Index zu Folge 03

In der dritten Folge treten wieder  neue Figuren, Organisationen oder Handlungsorte auf:

Hintergründe, Kenntnisse und Referenzen
Reinhard Gehlen, Operation Gehlen

 

 

 

 

 

 

 

Der Leiter der Organisation Gehlen und spätere erste Präsident des Bundesnachrichtendienstes, Generalmajor Reinhard Gehlen, ergab sich kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges den Streitkräften der Vereinigten Staaten und trat in ihre Dienste. Wenige Monate später baute er im Auftrag und mit Unterstützung der amerikanischen Besatzungsbehörden die Organisation auf und verhalf hierbei vielen ehemaligen Mitarbeitern der zuvor von ihm geleiteten „Abteilung Fremde Heere Ost“ des einstigen deutschen Generalstabs, die für die Bewertung der Feindlage durch Beschaffung und Auswertung von Nachrichten zuständig war, zu einer neuen Karriere in der jungen Bundesrepublik.

Am 1. April 1956 wurde die Organisation Gehlen, gleichzeitig mit der Gründung der Bundeswehr, mit ihrem Leiter in den Dienst der Bundesrepublik Deutschland übernommen und erhielt den Namen „Bundesnachrichtendienst“

Quelle: Wikipedia

Unternehmen

Ahnenerbe

 

 

 

 

 

 

Die Forschungsgemeinschaft Deutsches Ahnenerbe e. V. war eine Forschungseinrichtung der SS, die am 1. Juli 1935 von Heinrich Himmler (Reichsführer SS) und dem niederländischen Privatgelehrten Herman Wirth als Studiengesellschaft für Geistesurgeschichte. Das Ahnenerbe gegründet worden war. Sie firmierte danach als Forschungs- und Lehrgemeinschaft „Das Ahnenerbe“.Im Vordergrund standen archäologische, anthropologische und geschichtliche Forschungen und Expeditionen. Während des Zweiten Weltkrieges beteiligte sich das Ahnenerbe am systematischen Kunstraub und führte Menschenversuche durch. Daneben nutzte der stark an okkulten Themen interessierte Himmler das Ahnenerbe als Apparat für weitere Projekte im persönlichen Interesse.

Quelle: Wikipedia

Helena Blavatsky

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Zentrale „Lichtgestalt“ der Theosophen und Gründerin war Helena Petrowna Blavatsky (1831-1891). Eine gebürtige Russin, verheiratet mit einem russischen Fürsten, den sie bald verließ. Sie kämpfte an der Seite von Garibaldi, wurde als Medium bekannt und unternahm zahlreiche Weltreisen. Ihren eigenen Angaben zufolge empfing sie ihre Erkenntnisse von höheren Wesen in Tibet, die sie „Mahatmas“ nannte.

Im Jahr 1937 wurden in Deutschland die Theosophischen Gesellschaften aller Richtungen und die entsprechende Literatur von den Nationalsozialisten verboten. Blavatskys Grundlage ihrer Lehre sind die tibetischen Meister und das von ihr verfasste – und nur ihr bekannte – „Buch des Dzyan“. Beeinflusst wurde sie von ägyptischen, sumerisch-babylonischen, altindischen und buddhistischen Religionen. Die allgemeinen Grundlagen der Lehre wurden von Blavatsky in ihren Hauptwerken „Isis entschleiert“ 1877 und „Die Geheimlehre“ 1888 formuliert. In der „Geheimlehre“ ist die Geschichte der Menschheit und des menschlichen Bewusstseins beschrieben. Sie stellt darin den Anspruch „die esoterischen Werke der ganzen Welt seit dem Anfang unserer Menschheit“ zu umfassen. Sie betont die Einheit allen Seins. Alles Sein ist identisch mit dem Absoluten. Der Mensch als Mikrokosmos entspricht dem himmlischen Makrokosmos, das Kleine wie das Große, das Innere wie das Äußere. Der Glaube an einen persönlichen Gott wird abgelehnt. Die Ewigkeit des Weltalls ist ein Spielplatz von zahllosen unaufhörlich kommen und gehenden Universen. Das Weltall ist letztlich „die periodische Offenbarung“ des Göttlichen. Daher ist das Weltall bis zum kleinsten Atom von Bewusstsein erfüllt. Daher steht jede Seele auch mit dem Absoluten in Einheit.

Zahlreiche namhafte Künstler, Schriftsteller und Wissenschaftler des ausgehenden 19. Jahrhunderts und beginnenden 20. Jahrhunderts (u. a. James Joyce) standen in Verbindung mit einer Theosophischen Gesellschaft oder waren Mitglieder, so dass der Theosophischen Bewegung ein bedeutender Anteil an der Entwicklung des Geisteslebens der damaligen Zeit gegeben werden kann.

Die Siegel der Theosophischen Gesellschaft wurden aus dem persönlichen Siegel von Helena Blavatsky entwickelt. Sie symbolisieren den gemeinsamen Ursprung aller heute getrennten Religionen, weisen auf die Ur-Religion hin. Durch Wiedererkennen des gemeinsamen esoterischen Kerns aller exoterischen Religionen, sowie der Zwillingslehre von Karma (Gesetz von Ursache und Wirkung) und Reinkarnation (Gesetz der Wiedergeburt) werden Rassen-, Klassen- und Standesunterschiede relativiert und überwunden.

Ouroboros Symbol auf dem Siegel der Theosophischen Gesellschaft

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Schlange, die ihren Schwanz verschlingt, ist ein sehr altes Symbol, das die Ewigkeit und die Kontinuität der zyklischen Zeit versinnbildlicht. Wie die biblische Schlange des verlorenen Paradieses stellt sie, mystisch verstanden, die Weisheit dar, und durch die Fähigkeit, ihre Haut abzustreifen, Erneuerung und Wiedergeburt. Als kreisförmiges Symbol stellt sie für die Hindus das Ausatmen und Einatmen Brahmas (‚Expander‘), des kosmischen Schöpfers, dar: Wenn Brahma ausatmet, kommen die Welten ins Dasein; wenn er einatmet, wird alles wieder in die göttliche Essenz absorbiert. Der absteigende Bogen des Schlangenkörpers bedeutet das Absteigen der Welten in die Materie; der aufsteigende Bogen ihre Evolution zum Geistigen. Diese spiralförmige Zirkulation ist ewig und schließt die Evolution durch Zeiten hindurch ein. Der Kreis selbst stellt Vollkommenheit dar und die Wiederherstellung der universalen Harmonie; auch das Grenzenlose, aus dem alle Manifestation entspringt und zu dem alles zurückkehren wird. Das Symbol ist ebenfalls im alten Ägypten, in Griechenland und Westafrika und auch bei Buddhisten und Jains, Gnostikern und Alchemisten zu finden.

spanischtheosophie

Weißthor (Karl Maria Willigut)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Weisthor“ Karl Maria Willigut (im Hörspiel mit der Stimme von Caswell)!

Historisch: Im November 1924 wurde Wiligut wegen einer paraphrenen Psychose mit Bildung von Größen- und Beeinträchtigungsideen in die Salzburger Nervenklinik eingewiesen. Während seines Aufenthaltes in der Landesheilanstalt für Nerven- und Gemütskranke bezeichnete sich Wiligut als Seher und schwadronierte davon, der einzige Überlebende des Unterganges von Atlantis zu sein. Er spielte als Wahrsager eine wichtige Mittlerrolle bei der Verankerung des Glaubens an den neuzeitlichen Atlantismythos, als festem Bestandteil des völkischen Okkultismus, wonach die Arier direkt aus der vermeintlich untergegangenen atlantidischen Zivilisation hervorgegangen seien.  1932 flüchtete Wiligut wegen seines geschändeten Ansehens aufgrund seines jahrelangen Aufenthaltes in der Nervenheilanstalt vor seiner Familie nach Deutschland. Hier führte er seine Ahnenforschungen fort und wurde unter Runenokkultisten populär.

Ein  SS-Offizier machte Wiligut 1933 an einer Konferenz der Nordischen Gesellschaft mit Heinrich Himmler bekannt. Kurz darauf trat er unter dem Pseudonym „Karl Maria Weisthor“ der SS bei und wurde Himmlers engster Ratgeber in Sachen Okkultismus. Im Auftrag Himmlers hatte er von 1933 bis 1939 prähistorische Studien durchzuführen.

Wiligut war eine Zeit lang führend an der Umgestaltung der Wewelsburg zu einer Ordensburg der SS beteiligt. Er entwarf den Totenkopfring der SS, befasste sich mit Runen, Heraldik und Symbolkunde und gab an, hellseherische Fähigkeiten zu besitzen. So beriet er auch seinen persönlichen Freund Heinrich Himmler in Fragen der Astrologie. Aufgrund seines Einflusses wurde er auch als „Himmlers Rasputin“ bezeichnet. Wiligut legte die zeremoniellen Elemente fest, die die SS-Ideologie, die Ziele der Rassenreinheit und die territoriale Eroberung in einen geweihten Rahmen einbetten sollten. Wiligut und Himmler verband das Interesse für okkulte, esoterische und mythologische Themen. Wiligut behauptete von sich selbst, er und seine Familie stammten direkt von den Asen ab und seien deren letzte verbliebene Traditionsträger.

Im August 1939 musste er die SS verlassen, weil er zunehmend als Scharlatan entlarvt wurde und wegen seines Medikamenten- und Alkoholmissbrauchs nicht mehr in der SS zu halten war. Himmler gab dennoch die Beziehung zu Wiligut nicht völlig auf und holte mehrmals seinen Rat ein. Ebenfalls 1940 lenkte er Himmlers Interesse auf archäologische Funde aus dem Neolithikum im Tal des irakischen Kleinen Zabs in der Provinz Arbil. Wiligut meinte, hier den Fantasieort „Atlantis“ gefunden zu haben und selbst von einem der damaligen Zauberer abzustammen.

Heinrich Himmler

 

 

 

 

 

 

Als Reichsführer SS und Chef der Deutschen Polizei hatte Himmler vor allem während des Zweiten Weltkriegs eine Machtposition, die nur von der Hitlers übertroffen wurde. Mit Hilfe der SS, des Sicherheitsdienstes, der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) und anderer von ihm direkt oder indirekt kontrollierter Organe hatte Himmler ein System der Überwachung, der Willkür und des Terrors etabliert, mit dem die Menschen im Einflussbereich des NS-Regimes eingeschüchtert und kontrolliert, vermeintliche oder tatsächliche politische Gegner verfolgt, inhaftiert, entrechtet und ermordet wurden. Er ist einer der Hauptverantwortlichen für den Holocaust, Ermordung von Millionen von Zivilisten und Kriegsgefangenen im Rahmen sowie für zahlreiche andere Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Kailash

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Kailash ist ein seine Umgebung deutlich überragender Berg im Gangdisê-Gebirge (Himalaya). Seine Spitze hat eine außergewöhnlich symmetrische Form und gleicht einem Kristall oder einer Pyramide, die ganzjährig mit Schnee bedeckt ist. Er gilt den Tibetern als heiliger Berg. Höhe 6638 m.

Der Berg ist aus Rücksicht auf seine religiöse Bedeutung bisher unbestiegen. „Kein Ort ist wundervoller als dieser“, hat der Yogi Milarepa (1052–1135) gesagt, der der Überlieferung nach als der einzige bisherige Besteiger des Berges gilt, an dessen Fuß er lange Zeit in völliger Abgeschiedenheit lebte.

Durch die besondere Form und Lage, die den Kailash als Berg Meru identifizieren, zählt er zu den bedeutendsten spirituellen Orten und gilt als heiligster Berg. Eine Umrundung des Berges auf einem ca. 53 km langen Weg, der bis in eine Höhe von ca. 5700 Meter über den Drölma La (tib. „Pass der (Göttin) Tara“) führt, ist die wichtigste Pilgerreise für Anhänger dieser Religionen. Die Richtung der Umrundung erfolgt dabei in Abhängigkeit von der Religionszugehörigkeit des Pilgers. Nach der 13. Umrundung des Kailash bekommt der Pilger Zutritt zur inneren Kora. Vorgebliches Ziel jedes Buddhisten sei es, den Kailash 108-mal zu umrunden. Wer dies schafft, der erlangt nach buddhistischer Lehre die unmittelbare Erleuchtung.

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Wewelsburg

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Als leitender Architekt für den Umbau der Wewelsburg zur SS-Burg wurde bereits 1933 Hermann Bartels vom „Reichsführer SS“ Heinrich Himmler ernannt. Seit 1934 war die Wewelsburg an die SS vermietet.

Neben den Ausstellungsräumen in den historischen Räumen des ehemaligen Wachgebäudes sind zwei Räume aus der SS-Zeit im Nordturm der Wewelsburg erhalten geblieben, die während der Öffnungszeiten der Gedenkstätte besichtigt werden können. Es handelt sich um den „Obergruppenführersaal“ und die „Gruft“. Das dunkelgrüne Ornament auf dem Marmorfußboden des „Obergruppenführersaals“ hat sich in den letzten Jahren unter dem Namen „Schwarze Sonne“ zu einem Erkennungssymbol unter Rechtsextremisten und vermeintlichen „Kraftzeichen“ unter Esoterikern entwickelt. Es wird seit 1991 mit dem bereits seit den 1950er Jahren diskutierten esoterisch-neonazistischen Konzept der Schwarzen Sonne in Verbindung gebracht.

Quelle: Wikipedia

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Tibetexpedition der Nazis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das erste Element des Nazi-Okkultismus war der Glaube an ein mythisches Land Hyperborea-Thule. So wie Platon die ägyptische Legende des versunkenen Kontinents von Atlantis zitiert hatte, erwähnte Herodot die ägyptische Legende vom Kontinent Hyperborea im hohen Norden. Als Eis dieses alte Land zerstört habe, seien seine Bewohner nach Süden ausgewandert. In seinen Schriften von 1679 setzte der schwedische Autor Olaf Rudbeck die Atlantiden mit den Hyperboreern gleich und lokalisierte die Letzteren am Nordpol. Entsprechend mehreren Überlieferungen hat sich Hyperborea in die Inseln Thule und Ultima Thule aufgespalten, die manchmal mit Island und Grönland gleichgesetzt wurden.

Das zweite Element war die Idee eines hohlen Erdinneren. Am Ende des siebzehnten Jahrhunderts nahm der britische Astronom Sir Edmund Halley als erster an, dass die Erde ein Hohlkörper sei, bestehend aus vier konzentrischen Kugeln. Die Theorie der hohlen Erde entfachte die Vorstellungskraft vieler Menschen. Hier sei insbesondere die Veröffentlichung des Romans „Journey to the Center of the Earth“ („Reise zum Mittelpunkt der Erde“) des Franzosen Jules Vernes im Jahre 1864 erwähnt.

Bald tauchte der Begriff Vril auf. Im Jahre 1871 beschrieb der britische Romancier Edward Bulwer-Lytton in „The Coming Race“ („Die kommende Rasse“) eine höherstehende Rasse, die Vril-ya, die unter der Erde lebten und die Erde mit Vril, einer psychokinetischen Energie, zu erobern planten. Der französische Autor Louis Jacolliot entwickelte den Mythos weiter in Les Fils de Dieu („Die Söhne Gottes“) (1873) und Les Traditions indo-européennes („Die Indo-Europäischen Traditionen“) (1876). In diesen Büchern brachte er Vril mit dem unterirdischen Volk von Thule in Verbindung: Die Thuleaner würden eines Tages die Vril-Energie nutzbar machen, um Übermenschen zu werden, und dann die Welt regieren.

In „The Arctic Home of the Vedas“ („Die arktische Heimat der Veden“) (1903), fügte der frühe Verfechter der Freiheit Indiens, Bal Gangadhar Tilak, eine weitere Verbindung hinzu, indem er in der Wanderung der Thuleaner nach Süden den Ursprung der arischen Rasse sah. So glaubten am Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts viele Deutsche daran, dass sie die Nachkommen der Arier wären, die aus Hyperborea-Thule südwärts gewandert und dazu bestimmt wären, durch die Macht von Vril zur Herrenrasse der Übermenschen zu werden.

[…]

Quelle: studybudhism

Schäfer

 

 

Ernst Schäfer, ein Deutscher Jäger und Biologe, nahm 1938-1939 und 1934-1936 an zwei Expeditionen […] nach Tibet teil. Aufgrund einer amtlichen Einladung der tibetischen Regierung finanzierte ihm das „Ahnenerbe“ die Leitung einer dritten Expedition (1938-1939). […]

Quelle: studybudhism

Türme des Schweigens, Mumbai/Bombay

 

 

 

 

Indien, Bombay – Türme des Schweigens Eine Sehenswürdigkeit, die man nicht filmisch festhalten kann, ist der Tower of Silence. Auf einem Hügel ist die Begrägnisstätte der Parsen. Im Inneren des turmartigen Gebäudes werden die Leichen der Parsen aufgehängt, damit sie von Raubvögeln (meistens aber Krähen) beseitigt werden, damit der heilige Boden nicht mit den Kadavern beschmutzt wird. Auch Wasser, Luft und Feuer ist für die Parsen heilig. Der Eintritt ist nur für Parsen möglich und von außen kann man von dem gut abgeschirmten Gebäude nicht viel erkennen, nur über dem Hügel kann man meist die Krähen kreisen sehen.