Spoilerdiskussion Folge 16 – Anura

Hier darf gespoilt werden!

6 Kommentare

    1. Ja und nein…

      Zunächst ist es glaube ich wichtig (um die Dinge ein wenig zu ordnen), den Track chronologisch zu bestimmen. Tesla wurde 1856 geboren und dürfte in Folge 16 so ca. 6-12 Jahre alt sein. Das wäre dann 1862-1874, also ungefähr zu der Zeit als die Lesser-Hill-Handlung endet, William nach Australien aufbricht, bzw. Adam seine Kindheit in Australien verbringt. Die Szenen, die wir kennen, in denen Nathaniel mit Arabella, Jack und Edgar permanent aufeindander treffen (Derbyshire, London, Paris, …) spielen sich ab 1888 ab. Die Szenen, die wir kennen, in denen Arabella mit einem „Fürst“ per Funk kommuniziert, liegen also (gesehen von der Handlung in Folge 16 am See) in der Zukunft.

      Meine Theorie zu der „Fürst“-Geschichte ist folgendermaßen. Wir gehen inzwischen davon aus (so zumindest die Entwicklung in Podcast und Blog nach den letzten Folgen), dass die Ursprungsform von Arabella, Jack und Nathaniel, die der Wissenschaftler im 21. Jhdt. sind, die sich auf einen „Sprung“ vorbereiten und sich mit „Parabiosescheiss“ beschäftigen. Die Rangordnung im 21. Jahrhundert ist klar. Arabella und Jack sind Wissenschaftler im Team, aber der Vorgesetzte (oder auch der Erste / Vorderste, sprich „Fürst“) ist Jonathan Salaker aka Nathaniel de Salis. Dieser Jonathan ist aber kühler Wissenschafter und hat eine andere Persönlichkeit als der warme, gutherzige Nathaniel, den wir sonst kennen.

      Ich denke, dass das gesamte Team den „Sprung“ vollzieht und in ihren Körpern die gesamte Menschheitsgeschichte durchlebt. Während sich Arabella und Jack zu egozentrischen Halbgöttern entwickeln, welche die Menschen verachten, foltern und mißbrauchen, entwickelt sich Nathaniel zum Humanist und Menschenfreund.

      Wenn Arabella vom „Fürst“ spricht, meint sie daher meiner Meinung nach Jonathan Salaker, ihren Vorgesetzten im eigentlichen wissenschaftlichen Projekt, mit dem sie offensichtlich später auch „über den Äther“ unmittelbar kommuniziert. Nathaniel ist zwar gleichzeitig Jonathan Salaker, aber nach der langen Zeit letztlich eine ganz andere Persönlichkeit.

      In der Szene wird auch mit den Begriffen „sehen“ und „hören“ gespielt. Ich denke daher, dass Arabella Jonathan bereits öfter gehört hat (Funk), aber das erste Mal seit langer Zeit -vielleicht sogar das erste Mal seit dem „Sprung“- wieder sieht…

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  1. Ich vermute Arabella und Jack sind Dämonen aus der Geistwelt Argatha. Und Nathaniel ein Halbblut aus Schamballa; zwischen einem Geistwesen Schamballas und John Cleve Symmens Junior einem Verfechter der hohle Erde Theorie. Kommt gleich in der allerersten Folge. Wanderer zwischen den Welten, der materiellen Welt und der feinstofflichen Welt. Daher konnte er auch das Artefakt zwischen den Welten verstecken.
    Der Fürst könnte der oberste Dämon sein, der Jack und Arabella wieder nach Argatha lassen würde, da sie auf die Oberfläche verbannt wurden….???

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  2. Und Nathaniel ist Arabella immer noch höher gestellt, obwohl er ein Halbblut ist. Da ein Teil von ihm aus göttlicher Schöpferkraft und der Lichtseite kommt. Daher mein Fürst (mit grimmigem Unterton, weil sie ihn auch nur als Halbblut sieht, aber akzeptieren MUSS.) Und auch die Gefallenen streben wieder zum Licht.

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    1. und in Folge 4 (bei dem Plasma-Experiment /Spotify Teil 10) ist ein Gesprächsausschnitt mit Arabella zu hören, und da wird Göring als „mein Herr“ angesprochen.

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  3. Ich habe mal etwas gestöbert, was es mit Fröschen auf sich hat. Auch wegen dem Froschkopfmann auf dem Cover.
    Zum einen ist mir da „Der schwarze Stein“ von Robert E Howard eingefallen, einer Mythos-Geschichte aus Lovecrafts Umfeld. Hier hat der Protagonist Träume aus vergangenen Zeiten und wohnt einem Ritual bei, bei dem ein großer Alter in Form einer Kröte manifestiert.
    Weiterhin bin ich hierauf gestoßen:

    „Der Frosch steht in der Mythologie für Wiedergeburt, Fruchtbarkeit und damit auf für dem Kreislauf von Tod und Wiedergeburt.

    Eine der ältesten Frosch – Gottheiten der Mythologie ist die altägyptische Göttin Heket. (Froschkopf!) Die im alten Testament erwähnte 2. der 10 ägyptischen Plagen war eine Frosch-Plage, die nicht zuletzt eine Demütigung für Heket war, die oft mit einem Frosch – Gesicht dargestellt wird. Zudem war der Frosch in der ägyptischen Mythologie ein wichtiges Symbol für das Gleichgewicht des lebenswichtigen Nil-Flusses. 
    In der asiatischen Mythologie kommt dem dreibeinigen Glücks – Frosch eine besondere Rolle zu. In fast jedem chinesischen Geschäft findet man ihn als Glückssymbol vor einem Haufen Geld oder Gold oder mit einer Münze im Maul. Im Feng-Shui wird der Frosch mit dem Gesicht nach innen gerichtet in die Nähe der Haustür gesetzt – schließlich soll der Frosch laut Mythologie das Glück ins Haus holen. Selbstverständlich ist es streng verboten, die Münze aus dem Maul des Frosches zu entfernen – dies wird als ernstzunehmende Unglückstat, die Armut verursacht aufgefasst.“

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