Lovecraft: Die Musik des Erich Zann

Ein Tipp für Lovecraft-Interessierte: Von „GM Factory“ gibt es kostenlose Lesungen verschiedener Lovecraft-Kurzgeschichten, ist toll vorgetragen und atmosphärisch unterlegt, lohnt sich!

Wir hatten es im Podcast ja auch schon mal von der „Musik des Erich Zann“ als es darum ging, dass Lovecraft „Töne von außerhalb des Lebens“ zu hören behauptet. Um Ähnliches geht es in dieser Story.

Tipp: Babbel-Net

Hey Flieger der Sonne,

unsere Podcast-Kollegen von „Babbel-Net“ widmen sich in ihrer Folge #159 ausführlich dem Thema Hörspiele. Hört mal rein, sehr zu empfehlen!

babbel

Ab  4:24:40 (vier Stunden und 24 Minuten!) geht es dann auch ausführlicher um die „Schwarze Sonne“. Der über sechs Stunden lange Podcast hat aber natürlich noch viel mehr zu bieten, lohnt sich!

Hier gehts lang: Link zu #159 Babbel-Net

 

Die Hölle kommt!

Endlich geht es weiter! Ich habe mal drauf los gesucht und gesehen, dass Amazon das Veröffentlichungsdatum für die CD der Folge 17 „Hölle auf Erden“ am 4.10.2018 angibt.

Das sind doch schon mal gute Nachrichten! Bei Apple ist noch nix zu sehen, ich halte die Augen offen – keine Ahnung, ob da wieder zwei Wochen früher die Hölle ausbricht.

So oder so, ich freu mich drauf, endlich geht es weiter!

Cover 17

 

Monsterphasenübergang

Ein Gastbeitrag von unsrem Teamphysiker Dr. Jens Cierullies (nicht Krug):

Um neben den metaphysischen Aspekten auch mal wieder rein wissenschaftlich das Thema Sonne zu beleuchten, habe ich keine Kosten und Mühen gescheut, den Monster-Phasenübergang des Universums experimentell nachzuweisen.

Die folgende Animation wurde von Dr. Jens höchstselbst zur Verbildlichung als Modell erstellt:

Zunächst sieht man das Monster-Universum in einem homogenen Grundzustand, der durch eine Singularität in Form meines Fingers angeregt wird, eine Phasenübergang durchzuführen. Die radial lineare, volumenseitig aber exponentielle Ausbreitung des neuen Phasenzustandes konnte erfolgreich demonstriert werden.

Die Dinger lagen im Phasenzustand maximaler Entropie in einer hinteren Ecke einer Küchenschublade und wurden erst im Zuge des Experiments durch induktionselektronische Siedevorgänge wieder in den Zustand eines funktionierenden Mikrokosmos versetzt.

So oder so: Ein Phasenübergang von flüssig zu fest!

Podcast 16 – Anura

So, ihr Lurche, Kröten und Unken! Zeit für den Übergang in den nächsten Phasencast!

Und so höret: Nach der siebten Posaune tönet nun auch der 16. BeiZeiten-Podcast, und es falle das Feuer der Erleuchtung vom Himmel, der von einer schwarzen Sonne verdunkelt ward.Grosse-Babylon-500

Wir quaken diesmal wirrer als die Lurche zur Laichzeit, zanken über physikalische Möglichkeiten des Weltuntergangs, untersuchen Gegensatzpaare, werden mythologisch abgehoben und verlieren uns mit den Saltons und Lovecrafts in kruden Spinnereien.

Falls ihr genug Nerven dafür habt: Viel Spaß mit dem Podcast zur 16. Folge „Anura“ von Günter Merlaus Hörspielserie „Die schwarze Sonne“!

Direktdownload: Mp3

Zur Vertiefung:

Das Buch des Dzyan („Book of Dzyan“)

Die Hure Bablyon

Die Offenbarung des Johannes

Erzengel Michael

Psalm 91,15: Unter dem Schutz des Höchsten

Phasenübergang – Dr. Jens Krog / University of South Denmark

Anura

 

Hure Babylon

… und hier noch das Cover der Folge 17, über das wir am Ende reden.

Cover 17

Spoilerfreier Ersteindruck zu Folge 16 – „Anura“

Sieben biblische Posaunen und die Krötenwanderung verkünden es: Apokalypse, ick hör dir trapsen. Die schwarze Sonne scheint dennoch weiter mit voller Kraft!

sonne16

Der Typ auf dem Cover ist jedenfalls schon mal nicht Günter Merlau, denn der ist sicher keine quakende Kröte sondern eher ein gewiefter Fuchs in der Disziplin des vertrackten Erzählens, da er wieder mal fordernd, komplex und um die Ecke denkend seine fantastische Geschichte weiterspinnt.

Bevor ich ins Detail gehe: Es ist wieder eine grandiose Folge voller Mythologie und Fragezeichen und ich kann nur empfehlen, sich ganz beim LAUSCHen darauf einzulassen. Ich habe das Hören (und fast noch mehr das zweite Hören) sehr genossen und schätze eine Sache besonders:  Günter Merlau bevorzugt das indirekte Erzählen und schafft damit viele Leerstellen und eine Unschärfe, die den Hörer zum Nachdenken bringt. Es ist eine langsame Folge, die weniger auf eine explizite ereignisreiche Handlung als vielmehr auf markante Dialoge und Andeutungen setzt – und damit ordentlich Öl ins Feuer meiner Vorstellungskraft gießt. David Lynch hätte seine wahre Freude daran! (mehr …)