Index zu Folge 04

 

  Kenntnisse und Referenzen
Herrmann Göring

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Reichsmarschall Hitlers.

Göring war in der Zeit des Nationalsozialismus – zumindest in den Augen der Öffentlichkeit – nach Hitler zweiter Mann im NS-Staat. 1934 wurde er per Gesetz zum Nachfolger Hitlers im Falle dessen Todes bestimmt. Indiz für Görings Popularität (vor dem Bombenkrieg) mag sein, dass er – anders als Hitler – zur stehenden Hauptfigur zahlreicher und nicht nur regimekritischer Witze wurde. Seine Yacht Carin II nutzte er ab 1937 intensiv als Propagandainstrument, um sich volksnah zu inszenieren. Sein Hang zu Pompösem und zu prunkvollen Uniformen brachte ihm den SpitznamenLametta-Heini“ ein; ihn und andere prunkvoll Uniformierte nannte man auch „Goldfasan(e)“.

Quelle: Wikipedia

Die Lanze des Longinus

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Die Heilige Lanze (auch Longinuslanze, Mauritiuslanze oder Speer des Schicksals) ist das älteste Stück der Reichskleinodien der Könige und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Sie enthält angeblich ein Stück eines Nagels vom Kreuz Christi (Heiliger Nagel). Nach der Legende gehörte die Lanze Mauritius, dem Anführer der Thebaischen Legion, oder nach anderen Quellen dem römischen Hauptmann Longinus, der mit ihr den Tod Jesu überprüfte, so dass sie auch mit dessen Heiligem Blut getränkt sein soll.

[…] Die Lanze wurde zusammen mit den anderen Reichskleinodien während der napoleonischen Feldzüge von Nürnberg nach Wien gebracht, um sie vor dem Zugriff Napoléon Bonapartes zu schützen. Hitler ließ die Lanze kurz vor dem Zweiten Weltkrieg wieder nach Nürnberg bringen. Sie wurde 1945 von Soldaten der Alliierten in einem Stollen gefunden und zurück nach Wien gebracht. Heute wird sie in der Schatzkammer der Wiener Hofburg unter der Inventarnummer XIII, 19 ausgestellt.

Die Lanze im „Dritten Reich“

[…]Gegen Ende des 20. Jahrhunderts kamen Thesen auf, Hitler sei es dabei nur um die Heilige Lanze gegangen, die ihm Unbesiegbarkeit verleihen sollte und die er als Wunderwaffe einsetzen wollte. Diese These geht anscheinend auf das Buch Der Speer des Schicksals (The Spear of Destiny, 1973) von Trevor Ravenscroft zurück (wobei anzumerken ist, dass eine Lanze kein Speer ist).

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Philadelphia Experiment,  USS Eldrich

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Das Philadelphia-Experiment ist eine Legende um ein Experiment mit einer Tarntechnologie, das in den Vereinigten Staaten während des Zweiten Weltkriegs durchgeführt worden sein soll (1943).

Die Legende geht auf öffentliche Briefe eines einzelnen Augenzeugen zurück, des Matrosen Carlos Miguel Allende alias Carl Meredith Allen, der erstmals zwölf Jahre nach dem angeblichen Experiment diese Behauptungen aufstellte. Demzufolge soll der Geleitzerstörer USS Eldridge vollkommen unsichtbar geworden und sogar kurzzeitig plötzlich im 500 Kilometer entfernten Hafen von Norfolk, Virginia erschienen sein, bevor er in Philadelphia, Pennsylvania rematerialisierte.

Alles, was geblieben sei, sei für 15 Minuten der Kielabdruck des Schiffes im Wasser gewesen. Die Auswirkungen auf die Besatzung des Schiffes seien verheerend gewesen. Einige seien mit dem Schiff verschmolzen, andere verbrannt, spurlos verschwunden oder hätten geistigen Schaden genommen. Noch Jahre später sollen sich vereinzelt Beteiligte spontan in Luft aufgelöst haben oder schweren Erkrankungen erlegen sein.

Das Philadelphia-Projekt trug ursprünglich den Codenamen Rainbow. Und nein, den Bogen hier zur Regenbogenschlange zu schlagen, wäre ein Schritt zu viel.

Quelle: Wikipedia

Tipp: Artikel auf welt.de

Ecce homo.  Friedrich Nietzsche

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ecce homo. Wie man wird, was man ist ist eine autobiographische Schrift des Philosophen Friedrich Nietzsche. […] In Ecce homo gibt Nietzsche rückblickend Deutungen seiner philosophischen Schriften und präsentiert sich selbst und seine Erkenntnisse als schicksalhafte Ereignisse von weltbewegender Größe. Dabei stehen die Themen seines Spätwerks, besonders die Kritik am Christentum und die angekündigte „Umwertung aller Werte“, im Vordergrund.

Es gibt unterschiedliche Ansichten darüber, wie glaubwürdig Nietzsches Darstellungen sind und wie sehr die Schrift bereits von seiner Geisteskrankheit beeinflusst ist.

Quelle: Wikipedia

Der Ausruf  „ecce homo“ bedeutet  im ursprünglich griechischen Text des Johannesevangeliums „Siehe, der Mensch“.  Mit diesem Ausspruch wird der zu kreuzigende Jesus von Pontius Pilatus dem Volk präsentiert.

Auszug aus Kapitel 16: „Warum ich Schicksal bin“:

Will man eine Formel für ein solches Schicksal, das Mensch wird? – Sie steht in meinem Zarathustra.

– und wer ein Schöpfer sein will im Guten und Bösen, der muss ein Vernichter erst sein und Werthe zerbrechen.

Also gehört das höchste Böse zur höchsten Güte: diese aber ist die schöpferische.

Ich bin bei weitem der furchtbarste Mensch, den es bisher gegeben hat; dies schliesst nicht aus, dass ich der wohlthätigste sein werde. Ich kenne die Lust am Vernichten in einem Grade, die meiner Kraft zum Vernichten gemäss ist, – in Beidem gehorche ich meiner dionysischen Natur, welche das Neinthun nicht vom Jasagen zu trennen weiss. Ich bin der erste Immoralist: damit bin ich der Vernichter par excellence. –

Quelle und Originaltext: Projekt Gutenberg

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Es gibt mehrere Bedeutungen von „VRIL“:
a) Vril-Gesellschaft (okkulte Naziverbindung)

b) geheimnisvolle Kraft (geheimen Naturkräfte, Magie, Elektrizität)

c) Vril-ya als fantastische Figuren, die im Erdinneren leben aus einem Roman von Edward Bulwer-Lytton.

c) ein Fleischextrakt

Die Vril-Gesellschaft ist der Name einer fiktiven Geheimgesellschaft, die Anfang bis Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts in Deutschland existiert haben soll. In einer Reihe von verschwörungstheoretischen und pseudohistorischen Texten wird behauptet, sie sei am Aufstieg des Nationalsozialismus beteiligt gewesen und habe übernatürliche Energien dazu benutzt, während der Zeit des Nationalsozialismus innovative Fluggeräte zu entwickeln (so genannte „NS-“ oder „Reichsflugscheiben“). Für die Existenz einer Geheimgesellschaft dieses Namens und der ihr zugeschriebenen Leistungen finden sich keine historischen Belege.

Verbindungen zu anderen Elementen der „schwarzen Sonne“ finden sich in der Verbindung zur Literatur um 1850 (wie Jules Verne): Edward Bulwer-Lytton: The Coming Race (Das kommende Geschlecht)

Das Wort „Vril“ stammt aus dem im Jahre 1871 erschienenen Roman The Coming Race (dt. Das kommende Geschlecht) des englischen Schriftstellers Edward Bulwer-Lytton (1803–1873) und wurde vermutlich von dem lateinischen Wort virilis (dt.: ‚mannhaft‘, ‚kraftvoll‘) abgeleitet. In diesem Roman begegnet der Erzähler einer unterirdischen Menschenrasse, den Vril-Ya, die über eine der menschlichen Rasse weit überlegene psychische Vitalenergie namens Vril verfügen. Die Vril-Kräfte befähigen sie zur Telepathie und Telekinese[3] und ermöglichen ihnen Einfluss auf jede Form belebter oder unbelebter Materie zur Heilung, zur Erweckung Toter oder zur Zerstörung zu nehmen. Ursprünglich ein Volk, das an der Erdoberfläche lebte, wurden die Vril-ya durch eine Naturkatastrophe vom Rest der Menschheit abgeschnitten und zogen in ein unterirdisches Höhlensystem, in dem sie eine neue Heimat fanden. Dort entwickelten sie sich in einer von Kriegen und gesellschaftlichen Umbrüchen gezeichneten Geschichte schließlich durch die Entdeckung einer neuen Naturkraft – der Vril-Kraft – zu einer egalitären, Eugenik praktizierenden Gesellschaft, die allen anderen Rassen überlegen ist. Durch den Kontakt mit dem Erzähler des Romans erfahren die Vril-ya von den Menschen, die an der Erdoberfläche leben, und befragen ihn eingehend über die menschliche Gesellschaft. Dem Erzähler gelingt die Flucht aus dem Reich der Vril-ya und er warnt seine Leser am Ende des Romans vor der Gefahr, die von den Vril-ya für die Menschheit ausginge, sollten sie jemals an die Oberfläche zurückkehren.

[…]Zwar wird The Coming Race oft als früher Science-Fiction-Roman eingestuft, doch bei dem Werk handelt es sich nicht um eine wissenschaftlich-technische Utopie im Stile Jules Vernes. Der Roman ist vielmehr eine Satire, die sich kritisch mit zeitgenössischen Strömungen in Politik, Kultur und Gesellschaft auseinandersetzt

 

Zu seiner Zeit schrieb Edward Bulwer-Lytton einen fantastischen Roman, der von weiblicher Vorherrschaft in einer unterirdischen Gesellschaft erzählt. Das Volk der Vril besteht aus hochintelligenten Frauen, während ihre Männer nur der Fortpflanzung dienen. Zwei Eindringlinge entdecken das faszinierende Reich der Vril tief unter der Erde und sind beeindruckt von dem fortschrittlichen Denken der Unterirdischen.

Bulwer Lytton zur Vrilkaft:Da nun einige Tiere wie der Torpedo oder der Zitteraal elektrisch geladen sind und sie diese Kraft nicht anderen Körpern mitteilen können, so gehe ich von der Existenz einer Rasse aus, die mit Elektrizität geladen ist und die Kunst erworben hat, sie zu konzentrieren und zu kontrollieren, mit einem Wort, Leiter ihrer Blitze zu sein.“

Der Begriff „Vril“ wurde daher bis in die 1920er Jahre in Deutschland auch einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. In der Folge florierten Laientheorien, die behaupteten, angebliche Lücken der Wissenschaften füllen zu können, ohne zu berücksichtigen, dass Bulwer-Lytton nur einen Unterhaltungsroman im Stil eines Jules Verne schreiben wollte.

 Verbindung zu den Theosophen:

Helena Blavatsky und andere okkultistische Autoren übernahmen den Begriff „Vril“ als Synonym für geheime Naturkräfte, die nur durch Magie genutzt werden könnten. In Blavatskys Erstwerk Isis unveiled (dt.: Die entschleierte Isis), (1877) wurde „Vril“ als reale, eigenständig wirkende Kraft dargestellt. In ihrem zweiten Buch The secret doctrine (dt.: Die Geheimlehre) beschrieb sie 1888, dass die Einwohner von Atlantis Vril zum Bau kolossaler Bauwerke eingesetzt hätten. Nach dem Untergang von Atlantis hätte eine kleine Gruppe überlebender Priester dieses Wissen bewahrt und nur an Auserwählte weitergegeben. Diese psychische Energie soll demnach die Beherrschung der gesamten Natur erlauben. Mehrere Bücher erwähnen einen 1904 in London gegründeten Vril-ya-Club, der sich dieser Thematik angenommen haben soll.

Quelle: Wikipedia

Heilige Geometrie

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Eine der grundlegendsten Motive der Philosophie ist das Höhlengleichnis des griechischen Philosophen Platon. Er beschreibt darin eine Höhle, in der Menschen von Kindheit an gefangen sind und auf eine Wand schauen müssen. Hinter den Gefangenen lodert ein Feuer, vor welchem Gegenstände hergetragen werden, so dass die Schatten der Gegenstände auf die Wand geworfen werden. Außerdem werden die Stimmen derjenigen, die das Schattenspiel bestimmen, von der Wand so reflektiert, dass aus der Perspektive der Beobachter die Stimmen von den Schatten zu kommen scheinen. In dieser Konstellation ist es für die Gefangenen beinahe unmöglich zu erkennen, dass die Schatten nur Abbild einer größeren Realität sind.