Index Folge 05

  Kenntnisse und Referenzen
Manasarovar-See

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Der Mapam Yumco, anders als Manasarovar bezeichnet, ist einer der höchstgelegenen Süßwasserseen der Welt und einer der drei heiligen Seen Tibets.  Der See befindet sich […] 20km südöstlich vom berühmten Mount Kailash.
Im 11. Jahrhundert hatte der Buddhismus im Disput mit den Priestern der Bön Religion gesiegt […]. Der neue Name bedeutet „See der Unbesiegbarkeit.
Legende:  Nach dem tibetischen Buddhismus kann man nicht nur ungezügelte Begierden, Leid und Schuld tilgen, wenn man in dem kristallklaren blauen Wasser des Sees badet. Wer Wasser aus dem See trinkt, kann auch alle seine Krankheiten vertreiben.Quelle: http://www.tibetreiseexperte.de/heilige-see-mapam-yumco.htm»Wann immer einer den Boden um den Manasarovar berührt oder wenn er in dem See badet, so wird er ins Paradies des Brahma eingehen; und der, der von seinen Wassern trinkt, wird in Shivas Himmel eingehen und wird von den Sünden von hundert Wiedergeburten erlöst werden.«

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Manasarovar

Chiu Gompa

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Am Ufer des Manasarowar stehen 8 Klöster, z.B. das Kloster Chiu Gompa hoch oben auf einer Klippe. Der See ist ein Abbild von Anavatapta: der mythische Ozean, der vom gleichnamigen Naga-König beherrscht wird. Mitten im See wächst der Dzambu-Baum, dessen Früchte teilweise von den Nagas (Schlangengötter) gefressen werden, während der andere Teil zu dem in den Flüssen vorhandenen Gold wird.

Quelle: http://www.trekkingguide.de/wandern/tibet-kailash.htm

Kailash

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Seine Spitze hat eine außergewöhnlich symmetrische Form und gleicht einem Kristall oder einer Pyramide, die ganzjährig mit Schnee bedeckt ist. Er gilt den Tibetern als heiliger Berg. Seine Höhe wird häufig mit 6714 m angegeben. Der Berg ist aus Rücksicht auf seine religiöse Bedeutung bisher unbestiegen. „Kein Ort ist wundervoller als dieser“, hat der Yogi Milarepa (1052–1135) gesagt, der der Überlieferung nach als der einzige bisherige Besteiger des Berges gilt, an dessen Fuß er lange Zeit in völliger Abgeschiedenheit lebte.Durch die besondere Form und Lage, die den Kailash als Berg Meru identifizieren, zählt er im Tibetischen Buddhismus, Hinduismus, Jainismus und Bön – somit für eine große Anzahl von Menschen – zu den bedeutendsten spirituellen Orten und gilt als heiligster Berg. Eine Umrundung des Berges (tibetisch Kora oder Sanskrit: Parikrama) auf einem ca. 53 km langen Weg, der bis in eine Höhe von ca. 5700 Meter über den Drölma La (tib. „Pass der (Göttin) Tara“) führt, ist die wichtigste Pilgerreise für Anhänger dieser Religionen. Die Richtung der Umrundung erfolgt dabei in Abhängigkeit von der Religionszugehörigkeit des Pilgers (Buddhisten, Hindus und Jainas im Uhrzeigersinn, Anhänger des Bön gegen den Uhrzeigersinn). Nach der 13. Umrundung des Kailash bekommt der Pilger Zutritt zur inneren Kora. Vorgebliches Ziel jedes Buddhisten sei es, den Kailash 108-mal zu umrunden. Wer dies schafft, der erlangt nach buddhistischer Lehre die unmittelbare Erleuchtung.
Milarepa

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Jetsün Milarepa (1040; † 1123), war ein tantrischer Meister und Begründer der Kagyü-Schulen des tibetischen Buddhismus. Er war der tantrische Yogi, der die Mahamudra-Übertragungslinie Marpas weiterführte. Er gilt als einer der größten Yogis und Asketen Tibets. Darüber hinaus gilt er auch als größter Dichter Tibets. Am Kailash kam es der Sage nach um 1100 n. Chr. zu einem Wettkampf zwischen Milarepa und seinem Bön-Kontrahenten Naro Bönchung. Der Ausgang des Rennens zum Gipfel wurde zu Gunsten Milarepas entschieden. Damit siegte der Buddhismus über die Bön. Laut der Legende überholte Milarepa seinen Widersacher auf einem Sonnenstrahl sitzend und erreichte somit den Gipfel des Kailash als Erster. Der auf seiner Trommel reitende Naro Bönchung erschrak so sehr, dass er die Trommel fallen ließ. Beim Absturz schlug die Trommel eine tiefe senkrechte Kerbe in den Berg. Diese signifikante Spalte kann man auch heute noch an der Südseite des Berges betrachten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kailash

21 Emanationen der Tara

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Emanation (von lateinisch emanatio „Ausfließen“, „Ausfluss“) ist ein Begriff der Philosophie und der Religionswissenschaft. Er bezeichnet in metaphysischen und kosmologischen Modellen das „Hervorgehen“ von etwas aus seinem Ursprung, der es aus sich selbst hervorbringt. Dabei wird metaphorisch an die Vorstellung des Ausfließens von Wasser aus einer Quelle oder der Lichtausstrahlung aus einer Lichtquelle angeknüpft. Modelle, die sich zur Welterklärung der Emanationsvorstellung bedienen, indem sie die Existenz von Dingen auf Emanation aus einer metaphysischen Quelle zurückführen, werden als emanatistisch bezeichnet (Emanationismus oder Emanatismus). Zu den Systemen mit emanatistischen Weltmodellen gehören vor allem der Neuplatonismus und von ihm beeinflusste philosophische und religiöse Lehren.

Ergänzung von Baschtl 75: Gotsangpa Gonpo Dorje (1189-1258) war ein buddhistischer Mönch, von dem es heißt, er sei eine Emanation von Milarepa gewesen. Hierzu würde passen, dass Gotsangpa den Weg um den Berg Kailash entdeckt und die Tradition der Umrundung (Kora) begründet hat.
Als er auf seiner ersten Wanderung um den Berg nicht mehr wusste, wohin er sich wenden sollte, erschienen plötzlich 21 Wölfe. Er erkannte, dass es sich um Emanationen der 21 Taras handelte, die gekommen waren, um ihm den Weg zu zeigen, und folgte ihnen. Die Wölfe führten Gotsangpa zu einem Felsblock auf der Spitze eines Passes. Dort verschmolzen sie zu einem einzigen Tier und dieses wiederum mit dem Felsen. Seitdem wird dieser Pass Dölma La (Pass der Göttin Tara) genannt.

Lucille Salton Arthur Saltons Ehefrau
Woodman, Westcott und McGregor

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Gemeint sind hier Samuel Liddel „MacGregor“ Mathers, Dr. Wynn Westcott und Dr. William Woodman, die Gründer der Geheimngesellschaft „HermeticOrder of he golden Dawn“

Alle drei Gründer – Westcott, Woodman und Mathers – waren sowohl Freimaurer als auch Rosenkreuzer der Societas Rosicruciana in Anglia.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hermetic_Order_of_the_Golden_Dawn

Henochische Kräfte

 

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Henochisch oder die henochische Sprache ist eine magische Sprache.[1] Sie wurde angeblich seit dem 10. März 1582 in London/Mortlake mittels Kristallomantie einem Medium übermittelt. Der Mathematiker, Geograph und Alchemist John Dee (1527–1608), der damals noch als Hofastrologe und Berater der englischen Königin Elisabeth I. tätig war, notierte sie nach dem Diktat des Mediums Edward Kelley (1555–1597),solange es sich in Trance befand. Laut Kelley sollte diese Sprache der Kommunikation Gottes mit seinen Engeln dienen. Kelley und Dee wollen sie von Engeln empfangen haben. Sie verfügt über ein individuelles Alphabet, Wortschatz und Grammatik.

Seit dem Hermetic Order of the Golden Dawn ab 1888 fand das henochische System Einzug in den Fundus magischer Praktiken.  Ende des 19. Jahrhunderts erlangte ein Teil von John Dees Aufzeichnungen die Aufmerksamkeit der Gründer des Hermetischen Orden der Goldenen Dämmerung, welche das System als magisch verstanden und ein Einweihungssystem darum konzipierten. Die Fragmente in henochischer Sprache wurden als Formeln zur Beschwörung interpretiert, und durch den Golden Dawn unter anderem um Elemente aus der ägyptischen Mythologie bereichert.

Henochisches Material findet sich beim Golden Dawn bereits im sogenannten Cipher Manuscript. So ist auf Blatt 47 in der Mitte der oberen Hälfte deutlich die henochische Tafel der Vereinigung (dort als „Union Tablet of the Elemental Tablets“ bezeichnet) zu sehen. Beim Cipher Manuscript handelt es sich um ein verschlüsseltes (es wurde ein Code-Alphabet aus dem Buch Polygraphiae des deutschen Abts Trithemius verwendet) und vermeintlich authentisches Manuskript, auf dem die gesamte Gründungslegende des Golden Dawn-Ordens basierte und seine tradierte Abstammung als echter Rosenkreuzer-Orden hergeleitet wurde.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Henochische_Sprache

Cipher-Manuskript

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Die Grundlagen der Lehren des Golden Dawn entnahm man dem sogenannten Cipher Manuscript, das der Ordenslegende nach unter obskuren Umständen von A.F.A Woodford entdeckt worden sein soll. Es war in einem Alphabet verfasst, das einer überlieferten Geheimschrift von Abt Trithemius ähnlich ist, und konnte daher von Westcott entschlüsselt werden. Das Manuskript enthält in skizzierter Form fünf Initiationsrituale, sowie entsprechendes Lehrmaterial, u. a. die bisher geheimen Zuordnungen des Tarots zu den hebräischen Buchstaben.[7] Ferner soll sich auf einer der Seiten die Kontaktadresse einer gewissen Soror Sapiens Dominabitur Astris (Anna Sprengel), einer hohen Adeptin der Rosenkreuzer aus Deutschland, befunden haben. William Wynn Westcott will von ihr die Erlaubnis zur Gründung des Golden Dawn in the Outer (des äußeren Ordens der Goldenen Dämmerung) erhalten haben. Schließlich beauftragte Westcott Mathers, die Ritualskizzen zu arbeitsfähigen Ritualen auszuarbeiten.
Hermetic Order of the Golden Dawn

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Der Hermetic Order of the Golden Dawn (Hermetischer Orden der Goldenen Dämmerung, kurz: Golden Dawn) war eine magische diskrete Gesellschaft. Er wurde am 12. Februar 1888 von William Robert Woodman, Samuel Liddell MacGregor Mathers und William Wynn Westcott in England gegründet. Am 1. März 1888 erfolgte die offizielle Eröffnung des Isis-Urania Tempels No. 3 in London. Der Orden bestand bis 1900/1903 und zerfiel dann wegen innerer Streitigkeiten in diverse Nachfolgeorganisationen.

Bekannte Mitglieder des Ordens waren unter anderem Aleister Crowley  […] und William Butler Yeats.

Im Gegensatz zur Theosophischen Gesellschaft, die sich zunehmend an östlichen Weisheitslehren orientierte, verstand sich der Golden Dawn als Fortführung der westlichen Mysterien, insbesondere der Tradition der Rosenkreuzer. Als esoterisch arbeitender Orden wurde er zum Prototyp ähnlicher Organisationen. Viele der modernen magischen oder esoterischen Strömungen wie Wicca und Thelema können bis zu diesem Orden zurückverfolgt werden. Die Basis dieses Ordens entstammt dem „Cipher Manuscipt“.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Hermetic_Order_of_the_Golden_Dawn

Ein Fan-Blog zur schwarzromantischen Mysteryserie "Die schwarze Sonne" von Günter Merlau

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