Index zu Folge 09 – Die Herren der Welt

  Kenntnisse und Referenzen
Nikola Tesla

teslathinker

 

wonder_promo%20art

 

nikola_tesla_with_his_equipment_wellcome_m0014782

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nikola Tesla (1856-1943) war ein Erfinder, Physiker und Elektroingenieur. Sein Lebenswerk ist geprägt durch zahlreiche Neuerungen auf dem Gebiet der Elektrotechnik, insbesondere der elektrischen Energietechnik, wie die Entwicklung des heute als Zweiphasenwechselstrom bezeichneten Systems zur elektrischen Energieübertragung. Tesla hat in 26 Ländern 280 Patente erhalten, davon 109 in den USA[1].

Die Idee, die Tesla damals verfolgte und die ihn zeitlebens nicht mehr loslassen sollte, war, mittels hochfrequenter Wechselströme eine drahtlose Energieübertragung zu ermöglichen. Er experimentierte dazu mit Geißlerröhren, einer frühen Form der Gasentladungsröhre, und veranstaltete regelmäßig Vorführungen, bei denen er die Geißlerröhren ohne Kabelanschluss zwischen im Raum angebrachten Elektroden leuchten ließ. Dieses beeindruckende Schauspiel führte meist zu großem Staunen im Publikum. […]

Trotz der Wirtschaftskrise in den USA im Jahr 1893 wurde auf der World’s Columbian Exposition in Chicago (diese Weltausstellung stand im Zeichen der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus) von Westinghouse Tesla’s Egg of Columbus ausgestellt. Dieser Demonstrationsaufbau sollte die Wirkung des magnetischen Drehfeldes anhand eines metallischen Eies und dessen Rotation veranschaulichen und im Rahmen des Stromkrieges Stimmung für das von Westinghouse vertretene Wechselstromsystem machen. […] Im gleichen Jahr folgten Vorträge zu diesen Experimenten am Franklin Institute in Philadelphia und medial beachtete Vorführungen auf der World’s Columbian Exposition in Chicago. Er stellte sich dabei quasi selbst aus und ließ durch hochfrequente Wechselströme, die durch den Skin-Effekt bis zu einer gewissen Stärke gefahrlos sind, Koronaentladungen und deren optische Lichterscheinungen an der Oberfläche seiner Kleidung und seines Haars entstehen.[21]

Am 20. März 1900 erhielt Tesla sein erstes Patent über die drahtlose Energieübertragung,[31] das heute als erstes Patent der Funktechnik gilt, obwohl er damit Energie zur Beleuchtung übertragen wollte. […]

Nach 1900 wurden die Arbeiten von Tesla zunehmend skurriler, mit einem Hang zum Transzendentalismus und Bereichen der Metaphysik. Mitte 1900 veröffentlichte er im Century Magazine einen ausschweifenden Artikel unter dem Titel The Problem of Increasing Human Energy, in dem er eine apokalyptische Prophezeiung über die Gegenwart und Zukunft der Menschheit zeichnet. Darin kommt auch seine Phantasie zu einer kabellosen Energieübertragung für die gesamte Menschheit vor. Unter anderem behauptet er darin, dass „die Energie eines Menschen durch die Hälfte seiner Masse, multipliziert mit dem Quadrat einer noch unbekannten Geschwindigkeit“, bestimmt sei.[32] Die Steigerung jener menschlichen Energie sei durch „Essen, Frieden und Arbeit“ möglich.

Quelle: Wikipedia

Montauk Projekt

b_dasmontaukprojekt

camp_hero_radar_anfps-35

 

 

 

Als Montauk-Projekt werden laut einer populären Verschwörungstheorie eine Serie von angeblichen Geheimversuchen der US-Regierung bezeichnet, die auf dem Militärflugplatz Camp Hero in Montauk auf Long Island durchgeführt worden sein sollen. Die Verschwörungstheorie nahm ihren Anfang in dem 1992 veröffentlichten Buch The Montauk Project: Experiments in Time von Preston Nichols. Er behauptete, dass in den 1970er und 1980er Jahren durch eine Radaranlage des (laut der US-Luftwaffe 1981 geschlossenen) Camp Hero versucht worden wäre, die Gedanken von Millionen von Amerikanern zu beeinflussen, sogar fernzusteuern. Nichols veröffentlichte mehrere Fortsetzungsbände, die das angebliche Geheimprogramm der US-Regierung als immer weitreichender und verzweigter darstellten und auch mit dem Philadelphia-Experiment in Verbindung brachten. Die Bücher erreichten eine Auflage von insgesamt über 100.000 Exemplaren. Zahlreiche angebliche Opfer der Experimente meldeten sich, Bücher anderer Autoren über das Thema erschienen, und im Internet findet sich eine Vielzahl von Websites, die sich mit dem Thema beschäftigen. Nur wenige Behauptungen, die Nichols in seinen Büchern zu dieser Thematik aufstellt, lassen sich belegen.

Quelle: Wikipedia

Nürnberger Prozesse

defendants_in_the_dock_at_the_nuremberg_trials

 

Die Nürnberger Prozesse umfassen den Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Militärgerichtshof sowie zwölf weitere sogenannte Nachfolgeprozesse vor einem US-amerikanischen Militärgerichtshof, die nach dem Zweiten Weltkrieg im Justizpalast Nürnberg zwischen dem 20. November 1945 und dem 14. April 1949 gegen führende Repräsentanten des Deutschen Reichs zur Zeit des Nationalsozialismus durchgeführt wurden.

Quelle: Wikipedia

OSS – Office of Strategic Services

office_of_strategic_services_insignia-svg

Das Office of Strategic Services (OSS; deutsch: Amt für strategische Dienste) war ein Nachrichtendienst des Kriegsministeriums der Vereinigten Staaten von 1942 bis 1945. Die Aufgabengebiete des OSS umfasste die operative Beschaffung von Informationen, Desinformation, psychologische Kriegführung, Partisanen-Unterstützung, Asymmetrische Kriegführung, Sabotage und Spionageabwehr.

Quelle: Wikipedia

William Donovan,  Leiter des OSS

 

william_donovan

 

 

William Joseph Donovan  (1883-1959) war ein US-amerikanischer Jurist und Geheimdienst-Mitarbeiter. Ab 1941 war er Geheimdienst-Koordinator im Stab von Präsident Franklin D. Roosevelt, danach von 1942 bis 1945 Leiter des Office of Strategic Services. Über den Berner OSS-Residenten Allen Dulles, der Kontakte zu Mittelsmännern des deutschen Widerstandes unterhielt, war Donovan über die Opposition gegen Hitler unterrichtet. Im letzten Kriegsjahr warfen ihm mehrere amerikanische Zeitungen vor, im OSS nicht energisch genug gegen Sympathisanten der Sowjetunion unter Stalin vorgegangen zu sein.[6] Mit dem Kriegsende endete auch die Existenz des OSS, mit dem Ende der Präsidentschaft von Roosevelt weitestgehend der politische Einfluss von William Donovan.  Sein vorletzter „Auftritt“ auf der politischen Bühne war als Assistent von Robert H. Jackson, dem amerikanischen Hauptankläger beim Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher.

Quelle: Wikipedia

Rudolf Heß, Mitglied der Nazi-Führungsriege
bundesarchiv_bild_183-1987-0313-507_rudolf_hess 

 

karlhaushofer_rudolfhess

 

 

rudolf_hess_-_bf_110d_werk_nr_3869_-_wreckage_-_bonnyton_moor

defendants_goring_donitz_and_hess_conferring_nuremberg_trials

 

 

 

 

 

 

 

 

Rudolf Walter Richard Heß (* 26. April 1894 in Alexandria, Ägypten; † 17. August 1987 in Berlin-Wilhelmstadt) war ein deutscher Politiker (NSDAP). Öffentlich trat Heß als fanatischer Anhänger des Führerkultes hervor. 1933 ernannte ihn Adolf Hitler zu seinem Stellvertreter. Im Mai 1941 flog Heß nach Großbritannien, um die britische Regierung zu einem Friedensschluss zu bewegen. Er wurde in Kriegsgefangenschaft genommen und 1945 dem internationalen Militärgerichtshof in Nürnberg überstellt. Er war einer der 24 Angeklagten im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher. Heß wurde am 1. Oktober 1946 in zwei von vier Anklagepunkten schuldig gesprochen und zu lebenslanger Haft verurteilt. 1987 starb er im Kriegsverbrechergefängnis Spandau durch Suizid.  Am 10. Mai 1941 flog Heß mit einer Messerschmitt Bf 110 in Richtung Schottland, um in Dungavel Castle (South Lanarkshire) mit Douglas Douglas-Hamilton, 14. Duke of Hamilton, den er für den Anführer der britischen Friedensbewegung und Gegner von Premierminister Winston Churchill hielt, über Frieden zu verhandeln. Heß sprang mit dem Fallschirm ab und geriet in britische Kriegsgefangenschaft. Sein Flug wurde von der nationalsozialistischen Regierung in der Öffentlichkeit als Verrat gewertet und Heß für geisteskrank erklärt.

Am 13. Mai sprach Hitler zu den Reichs- und Gauleitern über Heß’ Flug. Dabei versuchte er das ursprünglich vermittelte Bild vom „verrückten Heß“ zu korrigieren, indem er dessen Motive erläuterte.[65] In der Bevölkerung kursierte der Flüsterwitz: „Brauner Wellensittich entflogen. Abzugeben Reichskanzlei“.[66]   Heß behauptete in Nürnberg anfangs, unter „fortschreitendem Gedächtnisschwund“ zu leiden, woraufhin eine Kommission zur Untersuchung seiner Gesundheit gebildet wurde. Die Kommission kam überein, dass Heß tatsächlich an Gedächtnisschwund leide. Bei der Konfrontierung mit den KZ-Grausamkeiten zeigte Heß sich unerschüttert. In seinem Schlusswort im Nürnberger Prozess sprach er den Anklägern das Recht ab, sich mit „innerdeutschen Dingen“ zu befassen, die Ausländer nichts angehen würden. […] Er bereue nichts.[77]

Heß […] blieb [in der Gefangenschaft nach den Prozessen] ein Außenseiter, da seine Persönlichkeit unsoziale Züge trug und er erkennbar geistig instabil war. […] Zudem war er ein paranoider Hypochonder. Er glaubte fortwährend, dass man ihn vergiften wolle, so dass er nie die Essensportion nahm, die eigentlich für ihn bestimmt war. Er schrie und stöhnte oft Tag und Nacht wegen Schmerzen, deren Echtheit aber sowohl von seinen Mitgefangenen als auch von der Gefängnisleitung angezweifelt wurden, da Heß sich mit Placebos ruhigstellen ließ und man daher annahm, die Schmerzen seien vorgetäuscht oder psychosomatisch.

Quelle: Wikipedia

Rudolf von Sebottendorff

rudolf_von_sebottendorf

 

Rudolf von Sebottendorf, eigentlich Adam Alfred Rudolf Glauer (* 9. November 1875 in Hoyerswerda; † 8./9. Mai 1945 in Istanbul (?)) war ein antisemitischer Okkultist.Der zeitweise sehr vermögende Sebottendorf war im Umfeld der völkischen Bewegung […] und antisemitischen Geheimbünde sowie als Verleger des Völkischen Beobachters aktiv. Um 1918 versammelte er Gesinnungsgenossen, so in der Thule-Gesellschaft, von denen etliche zum späteren Führungspersonal der NSDAP gehörten. 1910 soll er eine mystische Loge in Istanbul gegründet haben.[7] Im Orient wurde Glauer nach eigenen Angaben von einem (ausgewanderten) Baron Heinrich von Sebottendorf adoptiert und nannte sich seitdem Rudolf Freiherr von Sebottendorf. Das Bezirksamt Freiburg indes ging 1919 davon aus, Glauer führe Namen, Titel und Adelsprädikat zu unrecht.[8]
Der Mann mit den grünen Handschuhen

Tibetexpediton, Anthropometrische Untersuchungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ende der 1950er Jahre wurden die okkulten Tibet-Vorstellungen unterschiedlicher Herkunft zum ersten Mal von den Franzosen Louis Pauwels und Jacques Bergier in ihrem in viele Sprachen übersetzten Werk „Aufbruch ins Dritte Jahrtausend“ (Bern 1962) miteinander verknüpft. „In Berlin gab es einen tibetanischen Mönch, der unter dem Spitznamen ‚der Mann mit den grünen Handschuhen’ bekannt war… Dieser Mann hatte regelmäßige Zusammenkünfte mit Hitler. Er war, wie die Eingeweihten sagten, ‚der Bewahrer der Schlüssel’, die das „Reich Agarthi“ öffnen’… Im Jahre 1926 bildeten sich in München und Berlin kleine Kolonien von Hindus und Tibetanern. Nach dem Einmarsch der Russen in Berlin fand man unter den Leichen etwa tausend Todesfreiwillige in deutscher Uniform ohne Ausweise und Abzeichen, die sichtlich der Himalaja-Rasse angehörten. Von dem Augenblick an, da die Bewegung über große Geldmittel verfügt, werden zahlreiche Expeditionen nach Tibet organisiert, die praktisch ohne Unterbrechung bis zum Jahre 1943 fortdauern.“ (Zitat, Link siehe unten)

Immer wieder erscheinen Veröffentlichungen über eine angebliche „Nazi-Tibet-Connection“. Theorien über die Nähe der Tibeter zum Nationalsozialismus oder einer  Weltverschwörung des tibetischen Buddhismus wetteifern miteinander.  Die Historikerin Dr. Isrun Engelhardt  untersucht den Wahrheitsgehalt dieser „Fakten“: Interessanter Artikel über Mythen, die sich um die Schäfer-Expedition ranken:  https://www.tibet.de/fileadmin/pdf/tibu/engelhardt-tibu90.pdf

Vril-Gesellschaft und die Reichsflugscheiben
nazi-62140p5ogw

tiefighter2-fathead

Vril-Gesellschaft ist der Name einer fiktiven Geheimgesellschaft, die Anfang bis Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts in Deutschland existiert haben soll. In einer Reihe von verschwörungstheoretischen und pseudohistorischen Texten wird behauptet, sie sei am Aufstieg des Nationalsozialismus beteiligt gewesen und habe übernatürliche Energien dazu benutzt, während der Zeit des Nationalsozialismus innovative Fluggeräte zu entwickeln (so genannte „NS-“ oder „Reichsflugscheiben“).

Für die Existenz einer Geheimgesellschaft dieses Namens und der ihr zugeschriebenen Leistungen finden sich keine historischen Belege. Ebenso fehlen jegliche Indizien für die historische Bedeutsamkeit, die von Vertretern dieser Legende der „Vril-Gesellschaft“ und einigen tatsächlich existierenden okkulten Gruppierungen zugeschrieben wurde.

Quelle: Wikipedia

 

Thule Gesellschaft

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Thule-Gesellschaft war ein politischer Geheimbund, der gegen Ende des Ersten Weltkrieges im August 1918 in München von Rudolf von Sebottendorf gegründet wurde und in seiner stärksten Phase im Winter 1918/19 rund 1.500 Mitglieder hatte. Er wurde nach der sagenhaften Insel Thule benannt, die weit im Norden gelegen haben soll. Die Thule-Gesellschaft war völkischantisemitisch ausgerichtet. Sie bekämpfte die Novemberrevolution von 1918, den von Kurt Eisner (USPD) ausgerufenen Freien Volksstaat Bayern sowie die nachfolgende Münchner Räterepublik, die sie als Ausfluss einer „jüdischen Weltverschwörung“ ansah. Nach 1919 verlor sie schnell an Bedeutung und löste sich 1925 auf. In der Nachkriegszeit wurde die Thule-Gesellschaft zum Gegenstand vieler, teils abenteuerlicher Mythen und Spekulationen, die zum Teil auf Sebottendorfs Memoiren zurückgehen, in denen er den Anteil der Thule-Gesellschaft an der Entstehung der NSDAP stark übertrieb. In ihrem Buch Le matin des magiciens (1960, deutsch: Aufbruch ins dritte Jahrtausend, 1962) behaupteten [die Autoren], dass zwei angebliche Mitglieder der Thule-Gesellschaft, Dietrich Eckart und Karl Haushofer, in den frühen 1920er Jahren Einfluss auf Hitler erlangt hätten, indem sie ihm Kenntnisse über okkulte Kräfte übermittelten, welche ihnen unter anderem durch die Thule-Gesellschaft zugänglich geworden seien.[19] Diese Gesellschaft sei der „magische Mittelpunkt der NS-Bewegung“ und im Geheimen die eigentlich lenkende Kraft des Dritten Reiches gewesen. Zu den zahlreichen weiteren Ausgestaltungen dieser Fiktion gehört ein 1964 von Dietrich Bronder publiziertes Buch, das denselben Titel trägt wie Sebottendorfs Buch von 1933, Bevor Hitler kam[20]. Darin behauptet Bronder, die Thule-Gesellschaft habe Kontakte zu geheimen Klosterorden in Tibet gepflegt, und 1939 habe die SS eine Expedition nach Tibet unternommen, um eine Radioverbindung zu den dortigen Lamas herzustellen (vgl. Deutsche Tibet-Expedition Ernst Schäfer). [21]

Quelle: Wikipedia

Allen Dulles, Direktor von OSS und CIA

 

220px-allen_w_dulles

 

1101530803_400

 

Allen Welsh Dulles 1893-1969  war von 1953 bis 1961 einflussreicher Direktor der CIA . Dulles war der jüngere Bruder von John Foster Dulles, ab 1953 Außenminister der Vereinigten Staaten. Dulles war während des Zweiten Weltkrieges in der von den Achsenmächten umschlossenen neutralen Schweiz Gesandter des nach Kriegseintritt der USA gegründeten US-Geheimdienstes Office of Strategic Services in Bern. Dulles tatsächliche Funktion war ein offenes Geheimnis: er diente als Anlaufstelle für Zuträger und Widerstandskämpfer aus Nazi-Deutschland. Das Urteil über Dulles Arbeit fällt zwiespältig aus. So unterschätzte er die psychologische Wirkung des Flächenbombardements auf die deutsche Zivilbevölkerung. Viele wichtige Informationen aus dem Widerstand wurden verkannt. So wusste Dulles früh vom Holocaust. Wie viele US-Militärs war der Antikommunist der Ansicht, der vorzugswürdigere Gegner sei die damals mit den USA verbündete Sowjetunion, der die Westmächte etwa durch die Abhörprogramme ULTRA und MAGIC gewonnenen taktischen Erkenntnisse vorenthielten. Im Februar 1945 nahm der SS-General Karl Wolff über Schweizer Mittelsmänner (Max Waibel u. a.) Kontakt mit Dulles auf. Die Verhandlungen führten zum vorzeitigen Waffenstillstand in Italien am 2. Mai 1945, also sechs Tage vor der deutschen Gesamtkapitulation am 8. Mai 1945. Mit dieser Operation Sunrise bereitete Dulles schon früh eine Nachkriegskooperation mit Naziverbrechern vor, mit denen er den Kommunismus eindämmen wollte.

Quelle: Wikipedia

Dr. Ewen Cameron, Psychiater

donald_ewen_cameron_canmedaj01237-0046-a

mk-ultra-girl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Donald Ewen Cameron (1901-1967) war ein schottisch-amerikanischer Psychiater. Er ist vor allem durch seine Arbeiten im Bereich der Bewusstseinskontrolle für die CIA bekannt geworden. 1943 gründete Cameron das Allan Memorial Institute, das er zu einem weltweit anerkannten psychiatrischen Forschungszentrum entwickelte. 1945 begutachtete er den Nationalsozialisten Rudolf Heß während der Nürnberger Prozesse psychiatrisch. Von 1957 bis 1964 beteiligte er sich am CIA-Projekt MKULTRA zur Bewusstseinskontrolle. Seine Behandlungsexperimente wurden an Zivilpersonen, ohne deren Wissen und Einverständnis, in seiner Klinik durchgeführt.[2]

1956/57 begab sich Val Orlikow, die Frau des kanadischen Parlamentsmitglieds David Orlikow, wegen Depressionen zu ihm in Behandlung. An ihr, wie auch an hunderten weiteren Patienten mit geringfügigen Problemen, machte er seine Driving-Experimente mit LSD, Schlaftherapie und Elektroschocks. Als Val Orlikow das Allain Memorial wieder verließ, hatte sie den Verstand eines Kleinkinds und keine Erinnerung mehr an ihren Ehemann und ihre Kinder. Erst zehn Jahre nach Camerons Tod, nachdem die Orlikows von einer Kongressanhörung zu den CIA-Gehirnwäsche-Experimenten lasen, gelang es ihnen, diese „Behandlungen“ aufzudecken.Eine weitere Patientin war Linda McDonald. Im Jahre 1962, nach der fünften Schwangerschaft, bekam sie postnatale Depressionen. Innerhalb von drei Wochen in seiner Klinik diagnostizierte Cameron, dass sie unter akuter Schizophrenie litt. Er behandelte sie innerhalb von vier Monaten mit 102 Elektroschocks, 6 Joule Elektrizität pro Behandlung, und setzte sie für 86 Tage in ein künstliches Koma. Dies löschte ihr Gedächtnis auf Kleinkindniveau, sie musste wieder lernen auf die Toilette zu gehen. Sie hatte keine Erinnerungen mehr an ihr früheres Leben, bei der Rückkehr erkannte sie ihre eigene Familie nicht mehr.

Quelle: Wikipedia

Dr. Blome, Nazi-Arzt

1389.8 Holocaust I

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Friedrich Ludwig Kurt Blome (1894-1659) war ein deutscher Arzt, Politiker und Reichstagsabgeordneter der NSDAP. Seine medizinischen Arbeitsgebiete waren Krebs und Biologische Waffen. Da die Rote Armee im Januar 1945 bis auf wenige Kilometer an Posen heran rückte, flüchtete Blome mit seinem Team. Er erhielt von Heinrich Himmler die Anweisung, in Geraberg unter dem Deckmantel eines „Instituts für Grenzgebiete der Medizin“ Laboratorien zur Pestforschung aufzubauen. Neben seiner Familie nahm Blome wichtige Dokumente, einige wissenschaftliche Apparaturen, sowie Spezialbehälter in den sich seine Pestkulturen befanden mit. Als Thüringen im April 1945 von amerikanischen Truppen besetzt wurde, fiel diesen in Geraberg ein Gelände mit unvollendeten Forschungsgebäuden in die Hände. Der überwiegende Teil der Dokumente wurde vermutlich von Blome vernichtet, darunter auch Aufzeichnungen über Pestversuche an Menschen. Zwar verpflichtete sich Blome am 10. August 1951, an einem amerikanischen Geheimdienstprogramm für den Army Chemical Corps im Project 63 (Siehe Projekt Paperclip und MKULTRA) mitzuarbeiten, jedoch kam dies nicht zustande,[17] da der amerikanische Konsul in Frankfurt am Main die Einreise Blomes in die USA ablehnte.[2] Nachdem seine Anwerbung durch das amerikanische Militär gescheitert war, kehrte er nach Dortmund zurück und wurde in Hagen[2] bzw. in Dortmund nach seiner von einer deutschen Spruchkammer erfolgten Entnazifizierung[18] erneut Facharzt.[5]

Quelle: Wikipedia

Dr. Schreiber, Nazi-Arzt

nordhausenlagerxx

 

 

 

 

 

 

 

Walter Paul Emil Schreiber (1893-1970) war ein deutscher Arzt. Als Generalarzt war er Fachspartenleiter im Reichsforschungsrat[3] und seit 1933 Mitglied der NSDAP. Im Oktober 1942 nahm Schreiber an der Tagung „Ärztliche Fragen bei Seenot und Winternot“ teil, bei der auch Ergebnisse der Menschenversuche im KZ Dachau vorgetragen wurden. Im Mai 1943 leitete Schreiber die dritte Arbeitstagung der beratenden Fachärzte der Wehrmacht. Dabei kam es zu einer Auseinandersetzung wegen der Versuche mit Fleckfieber an KZ-Gefangenen durch eine Stellungnahme des Generalarztes Gerhard Rose. Schreiber entzog daraufhin Rose das Wort und veranlasste, dass diese Kritik nicht in das Protokoll aufgenommen wurde.[5] Im Rahmen der Anwendung des Ipsenschen murinen Fleckfieberimpfstoffs gab Schreiber Rose 1943 den Auftrag, beim Hygiene-Institut der Waffen-SS nachzufragen, ob im KZ Buchenwald eine Anwendung des Impfstoffs erprobt werden könne.[5]  Im Rahmen der Operation Paperclip wechselte Schreiber im September 1951 an die School of Aviation Medicine in Texas, worüber am 7. Oktober 1951 in The New York Times berichtet wurde.

Quelle: Wikipedia

Operation Paperclip

project_paperclip_team_at_fort_bliss

 

1280px-vonbraunteam1961

 

20131120_zaa_p124_109.jpg

 

 

 

Die Operation Overcast (engl. overcast = bewölkt, wolkenverhangen) war ein militärisches Geheimprojekt der USA, um nach der Niederlage Nazideutschlands am Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 deutsche Wissenschaftler und Techniker zu rekrutieren und sich deren militärtechnisches Können und Wissen zu sichern. Unter dem Codenamen Operation Paperclip (engl. paperclip = Büroklammer) fand darauf die Verlegung deutscher Kriegs- und Zivilgefangener in die USA statt, die meisten waren Wissenschaftler oder in der Industrie tätig. Später wurde der Begriff Project Paperclip für die Einbürgerung der Wissenschaftler und die Fortsetzung der Operation Overcast verwendet, und auch heute werden die Begriffe oft fälschlich vertauscht. Unter dem Decknamen Operation Paperclip wurde noch im Sommer 1945 die erste Gruppe von Wissenschaftlern in die USA gebracht. Der Name Paperclip (deutsch: ‚Büroklammer‘) leitete sich von den in den entsprechenden Akten eingesteckten Büroklammern ab, welche die Seiten mit relevanten Wissenschaftlern kennzeichneten, die in die USA zu überführen waren. Mit den Technikern wurde auch die komplette nach dem Krieg übriggebliebene Technik verschifft, sofern sie in die Hände der darauf angesetzten amerikanischen Einheiten gefallen war. Dies waren im Wesentlichen noch nicht gestartete V2-Raketen und teilweise fertiggestellte Raketenmotoren aus Peenemünde und aus der KZ-Fertigungsanlage Dora-Mittelbau, die sonst der UdSSR zugefallen wären.

Quelle: Wikipedia

MKultra

mk-ultra

mkultra-10

 

 

 

 

 

MKULTRA (Aussprache M-K-Ultra) war ein umfangreiches geheimes Forschungsprogramm der CIA über Möglichkeiten der Bewusstseinskontrolle. Es lief von 1953 bis in die 1970er Jahre im Kontext des Kalten Kriegs. Ziel des Projekts war, ein perfektes Wahrheitsserum für die Verwendung im Verhör von Sowjetspionen zu entwickeln sowie die Möglichkeiten der Gedankenkontrolle zu erforschen. In Teilen überschnitten sich die Arbeiten auch mit den Forschungen anderer US-Programme zu biologischen Waffen. Das Programm umfasste unter anderem tausende von Menschenversuchen, bei denen ahnungslose Testpersonen, oft willkürlich unter Krankenhauspatienten und Gefängnisinsassen ausgewählt, ohne ihr Wissen unter hochpotente halluzinogene Drogen wie LSD und Mescalin gesetzt wurden. Zahlreiche Versuchspersonen trugen bei den Experimenten schwerste körperliche und psychische Schäden davon, teilweise bis hin zum Tod.[1] Ein großer Teil der Experimente des Projekts verstieß gegen US-amerikanische Gesetze. Im Nachhinein betrachtet die CIA die meisten Experimente als wertlos, da sie häufig von Mitarbeitern ohne jede wissenschaftliche Qualifikation durchgeführt wurden.

Quelle: Wikipedia