und es einfach guttut, Nathaniel und Adam auf Reisen und unter Prominenten der Weltgeschichte zu erleben: So recht weiß ich noch nicht, wohin mit dieser langen Episode – besonders an dieser Position, in der Mitte des Sechsteilers, nach dem langen Aufbau der anderen Handlungen zuvor. Dieser eher gemütliche Abschnitt nimmt einen sehr großen Raum in „Atahualpa“ ein, während andere Handlungsstränge drumerhum zu brennen scheinen. Andererseits: Das macht auch sehr viel der Stimmung aus, und der Teufel liegt auch hier sicher wieder im Detail begraben.

Der dritte Handlungsblock dreht dann auf und führt Nathaniel und Jules Verne auf ihrer Reise im Jahr 1863 auf der „Île du Diable“ vor der Küste Südamerikas einem vorläufigen Höhepunkt zu – hier wird endlich klar, worauf die lange Verweildauer des „Zwischenstopps“ dieser Reise angelegt war. Bei aller Tragik der Figuren: Es hat gutgetan und Spaß gemacht, das Zusammentreffen zu hören, die Sprecher (besonders einer) waren wieder einmal in Bestform und aus irgendeinem Grund habe ich jetzt einen Ohrwurm von Johnny Cash.  I keep my eyes wide open all the time!

Handlungsblock 4 schießt dann endgültig den Vogel ab. Bartholomäus‘ und Adams langes Gespräch erreicht seinen überraschenden Höhepunkt.  Ein besonderer und typischer Sonne-Effekt: Nach diesem Track hatte ich das Bedürfnis, die vorherigen Sequenzen des „Bartholomäus-Gesprächs“ noch einmal zu hören, um meine Gedanken dazu zu sortieren oder zu verwerfen. So etwas macht diese Serie einfach herausragend. Was passiert hier? Erleben wir hier tatsächliches Geschehen, sind wir in einem Traum, in einer hypnotischen Rückführung eines Therapeuten? Ist das „echt“? Was ist Ereignis, was Metapher? Welche Folgen hat es, und wie kann das überhaupt sein? Spätestens nach diesem Track versucht man, das Geschehene mit dem Rest der Handlung zu verbinden, und Fragen über Fragen tauchen auf.

Nach diesem Paukenschlag folgt ein kurzer Epilog, der noch eins draufsetzt. War man gerade bei Adams Geschehen noch am Rätseln, wie das alles einzuordnen ist, kommt man jetzt endgültig ins Schleudern. Das, was die beiden Figuren hier im Epilog sagen – und allein, dass sie sich treffen (und das wohl häufiger) gibt erneut Rätsel auf. Ich liebe diese Sequenz!

Das bisher mühsam zusammengepuzzelte Mysterium hat mit den letzten beiden Sequenzen ein paar neue Puzzlesteile bekommen, die schwer anzubauen sind, obwohl sie scheinbar Schlüsselstellen darstellen. Und da ich merke, dass ich mittlerweile auch (um nicht zu spoilern) nur noch in Rätseln schreibe, hebe ich mir das lieber für den Podcast auf.

Mein Fazit: Die schwarze Sonne ist in Höchstform, merkwürdig, unvorhersehbar und faszinierend. Keine der neuen Folgen war für mich bisher so nah an dem Feeling der „alten“ Folgen dran.  Spätestens in der zweiten Hälfte dieser Folge hat auch die Handlung wieder richtig Schwung aufgenommen. Der lange Aufbau zahlt sich aus, so kann es gern weitergehen.  

Günter Merlau kann mittlerweile auf einen Schatz aus 20 Folgen zurückgreifen: Die Verwebung des Neuen mit herumbaumelnden Handlungsfäden aus den alten Folgen gelingt und schafft etwas, das ich derzeit bei vielen anderen Produktionen vermisse: Es versetzt den Hörer in Verwunderung und Staunen.

Darauf erstmal ein Stück Erdbeerbaiser.

(Torsten Weis, 29.5.2020)

16 Kommentare zu „Atahualpa: „I walk the line““

  1. Dafür dass die Sonne ursprünglich mal 12 Folgen haben sollte, dann 13, und jetzt sind wir bei Folge 21…
    Über es ist wie Du sagst, Torsten. Die neuen Folgen sind kein Abklatsch von den“alten“. Im Gegenteil. Alles baut sich immer mehr auf und wird insgesamt immer besser. Ich freue mich auf Euren Podcast…

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    1. Absolut: Die zweite Staffel ist überhaupt kein Abklatsch, sie legt eher ein paar Schichten und Metaebenen drauf und macht dadurch alles nur noch viel komplizierter… bis unsere Köpfe platzen… Ich vermute, sobald man am Ende einen „Hörschlüssel“ verstanden hat, ergibt alles dann Sinn, es muss nur erstmal Klick machen… Ich habe die ganze ZEit das Gefühl, irgendetwas Zentrales zu übersehen bzw. nicht zu verstehen.

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  2. Hallo Torsten,

    herzlichen Glückwunsch zu diesem spoilerfreien Blog …

    Das ist wirklich „merlauisch“ in Reinform! Du hast wahrlich vom Meister gelernt

    😉

    Die Folge 21 ist mit 53:06 Minuten die kürzeste … aber nach DER Folge ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Euer Podcast dazu der längste aller bisherigen werden wird …

    Viele Grüße
    realnimra

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    1. Haha, ja – wenn du mit „merlauischin Reinform“ meinst, möglichst unkonkret zu bleiben… dann bedeutet „merlauisch“ also das Aussparen von Spoilern? Das drum herum erzählen, ohne den Kern der Sache klar zu benennen? Alles in der Schwebe halten und voller Leerstellen? Und ist merlauisch vielleicht sowas wie das neue kafkaesk? Fragen über Fragen. 😉

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      1. Ach Kafka! Der wollte doch nichts veröffentlich haben! Sein Nachlassverwalter hat seinen letzten Willen schmählich ignoriert und die Werke Kafkas verlegen lassen.

        Günter Merlau WILL ja veröffentlichen. Und zwar in der Form, dass die Leute nachdenken müssen.

        Aber das ist ja genau richtig, weil sonst die Leute ja ein Werk nicht wertschätzen werden. Erst wenn etwas Anstrengung kostet, wird der Geist mit den Inhalt verbunden, es gibt innerlichen Feedback, also Glückshormone werden ausgeworfen …

        … und keine klaren Antworten …

        … tststs …

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  3. ACHTUNG!!! SPOILER!!!

    SPOILER-ALARM!!!

    Die schwarze Sonne – 21 (XXI) – Atahualpa

    Während das Label „WinterZeit“ bei den CD-Auflagen der Hörspielserie „Die schwarze Sonne“ ab Folge 11 die Trackaufteilung des „Streaming-Zeitalters“ mit nicht unter 25 Track je CD übernommen hatte, gibt es bei den am 29.05.2020 von pop.de offiziell auf CD veröffentlichen Folgen Nr. 20 und 21 nur noch sechs bzw. vier Tracks.

    Ob die Trackabgrenzungen auf thematisch einzelnen Kapitel/Episoden entsprechen, müsste man noch mal eingehend prüfen.

    Zumindest bei Folge 21 würde ich eher fünf Kapitel sehen.

    Teil 1: Südamerika 1532, bzw. als Einstieg ein Jahr x, in dem Jonathan Salacca eine unbekannte Person auffordert, seine Erlebnisse aus diesem Jahr 1532 zu schildern. Hier taucht mit Hernando de Salto ein neuer Salton-Verwandter auf. Er fragt einen Soldaten eines zurückkehrenden Kommandos, ob sie „weißes Gold“ gefunden hätten! „Nein.“ … „Gut!“, ist seine Antwort. Gut, dass Pizarro (Caswell-inkarnation) kein weißes Gold finden wird?

    Das RAD der Saltons muss also ERWEITERT werden!

    In der Sprecherliste für die Folge 21 steht Wolfgang Häntsch für den titelgebenden Atahualpa. Der taucht im Hörspiel aber leider nicht auf – zumindest nicht offensichtlich – aber vielleicht mit einer Secret Identity als Undercover-Soldato … wer weiss …

    Teil 2: München 1900, Nathaniel de Salis + Adam Salton: Tauffeier für Heinrich Himmler bei dessen Eltern (dem Baby sieht man gemäß seinem Vater seine „rechte Gesinnung“ schon an!) mit anschließender Diskussion u. a. über die chinesischen Boxeraufstände bis Nathaniel zusammenbricht und Adam wieder das schwarze Blut aus Nathaniel abzapfen muss.

    Teil 3: Südamerika 18nn, vergeblicher Besuch/Befreiungsversuch im Todesgefängnis auf der Ile du Diable bei Jack L. E. Moore, der wieder viel von seinem 21sten Jahrhundertwissen zeigt, sich in seiner Wunschidentität (?) Marquis (de Sade) wohlfühlt und in seiner Zelle verbleiben will. Showtime! Allerdings ist de Sade 1814 gestorben und die französische Gefängnisinsel anscheinend erst ab 1852 in Nutzung gewesen.

    Teil 4 oder 4a: Interview mit Bartholomäus (Direktor Bayan) in einem Flugzeug, anscheinend über der Antarktis. Adam Salton erkennt zwar Maschinengeräusche, ihm sind aber korrespondierend mit dem Wissenstand seiner Jetztzeit (Australien vor seiner Abreise zurück nach England) keine Flugzeuge bekannt. Diese Episode endet mit seinem Absturz vom Lukenrahmen des Flugzeugs in den (Hohlwelt?)-Schlund im ewigen Eis, in dem er „gnädig“ von fünfzig geöffneten Köpfen/Mäulern von Ungeheuern aufgenommen wird/stirbt? Hier ist unklar, ob es Realität oder ein Traum ist. Im Outback hat sich Adam Salton in Folge 19 nach dem ersten Gespräch mit Bartholomäus schlafen gelegt und sehr schnell eingeschlafen. Ist alles danach ein Traum? Traumzeit?

    Teil 5 oder 4b: Jonathan Salacca kommt aus einem Raum, in dem eine andere Person (Adam Salton?) im Sterben liegt. Er ist wütend, dass die Person stirbt, obwohl er ihr helfen wollte. Und das wohl wie immer und immer wieder. Die Person war sein Freund! Sarah Hill (!) tröstet ihn und versucht ihn aufzubauen und zum Weitermachen zu animieren, da nur Salacca so stark sei und es schaffen kann. Sie hätten ja gesehen, dass sie es schaffen würden. Alle anderen wären zu schwach!

    Salacca dagegen hat den Glauben verloren und fühlt keine Kraft mehr in sich, um die Mission wieder von Neuem zu beginnen. Letztendlich lässt er sich scheinbar mit dem Geschenk einer stehengebliebenen (Taschen?)-Uhr zum Weitermachen überreden.

    „Wie spät ist es?“

    „Es ist allerhöchste Zeit!“

    Wenn das mal nicht ein Gruß an den Podcast „Beizeiten“ ist!

    Mir scheint, als seien die Gegenspieler von Nathaniel de Salis/Jonathan Salacca und Adam Salton durch die Sprünge geistig verdreht und verderbt worden, so dass sie das Ziel ihrer Mission, was immer das sein mag, nicht mehr verfolgen können. Sie stranden in der Anderswelt und können nicht mehr zurück. Sie scheinen auf Nathaniel de Salis/Jonathan Salacca oder Adam Salton angewiesen zu sein, die es scheinbar als einzige schaffen, „einigermaßen normal“ zurückzukommen. Abgesehen von der „Kleinigkeit“, dass Adam Salton multiple Persönlichkeiten in sich trägt und er keine Erinnerung mehr an seine Handlungen hat, wenn die anderen die Oberhand übernehmen.

    Ausgangspunkt scheint dieses Institut AWARE mit seinen Nahtod-Experimenten zu sein. In Verbindung mit den esoterischen Ritualen der Nazis und dem Raddrehen in Derbyshire scheint die Welt an bestimmten Punkten (Charken) der Erde zu den anderen Zeiten/Paralellwelten/Jenseits durchlässig geworden zu sein. Aber eben nicht für jedermann, sondern nur für „spezielle“ Menschen (Bewusstseine/Geistesinhalte). Und werden in den Jenseitswelt die Erkenntnisse aus den parabiotischen Experimente zur Lebensverlängerung der „Verderbten“ („Lemurer“ = L. E. Moore’sche Bande) aktiv genutzt?

    Was mir noch auffiel:

    In einer vorherigen Folge (19?) gab das Kindermädchen Sarah gegenüber William Salton an, vorher in der Schweiz (!) bei einer Familie Salacca (!) im Dienst gewesen zu sein? Es war die Stimme der „Sarah Hill“-Sprecherin.Ist das einer ihrer Aktivitäten in den drei Wochen jeseits der zwölften Stufe gewesen?

    Ich freue mich auf Euren Podcast!

    Nicht nur „Beizeiten“, sondern hoffentlich „bis bald“!

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  4. (I am writing in English since it is better than my German)

    After hearing the end of the last episode (not telling here what, I do not want to spoil it) and also remembering the „happy with Mimi“ episode long time ago, I have an idea.

    So far I think we understood it like that:
    The scientists from Aware overreached and screwed up – leading to all the mess including opening portals to some other realities (whether it is after-the-death world or parallel universums). Basically that „complete jump“ went completely wrong….

    (By the way: I do not think that the Sonne can be reduced to some pure scientific explanation – it is more like things Lovecraft described – that both occult and sciences are opening the view to some other terrible vistas of existence. I think that Lovecraft once wrote something along the lines of the greatest mercy being human inability to correlate things and to comprehend the real terrifying reality).

    But back to the scientists from Aware – maybe the full jump was not the complete failure. We are just seeing consequences of trying to fix things. When I put it bluntly: Nathaniel is running around trying to fix things (and this task is later passing to Adam). We see the consequences of that scientific overreach, what it caused and the effort to „right the ship“.

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    1. Just commenting on my own comment since I cannot edit:

      The Lovecraft argument of the „ultimate reality“ uncovered by the occult or the science applies only partially – for Lovecraft the ultimate reality is too terrible to comprehend, in the Sonne it seems to be the ultimate peace (swimming in my koan, hearing the tone which is origin of all tones etc.).
      Still I think that the idea of the „something terrible lurking just behind the border of the reality“ is the same.

      As for the Sonne characters with special abilities – it seems they are mainly good & bad variants of those Aware scientists send over the time & space (splinters which probably have to be collected) or their descendants (in Salton cycle there are people who cannot be directly assigned as splinters to people from Aware – so something new occurring which should not exist and which has some profound influence on universe). As for those characters – they come in all sorts – some good, some bad, some mad (Jack is my favourite 🙂 ).

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      1. Thinking about „splinters“ – this probably concerns only Adam (and Adam from past being „splinter“ may be the reason why he needed to be written into the „Book of Life“ Akasha). Others Aware people seem to be merged personalities of future scientists and past personalities. So the current Jack is not just a future scientist going mad by time travel – but his personality is really combination of Jack from future and Marquis de Sade. And Nathaniel is not just professor from Aware, but partially also real apostle. And so on.

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        1. Hi Mirek,
          and welcome to the great international Blog and Podcast „At times“ about weird science, the occult, awesome sex-magic and white wormholes without worms.

          Wow! Thanks for sharing your clever thoughts here!

          If i may ask: How did you get to listen to „Die schwarze Sonne“ (and from where are you listening?). Even in German this es very difficult to understand, how did you get through this? Respect!

          I really like your idea of „merged personalities of future scientists and past personalities“. Maybe Jacks and Adams minds are in the past and present at the same time (which explains Jacks „boeuf“-encounter, Adams therapy, etc). I have to think about this…

          And yes – i think the „aware-scientists“ are similar to lovecafts professors and their experiments to get a glimps behind the curtain of reality – and go insane.
          I like your idea, that here we have something like Adams ultimate peace beside the „lurking terror beyond“. There can be both – and lies between the (two?) realitiys.

          Reality 1
          12 levels NTE
          BEYOND (peace / something lurking / rebirth?)
          12 levels NTE
          Reality 2

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          1. Hi Torsten

            How did you get to listen to „Die schwarze Sonne“ (and from where are you listening?).
            Even in German this es very difficult to understand, how did you get through this?

            Na ja, ich kann ein bischen Deutsch. So ich werde meine Kentnisse jetzt in diesem Eintrag ein bisschen ueben. 🙂 Ich bin nur nicht so gut darin wie in Englisch. Ich bin aus Olmütz in Tschechien. Ich bin ein programmierer in der Firma die hat der Haupsitz nicht weit von Ludwigsburg. So ich habe viele Deutsche Kollegen – wir kommunizieren meistens in Englisch aber Deutsch ist auch noetig um Probleme von Kunden und andere Materialien zu lesen.

            „Die Schwarze Sonne“ ist ein bisschen schwierig zu hoeren, aber es geht. Ich hoere es einmal, stoppe es oft. Dann noch einmal. Wenn dort ein Folgenuebersicht ist lese ich es in zwischen. Es ist richtig, dass einige Mal habe ich etwas schlecht verstanden. Es ist auch noetig gut aufzupassen and sich auf die alte Dinge erinnern, weil normalleweise in einem Vortzetsung Handlungen sind, die nicht zusammen passen. Auch Ihre Podcasten sind sehr wichtig – ich kann mich nicht vorstellen dass jemand kann die Sonne wirklich geniessen ohne die Podcasten. So vielen Dank dafuer.

            Ich habe die Sonne gefunden wenn ich ergendeine Grusel/Horror Hoerschpiele/Audiobuecher gesucht. Es gibt keine Sprache auf die so viele von denen sind, als auf Deutsch (nicht auf Englisch and gar nicht auf Tschechisch). Und auch zwischen Deutschen Hoerspielern ist die Sonne eine unvergleichliche Ausnahme. Als ich „Das Schloss der Schlange“ gehoert habe, habe ich gedacht – na ja, eine normale Gruselgeschichte. Nichts spezielles. Und dann habe ich gefunden dass es ist nur Anfang. Guenter Merlau is einen Genie – so grosse, komplizierte Geschichte und meiste Dinge passen zusammen – so ich Denke es gibt ein Masterplan hinter oft isolierten Handlungen. Und alles wurde sehr gut erforscht, meiste Dingen passen auch historisch. Unglaublich dass etwas solches konnte gemacht werden. Zum Beispiel in Vergangenheit hatte ich ein bisschen zu tun mit den Theosophen und habe gewusst uber Helena Blavatsky (die Theosophen sind immer noch taetig, zum Beispiel „New Acropolis“ – die sind wahrscheinlich auch im Deustschland taetig). So es hat fuer mich geklicked wenn ich uber Blavatsky in der Sonne gehoert habe. Ich denke es gibt zero Wahrscheinlichkeit dass die Sonne wird ergendwann in ergendeine andere Sprache Ueberzetst – auch deshalb, dass ich kann mich keine bessere Sprechern vorstellen (Jack 🙂 auch Adam und andere). So ich uebe mein Deutsch mit der Sonne und ihren Podcasten.

            Na ja, es gibt auch einige Kleinigkeiten die sind nich ganz perfekt.
            Eine ist, dass es gibt in die Sonne ein bisschen zu viel unterschiedliche Mysterien. Ein grosses Geheimniss ist schoen, zwei noch besser – aber wenn es schon 21ste ist, ist es schon nicht so interessant. Dort soll mehr Kontrast sein zwischen normallen alltaeglichen Dingen und geheimnisvollen Dingen. Aber es ist eine Kleinigkeit – wie habe ich geschrieben, es sieht so, das dort ein Masterplan gibt und alle Dinge haben ihre Plaetze.
            Das zweite Ding ist etwas dass passiert mit vielen Buechern/Hoerspielen/Filmen etc. die handlen ueber „verbotene Dimensionen, okkulte Geheimnisse, schrecklichen Dingen die jenseits von unsere Realitaet leben“ in Verbindung mit Gegenwart oder nicht ferne Vergangenhein/Zukunft. Dort muessen „fanatische verrueckte nazi Wissenschaftlern die wollen unvorstellbare Schrecken im Welt reinlassen“ sein. Es ist egal ob der Author ein Amerikaner, Deutsche oder Tscheche ist, es muss so sein… Na ja, aber es ist auch eine Kleinigkeit. Und Guenter Merlau hat sehr gute Geschichte geschrieben wo diese Dinge wichtige Bestandteile sind – ich koennte mir die Sohne Geschichte ohne diese Elemente gar nicht vorstellen – es waere etwas anders.

            So im kurz: Ich bin einen Sonne Fan and ich warte ungelduldig auf einen neuen Podcast. Wie habe ich gesagt – ich denke es ist ein Ding, ohne die kann man die Sonne nicht voll geniesen. Tolle Arbeit. 🙂

            Gefällt 3 Personen

  5. Respekt!

    „Die schwarze Sonne“ ist wirklich keine leicht zu verstehende Hörspielserie. Und ich bin ganz deiner Meinung, dass die Serie erst mit dem Podcast „Beizeiten“ zu wirklich verständlich wird und besonders viel Spass macht – gerade auch mit den wohlwollenden, aber auch herausfordernden Kommentaren seitens Günter Merlau!

    Ich freue mich schon darauf, mehr von deinen Gedanken hier lesen zu können!

    Viele Grüße
    realnimra

    Gefällt 1 Person

    1. Mist – schon wieder flüchtige Formulierungsfehler … es heißt natürlich „… mit dem Podcast wirklich verständlich wird …“

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  6. Huhu! Ich finden den Podcast wieder mal super, vorallem weil ich auch gerade am Abdriften war. Wobei diese Folge mal wieder ein echtes Schmankerl ist! Allerdings sind mir beim Hören ein paar Fragen gekommen:

    Wer ist immer noch der Fürst? Im Beyond
    Warum kann sich Arabella anders materialisieren? Wenn sie das kann, gibt es vermutlich
    noch weitere.
    Blut ist scheinbar wichtig um die Tore zu öffnenund will Arabella ins Beyond zurück? also WAS
    ist sie? Doch ein Dämon? Ich denke nicht, dass sie nur Wissenschaftlerin war. Denkt an die
    Schlangen.
    Warum ist dann gerade Adam so wichtig für sie?
    Hat nicht auch Jacks Frau sich zur Salomé verwandelt? bzw. besteht ein Bezug
    Wohin hat Adam das schwarze Blut in einem fremden Haus entsorgt? Die Szene fand ich zu
    oberflächlich. Wobei ich die byzantinischen Gespräche interessant fand und wahrscheinlich nur
    der hingeworfene Brocken war um danach zu forschen.

    Und jetzt kommts und ich bin mir nicht sicher, ob wir das schon mal durchgekaut haben:
    – Ist Adam der Antichrist?
    – Der Sohn aus dem Beyond
    – Nathaniel, Johannes, Bartholomäus, usw…. alles Apostel. sollen sie den Antichristen läutern?
    Auf Grund durchlebter Erfahrungen und dass das geschehen muss um die Welt zu retten
    und deswegen wiederholen sich ewig die Kreisläufe, weil es immer wieder fehl schlägt?
    -> Nathaniels/Johnathans Enttäuschung
    – Ist Sara die Abbildung der göttlichen Essenz?
    – Stehen Adams abgerissene Arme für die abgerissenen Flügel – der gefallenen Engel?
    – Wir hatten ja schon oft die Parallele zu Jesus, ist Adam die Spiegelsymmetrie?

    Mit Eurem Schema und der mehrere Welten Theorie bin ich voll bei Euch. Aber ich finde es ist alles zu trocken, zu real. Ich bin da bei Samu, dass auch endlich mal geklärt werden soll, was es mit den „Alten“ und Gottesanbeterinnen auf sich hat, weil da dieses mystische Thema einfach noch offen stehe und nicht alles mit logischen Argumenten erklärt werden kann.

    Mal so was mir dazu gerade durch den Kopf ging 😀

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