Folgenübersicht 16 – „Anura“

Die schwarze Sonne  16:  Anura

Folge 16 /Track: 1-2 Werk:  Stanzen aus der Anhropogenese des Buches des „Dzyan“ (von Blavatzky)
Inhalt:  Eine Menschenmenge spricht ein Kredo, das zunächst nur von einer transzendenten Stimme angestimmt wird.  Die Mutterschlange spricht zu ihrem Herren – Dem einen Auge unserer Welt. Dem einen Auge, „dessen Atem gab Leben den Sieben“. „Herr des schalen Angesicht. Du sandtest deine sieben Söhne dem Herren der Weisheit.“  Sie beten den Herrn an und bitten ihn um Licht und Wärme, damit das RAD sich drehen könne. Und der Herr des strahlenden Angesichts spricht: „Lass ab von deinen Klagen. Deine sieben Häute sind noch auf dir. Ich werde dir ein Feuer senden, wenn dein Werk getan ist.“
Und nach großen Wehen warf Mutterschlange ihre alten drei Häute ab, und zog ihre neuen sieben Häute an. Und stand nun da: In ihrer ersten Haut. Dann wirbelt sie durch 30 Drehungen des Rads weiter.  Aus dem Unrat der Schlange entstehen die Wassermenschen, gegen welche die Dhyani-Buddhas sich aussprechen.
Beobachtungen und Fragen:

  • Es scheint sich um eine Schöpfungsgeschichte zu handeln, in der sich aus Gegensätzen die Welt formt.
  • Der Text stammt aus dem „Buch des Dzyan“, übersetzt von Helena Blavatzky. Die Authentizität des Buches von Dzyan wird seit 1895 von verschiedener Seite angezweifelt. Die Sprache „Senzar“, in der es abgefasst worden sein soll, lässt sich sprachgeschichtlich nirgends nachweisen.
  • Blavatzky behauptet, den Originaltext zu kennen, ihn studiert zu haben und die Zeilen übersetzt zu haben. Sie behauptet in ihrem Werk, die „Urwahrheiten“ aller Religionen erläutern zu können. Sie behauptet, dass die alten Schriften Lehren auf „Ursprung und Aufbau der Rassen und Welten“ enthielten.
  • Erneut eine  Schöpfungsgeschichte in der „Sonne“. Wir kennen die Version der Aborigines mit Kunukuban, der die Welt träumt sowie den Rückgriff auf biblische Mythologie. Hier kommt eine neue „Version“ ins Spiel. Mythologisch gibt es hier wieder ein Ungetüm („Drache“), aber nicht so freundlich und träumend wie Kunukuban.
  • Haben wir nicht eine Sequenz vom Kampf des Michael mit dem Drachen beim Austritt aus dem Phasenraum gehört?  Da war Drache=Das Böse = Luzifer = Schlange =… Arabella?
  • These: Günter Merlau baut das ein, um Referenzen zu seiner Geschichte und die Ursprungsgeschehnisse zu erklären, gefiltert durch Mythologie.
  • Wofür steht das Rad?
  • Interessant: DieSonne-Version ist zu den Übersetzungen, die man im Netz findet, leicht verändert, mancher Kontext ist angepasst. Hier wirft „Mutterschlage“ ihre alten Häute ab. In einer längeren Übersetzung ist es aber die Erde, die ihre Häute abwirft und das Leben entsteht und neue „Häute“ bekommt.

 

Folge 16 /Track 3-7 Jahr/Ort: 2046, Talkshow
Inhalt: Grundfrage der Talk-Show: Kollaps des Universums schneller als erwartet?

Anlass: Prognostizierter „Monster-Phasenübergang. Interview mit Jens Krog, Physiker. Die „drei großen Bigs“ sind immer noch wahrscheinlich als Ende des Universums, aber ein neues Modell ist wahrscheinlicher.

i) Big Freeze: unendliche Ausdehnung des Universums; immer dunkler und kühler; Näherung dem Nullpunkt: ‚Kältetod‘ des Universums;

ii) Big Crunch: Expansion des Universums endet irgendwann und es zieht sich wieder zusammen; kollabiert; endet in einer Art umgekehrten Urknall (schwarzes Loch); möglich: neuer Big Bang. Oder oszillierendes Universum: Dehnt sich aus und zieht sich wieder zusammen;

iii) Big Rip: Immer schneller expandierendes Universum bis es ‚zerreißt‘; getrieben von wachsender dunkler Energie bis zum singulären Ereignis.

Neue Theorie: Der Monster-Phasenübergang. Der Begriff ‚Phasenübergang‘ stammt aus Thermodynamik (etwa: gasförmig zu flüssig zu fest). Zustände hoher Energie neigen dazu, zu Zuständen niedriger Energie zu wechseln; wenn Vakuum niedrige Energie (und nicht absolutes Minimum) ist, muss davon ausgegangen werden, dass dies irgendwann (irgendwo) in seinen ursprünglichen Zustand (minimale Energie) wechselt. So, wie ein See irgendwo auf der Welt gefriert, kann irgendwo im Universum eine kleine „Blase“ mit wahrem Vakuum entsteht, die sich mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitet und das ganze Universum verschluckt. Das Universum verschwindet dabei nicht, sondern wird ‚überschrieben‘, wie Dateien auf dem PC: Veränderung statt Vernichtung. Fundamentale Eigenschaften von allem, was wir kennen, würden sich von Grund auf ändern: Im Inneren der Blase würden Elementarteilchen an Masse zunehmen und zu super-massiven Zentren zusammenziehen (Umkehrung). Diese Blase könnte jederzeit entstehen.

Durch Gleichungen bestätigt: wahrscheinlich wird Universum zusammenbrechen. Das kann irgendwo beginnen und sich dann ausbreiten. Könnte immer passieren – oder ist schon passiert?

Beobachtungen und Fragen:

  • Endlich mal ein Dr.Jens (Kruk) in der Sonne. Und noch dazu ein Physiker!
  • Gegensatzerzählung: Nach der Schöpfungsgeschichte gibt’s jetzt was zum Ende des Universums. Nach Mythologie gibt’s jetzt Wissenschaft, von Esoterik zu Physik, beide hier in Folge.
  • Ein wahrscheinlicher Zusammenbruch wird angekündigt. „Vielleicht hat er schon begonnen, oder beginnt gerade jetzt“. Aber wir haben ja zum Glück seit Folge 13 einen Berger/Hiller-Stabilisator… da kommt bestimmt noch was, denn immer noch wissen wir nicht, welcher Kollaps durch den „Stabilisator“ aufgehalten werden soll.
  • Einen selbstverdauenden Magen gibt es weder bei Star Trek noch Star Wars – sondern bei uns selbst.

 

Folge 16 / Track 8-13 Jahr/Ort: 1893, Chicago, The Castle
Inhalt: Adam erwacht scheinbar im Phasenraum, orientierungslos, und fragt sich ob er in einen „Spalt des Seins“ gerutscht war, eine Falte der Zeit? Panik überkommt ihn. Schließlich spürt er eine Weite, in der sich jedoch eine „Dunkelheit der Seele“ breitmacht.  Er umklammert einen Gegenstand, ein Rohr. Etwas nähert sich, er vermutet, dass der Weiße näherkommt. Als er das Rohr zum Abwehr hebt, realisiert er, dass er nicht alleine ist.  Ihm wird klar, dass er in einem Raum eingesperrt ist, der „Sarah“ stammelt. Es ist der nackte, mit Gurten festgeschnallte Winfield Lovecraft, HPs Vater, der in The Castle gefangen ist. Adam löst seine Fesseln und erfährt, wo er sich befindet und was noch geschehen ist. Auf die Frage, wer Sarah sei, faselt Lovecraft „der Teufel“. Es riecht nach Kadavern, Adam versucht den verstörten Mann zu beruhigen, der sich von einem „Dämon“ festgehalten fühlt. Es sind die Gurte und irgendetwas an seinem Kopf.  Schließlich kommt Chapel, der unterwürfige Diener von Holmes, hinzu, um Lovecraft zu holen. Adam schlägt ihn mit dem Eisenrohr nieder. Als Licht eindringt, sehen die Gefangenen, welche Schrecken ihre Umgebung bereithält.

 

Beobachtungen und Fragen:

  • Ist das das Traumzimmer?
  • Wen meint Lovecraft, wenn er „Sarah“ ruft? Lovecrafts Frau Sarah oder Sarah Salton? Der Hörer denkt an Salton. Ist das eine falsche Fährte?
  • Wieso landet Adam aus dem Phasenraum genau da?
  • Wir wissen sicher: Das ist der Anfang einer Freundschaft über die Folge hinaus, da sich Adam ja um den Sohn Winfields kümmern wird.
  • Wahrscheinlich ist das auch das verstörende Ereignis, wegen dem der Vater Lovecraft in die Irrenanstalt gekommen ist.

 

Folge 16 /Track 13, 16-22 Jahr/Ort: 1861 – Kroatien
Inhalt: Der junge Nikola Tesla möchte mit einigen anderen Kindern angeln gehen. Sie lassen ihn allerdings nicht, bewerfen ihn mit seinen und beschimpfen ihn. Tesla versteht zwar die Botschaft, lässt sich davon aber nicht unterkriegen. Er plant, alleine angeln zu gehen. Schließlich berechnet die Wassermenge des Teiches.
Arabella tritt auf, spricht mit Nikola. Sie sagt ihm, er brauche einen Köder, und sie kenne eine Stelle vor dem Schilf, wo man etwas Besseres fangen könne als Fische, sogar ohne Köder.
Sie hat einzigartige Ohrringe für ihn dabei: Eine „Perle“ ist darauf angebracht. Diese wisse Dinge. Arabella fragt, ob Nikola mal hören wolle, was die Perle erzähle. Es scheint sich dabei um eine Art Funkgerät zu handeln.
Nikola wirft die Angel aus. Arabella schmeichelt ihm. Wenn Nikola weiter so rechne, dann halte er das Rad der Fügung weiterhin in Bewegung. Sie wolle ihm bei der Handhabung helfen.
Plötzlich beißt etwas an, Nikola zieht die Angelrute heraus. Er hat einen FROSCH gefangen.
Nikola müsse nicht traurig über den Tod des Frosches sein, er sei eine Plage. Arabella hat großen Einfluss auf ihn, leitet ihn zu sadistischen Handlungen am Frosch an.

Nathaniel erscheint, empfiehlt Nikola, nachhause zu gehen.  Bevor Nikola geht, nimmt ihm Nathaniel die Ohrringe ab. Es kommt zum Wortgefecht zwischen Arabella und Nathaniel. Sie beiden rezitieren einige Stellen aus der Offenbarung des Johannes. Immer wieder wird der Drache und das große, rote Tier erwähnt, sowie die Hure Babylon.

Danach gehen sie zu Goethe-Zitaten aus „Faust“ über. Arabella gibt zu bedenken, dass man den Teufel meist nicht sehe, bis er direkt vor einem stehe. Dann verabschiedet sie sich, und nennt Nathaniel IHREN FÜRSTEN.

Beobachtungen und Fragen:

  • Historisch: „Als Nikola fünf Jahre alt war, starb sein älterer Bruder Dane an den Folgen eines mysteriösen Unfalls. Der Verlust seines Bruders stellte für Nikola eine große Herausforderung dar. Um diese Zeit zu überwinden stützte sich Nikola ganz auf seine ersten Entdeckungen und seinen Erfindungsgeist. Er brachte sich in Kindeszeiten vieles selber bei.“
  • „Geschichten, die mit Flügeln durch den Äther zu uns gelangen“ = Arabella hat schon öfter Empfang gehabt über die Zeiten hinweg. Sie hat in den 1840ern einen Radio, wo eine Übertragung von 100 Jahren später zu hören ist/ Sie „telefoniert“ mit dem Fürsten und den Nazis in Folgen 2-4.
  • Gegensatzpaar: Eine gutaussehende, durchtriebene Dame von Stand und alter, gutherziger Gelehrter.
  • Beide zitieren sich jetzt Sachen an den Kopf aus BIBEL Endzeit  (aus der Offenbarung des Johannes): „Aus dem Rachen des Drachen“… kommen „drei unreine Geister“, gleich Fröschen – Geister von Dämonen. Diese gehen zu den Geistern und Königen der Welt, um sie für den Endkampf am Ort Armageddon zu versammeln. „Blitze und Stimmen und Donner und Erdbeben“… die Städte der Völker stürzen ein, alles geht unter.
  • Begleitfigur der Apokalypse ist die Hure Babylon, auch literarisch ein häufig verwendetes Motiv: Steht sie hier sinnbildlich für Arabella?
  • „Ich will dir sagen das Geheimnis der Frau und des Tieres, das sie trägt. Das Tier, das du gesehen hast, ist gewesen und ist jetzt nicht. Und wird wieder aufsteigen aus dem Abgrund und in die Verdammnis fahren, und es werden sich wundern die auf Erden wohnen, deren Namen nicht geschrieben steht im Buch des Lebens vom Anfang der Welt an, wenn sie das Tier sehen, das es gewesen ist und jetzt nicht ist und wieder sein wird.“
  • Beziehung zwischen Nathaniel und Araballa wie bei Goethes Faust „Der Herr“ und „Der Teufel“. Zwei Gegenspieler, die sich in ihrer Rolle gefallen und mögen. Der Teufel und sein Boss.

 

Folge 16 /Track: 25-26 Jahr/Ort: 1861 – Kroatien
Inhalt:  Nathaniel und Teslas Mutter beten für den verstorbenen Bruder

Nathaniel beruhigt Teslas Mutter. Es wird klar: Der Bruder von Nikola ist bei einem Anschlag auf Nikola gestorben. Nathaniel verspricht, auf Nikola Acht zu geben: „Er wird nicht vor seiner Zeit gehen müssen“ und wird „ein großer Mann in jeder Hinsicht“, vor allem: ein bedeutender Mann („es hat Bedeutung, verstehst du?“).  Dann zitiert Nathaniel mit der Mutter aus Bibel Psalm 91: Der Herr ist Zuflucht und Schutz für Gottesfürchtige; sie werden vor allen Schrecken bewahrt, „denn er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten“, „du schreitest über Löwen und Nattern“. Und umgekehrt: „ich will ihn schützen, denn er kennt meinen Namen“. Nikola schläft dazu ein.

Bedeutungsschwerer Enddialog:

Mutter: „Ich will nicht noch ein Kind verlieren.“

Nathaniel: „Ich und die Meinen werden über ihn wachen. Ich verspreche es dir. Hoch und heilig“

Mutter: „Wer bist du wirklich? Ein Gott?“
Nathaniel: „Wer ist wie Gott? Wer ist – wie Gott?“       

Beobachtungen und Fragen:

Beim Gebet mit der Mutter spricht Nathaniel über sich selbst. „Wer ist wie Gott“ ist keine Frage, sondern eine Antwort. Der Vorname Michael stammt über das Griechische aus dem Hebräischen  und bedeutet „Wer ist wie Gott?“. Namensgeber ist der Erzengel Michael, welcher im Neuen Testament den Bekämpfer des Teufels und Höllendrachens darstellte.

 

Folge 16 /Track: 14-15 Jahr/Ort: 1929, Providence
Inhalt: Lovecrafts Brief über „Fantastik“.

Die Kritiker haben angefangen, Lovecrafts Werk als „Fantastik“ zu bezeichnen. Die Konflikte der Fantastik wollen im Fremden das Eigene erkennen: Am Ende sind es bloß die gleichen Probleme wie im Alltag, allerdings entfremdet, neu, wiedererfunden. Aber: Lovecraft gehe es mit seiner artifiziellen Mythologie um die Fremdheit. Das Abgründige. Das Unbegreifliche. Er, als Aristokrat im Geiste, wolle keine Groschenromane schreiben.  Die Literatur sei kein schickliches Ziel für einen Gentleman. Lovecraft ist dennoch dankbar um seine Freunde und sehnt sich nach Konversationen mit Adam.

Beobachtungen und Fragen:

  • These: Lovecrafts Brief ist ein Kunst-Kommentar von Günter Merlau.
  • Lovecraft beschreibt Mythologie und den Kosmos in seiner Fremdheit, hat Unbegreifliches und Unheimliches als Thema (wie die schwarze Sonne).

 

Folge 16 /Track 23-24 Jahr/Ort: 1929, Providence
Inhalt: Lovecrafts Brief über seinen Zustand

Einer von vielen unbeantworteten Briefen: Adam (wieder) als Freund und Mentor. Lovecraft erlebte Horror und Schrecken, die er im Austausch mit Adam abarbeitet: ‘Monolog‘ unbeantworteter Briefe schafft ihm Linderung. Frage: Was drängt dazu, Gedanken in Worte zu packen? Das Unsagbare in Sprache zu zwingen? Lovecraft lobt die Vorzüge moderner Technologie (Öfen, elektrisches Licht), um auf Temperaturempfindlichkeit im Winter zu sprechen zu kommen – wobei die Kälte aber aus Lovecrafts Inneren zu kommen scheint: „Warum muss ich mein Dasein als ein … kaltblütiger Lurch, glitschiger Frosch fristen, dessen innere Temperatur gegen jegliche Logik vom Außen abhängig macht und nicht stabil aus dem Innern kommt?“

Lovecraft vermutet als Grund ein Übermaß an Empathie, dem seine Frau (Sonja) aber mutmaßlich nicht zustimmt, die nun – wohl nach einer Trennung – in Cleveland wohnt (und mit der Lovecraft noch Kontakt hat). Lovecraft wohnt bei seinen Tanten in Providence.

„Was ist damals in Chicago nur mit meiner Familie geschehen, Adam?“ Adams Ausführungen führten immer nur zu Rätseln und Unklarheiten – Lovecraft fragt (sich), ob Adam ihn nur vor der Wahrheit schützen wolle. Lovecrafts Konstitution verschlechtert sich über die Jahre. Ihn beschäftigt Geheimnis der Verbindung zu den „Alten“, doch will er eher Wissen dazu erlangen, als Schrecken durch Unwissenheit zu vermeiden.

Am Ende beschreibt Lovecraft das „Leben als hässliche Angelegenheit“, bei dem „dämonische Andeutungen zur Wahrheit“ zum Vorschein kommen, die es manchmal noch tausendfach hässlicher machen. Doch der Schreibprozess verschafft Lovecraft Linderung.

Beobachtungen und Fragen:

  • Sehr persönlicher, ehrlicher und selbstkritischer Brief. Lovercraft fühlt sich wie „kaltblütiger Lurch“, dessen innere Logik von außen abhängig macht. Das Schicksal eines Künstlers ist seine Bürde, er hat eine „ewig verwundete Seele“.
  • Geheimnisvolle Verbindung zu den Alten, Wissen darüber erlangt über Adam: Er kennt „dämonische Andeutungen über die Wahrheit“.
  • These: Das Cover ist Lovecraft, das sein Lebensgefühl zeigt

 

Folge 16 /Track 27-32 Jahr/Ort
Inhalt:  Sarah wird zum Direktor bei Aware bestellt

Die Aware-Leute Alexander, Priscilla und der Direktor Bayam diskutieren über ihr weiteres Vorgehen und fragen sich, ob sie „es“ Sarah erzählen wollen. Scheinbar gab es einen Wechsel im Team, der Vorgänger konnte einen „Sprung“ nicht richtig einordnen, jetzt liegen Fakten auf dem Tisch. Sie empfangen im Zimmer des Direktors Sarah Salton und forcieren eine Antwort. Offenbar lügt Sarah über ihre Ergebnisse, da sie Erkenntnisse geheim hält. Sie verhalten sich merkwürdig, einer streng und drohend, einer lacht wie auf Droge, Sarah ist sarkastisch und zickig. Die Forwards von reichen bereits drei Jahre in die Zukunft.

Sie konfrontieren sie: Sie hat die 12 NTE-Stufen in 3,8 Sekunden hinter sich gelassen, obwohl sie drei Wochen unterwegs war. Den Rest der Zeit war sie hinter der Grenze.  99.99 % war sie „Off“. Wo war sie, was hat sie getan und entdeckt? Wie kam sie dort hin, wie zurück?  Sie wollen Antworte und drohen, Sarah ihre Medikamente nicht mehr zu geben. Ohne die Blocker droht körperlicher und geistiger Zusammenbruch.

Schließlich stellen sie Sarah einen besonderen Gast vor. Sarah vermutet „ihren verschollenen Bruder oder ihre tote Mutter“, aber es ist anders. Sarah konnte das bei keinem Forward sehen, merkwürdiges neues „Jetzt“.  Sarahs Vater tritt ein und sagt: „Hallo Sarah. Wir haben uns sehr lange nicht gesehen“.

Beobachtungen und Fragen:

  • Der Track, den wir in Folge 14 horen, der 40 Minuten geht, hat für Sarah nur 3,8 Sek gedauert.
  • Wer ist Brankya / Sarahs Vater? Ist es der „Spiegel-Adam“?

 

Ein Fan-Blog zur schwarzromantischen Mysteryserie "Die schwarze Sonne" von Günter Merlau

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