Index zu Folge 08

Folge 08 stellt zwar viele intertextuelle Bezüge her, führt aber im Gegensatz zu anderen Episoden kaum historische Figuren oder Begebenheiten ein.

  Kenntnisse und Referenzen
John Milton

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John Milton (* 9. Dezember 1608 in London; † 8. November 1674 in Bunhill bei London) war ein englischer Dichter, politischer Denker und Staatsbediensteter unter Oliver Cromwell. Milton beschäftigte sich in seinen Gedichten und Prosawerken mit persönlicher Schuld, drückte sein Streben nach Freiheit und Selbstbestimmung aus und behandelte die dringenden Angelegenheiten und politischen Unruhen seiner Zeit. Sein bekanntestes Werk ist das epische Gedicht Paradise Lost (Das verlorene Paradies). Bis heute ist sein Einfluss in der angelsächsischen Literatur und Kultur sichtbar.

Quelle: Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/John_Milton

Mehr dazu im offizielen Wissenspodcast von Lausch (2009):

Mehr aus dem Wissenspodcast von Lausch gibt es hier: https://soundcloud.com/lauschpodcast

Paradise Lost (Das verlorene Paradies)

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Auszug: „Gefallener Cherub, schwach zu sein ist elend, ob handelnd oder leidend; dessen sollst du stets gewiss sein. Gutes je zu tun wird niemals unser Auftrag, sondern immer Böses zu tun uns einzig nur ergötzen, das Gegenmaß zum hohen Willen dessen, dem wir uns widersetzten. Wenn also seine Voraussicht strebt, aus unserm Bösen heraus das Gute zu entwickeln, so muss unsre Arbeit sein, dies umzukehren und stets noch aus dem Guten Böses schöpfen“.

https://de.wikipedia.org/wiki/Herakles

Ovid: Die Geburt des Herakles

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Publius Ovidius Naso  war ein antiker römischer Dichter. Er zählt in der römischen Literaturgeschichte neben Horaz und Vergil zum Kanon der drei großen Poeten der klassischen Epoche.

Ovid Metamorphosen 9,281 ff. Antoninus Liberalis Metamorphosen 29: Als Alkmene ein Kind von Zeus erwartete, wurde Eileithyia von Zeus’ Gattin Hera dazu verpflichtet, die Niederkunft zu verhindern. Brennende Eifersucht war der Grund dazu. Sie hasste den Säugling Herakles nämlich von Anfang an, auch später noch, als er der klassische Held war. Eileithyia setzte sich vor Alkmenes Kammer und kreuzte Finger, Arme, sowie auch die Beine. Damit war eine Geburt nicht möglich, und Alkmene litt sieben Tage lang Höllenqualen, weil sie nicht niederkommen konnte. Ihre Magd Galanthis aber merkte etwas und rief aus: „Das Kind ist da, es ist ein Knabe!“ Eileithyia sprang entsetzt auf, um zu sehen, wie das passiert sein konnte, löste dabei ihren Zauber und machte die Geburt des Herakles endlich möglich.

Eileithyia

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Eileithyia war in der griechischen Mythologie die Göttin der Geburt.

Quelle: Wikipedia