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Podcast 14 – Dem Tode nah

Ascent_of_the_BlessedMit einem Big Bang beginnt die zweite Staffel der „schwarzen Sonne“ und hält uns gleich mal einen Big Rip unter die Nase. Wir schnuppern genüsslich dran, gehen mit Sarah durch die Phasen des Todes bis zur letzten Grenze, verzerren uns mit Adam im Phasenraum und fragen uns, warum ein gewisser H.P. Töne aus einer Region außerhalb des Lebens hört.

Bei Zeiten geht uns auch ein Licht auf, und wir hoffen, dass es nicht das am Ende des Tunnels ist.

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Folgenübersicht: hier

Index zu Begriffen und Personen: hier

 

P.S.: Hier noch eine Aufstellung der 12 Phasen und deren Zitate auf Sonne 1-12


Ersteindruck Folge 14 „Dem Tode nah“ (dafür spoilerfern)

Keine Flatline mehr im schwarzromantischen Mysterien-EKG: Mit „Dem Tode nah“ zeigt sich, wie lebendig unser Patient ist, der über sechs Jahre im Koma lag und schon mehrfach für tot erklärt wurde. Die „schwarze Sonne“ ist nicht nur wiederbelebt, sondern richtig in Schwung! flatline

Eine Überraschung eröffnet die zweite Runde der „schwarzen Sonne“ und wirft direkt den Mysterienhandschuh dem Hörer um die Ohren. Direkt der Beginn der Folge, der an den Cliffhanger aus Folge 13 anknüpft, hat einen großen WTF-Moment zu bieten, den ich noch gar nicht einordnen kann und einiges an Fragen aufwirft– aber so muss ein Anfang einer Staffel sein.

Wer befürchtet hat, die Fortsetzung wäre ein Wiederaufwärmen oder ein Nachklapp, irrt: Dieser Auftakt macht klar, dass jetzt ein großer neuer Handlungsbogen beginnt, der jedoch eng mit der ersten Staffel verzahnt zu sein scheint. Der neue Handlungsrahmen dreht sich um eine junge Frau, die ihr Leben mit dem Sterben verbringt – genauer gesagt der Ergründung dessen. Und genau in dieser langen und hypnotischen Nahtod-Sequenz  ist das Herzstück dieser Episode zu finden: Hier bekommen wir nicht nur unsere neue Zweit-Hauptfigur (neben Adam) vorgestellt, sondern auch ein neues Setting in der Zukunft und einen geheimnisvollen Handlungsstrang präsentiert, den ich sehr interessant finde. Diese lange Sequenz ist fantastisch inszeniert, Sarahs Sprecherin ist ein Glücksgriff (ich will mehr von ihr hören, was für eine schöne Stimme!) und die akustische Verwebung mit alten Sonnefolgen erzeugt  einen wunderbarer Gänsehautmoment.

Die Handlung um die Erforschung des „Jenseits“ und der gleichzeitige Brückenschlag zum ersten Zyklus mit Sarahs „Reise“ fand ich wunderbar und thematisch unverbraucht. Ich muss erneut reinhören und sortieren, viel gibt es zu entdecken und in Zusammenhang zu setzen. Ich bin gespannt, wohin uns das Thema „Nahtoderfahrungen“ in der Geschichte führt, da wurden große Erwartungen geweckt!

Ich vermute, dass Günter Merlau viel Neues zu erzählen hat, jedoch auch die alten offenen Storys dabei nicht vergisst. Der abgebrochene Handlungsstrang aus Folge 09 in Chicago wird aufgegriffen und weitergeführt (worauf ich aber nicht näher eingehen kann und werde). Dennoch glaube ich, dass „nebenbei“ mit einigen Fragezeichen aus den alten Folgen aufgeräumt wird, während der Fokus aber auf dem Vorantreiben einer neuen Handlung liegt, es also nicht ein reines „Abarbeiten“ offener Rechnungen wird.

Das Zusammenspiel von langen Monologen statt Erzählertexten mit den bekannten Musikthemen im Hintergrund erzeugt ein Hörgefühl wie bei den alten Sonne-Folgen , auch die Brief-Sequenzen haben ein Comeback. Durch Adams „neuen“ Brieffreund kommt sogar ein altes Verne–Nathaniel Gefühl auf und es wird Kennern recht schnell klar, um wen es sich bei diesem neuen Freund aus Brooklyn handelt.

So kann es weitergehen, ich bin gespannt und sehr zufrieden! Jetzt erst mal sacken lassen und dann auf zum Podcast in zwei Wochen!

P.S.: Unter Spoilerdiskussion Folge 14 könnt ihr gern frei über Inhalte spekulieren, hier bitte keine konkreten Inhalte verraten.

 

Interview zum Abschluss des ersten Zyklus der „Sonne“

In diesem Interview stellt sich Günter Merlau einigen Fragen, die um den ersten Zyklus kreisen, um die Wartezeit auf den zweiten Zyklus der „Schwarzen Sonne“ etwas zu Interviewverkürzen.

Wie steht es um die verlorenden Handlungsstränge, beißt sich am Ende die Regenbogenschlange selbst in den Schwanz, was ist eigentlich mit der Folge 10 verloren gegangen, gibt es die Unendlichkeit und bevorzugt Günter Merlau eher ein Bad mit Arabella oder ein Dinner mit Jack?

Viel Spaß damit!

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Interviewfragen

Was wolltet ihr schon immer mal von Günter Merlau über „Die schwarze Sonne“ wissen?

Interview

Zum Abschluss des ersten Zyklus habt ihr jetzt die Möglichkeit, hier eine Frage zu formulieren, aus denen wir dann einige auswählen, die dann von Günter Merlau in einem kleinen Interview beantwortet werden. Was interessiert euch? Schreibt es hier auf dem Blog in die Kommentare bis spätestens 26.5.2017 !

Hinweis: Vermeidet bitte Fragen, die um das genaue Erklären und Lüften von konkreten Geheimnissen geht (die vielleicht ja im zweiten Zyklus eine Rolle spielen).

Und jetzt bin ich gespannt, was euch so interessiert und freue mich auf das Interview!

Podcast 13 – Nedr Gwind

Der erste Zyklus von Günter Merlaus „schwarzer Sonne“ endet mit „Nedr Gwind“, 681325main_gravitational-waves.jpg.1398138ebenfalls wie bei unserem Podcast ist ein Abschluss erreicht: Die Geschichte um Adam endet in diesem wunderbaren Finale mit ein paar Fragezeichen, vielen Antworten und einigen Überraschungen.

Nicht nur Berger stellt sich als Stabilisator heraus, auch unser Podcast versucht ein paar Stützen im Wirrwarr der Rätsel um die Sonne zu bieten. Wir haben ein paar Lösungsvorschläge, kommen auf an den Haaren herbeigezogene Theorien, ziehen uns notfalls (wenn wir nicht weiter wissen) ein paar weiße Würmer aus der Nase, suhlen uns in flüssiger Raumzeit und haben eine ganz besondere Überraschung parat!

Viel Spaß mit der Besprechung zum Finale über das Sein und das Nichtsein, das Nichts und das Alles!

Download: Mp3

Wie immer: Unter dem Namen „Bei Zeiten“ ist der Podcast bei iTunes und anderen Podcatchern zu finden.

Folgenübersicht „Nedr Gwind“

Index zur Folge 13 – Begriffe und Links

Spoilerdiskussion Folge 13

Anhang zum Podcast:

  1.  Dieses Bild hilft bei der Vorstellung, um sich den „gekrümmten Tunnel aus Zeit“ so vorzustellen, wie Samu ihn im POdcast beschreibt. Samu: „So stelle ich mir die verschiedenen Raumzeiten vor, die nebeneinander liegen. Usprünglich war es mal EINE Gerade, eine lineare Zeit. Durch die Experimente wurde diese Gerade zu dieser Spirale gekrümmt, sodass plötzlich alles nebeneinander liegt.Zeit
  2. Wir sprechen über das Ende von Lost – und über einen Song darüber von Olli Schulz. Der Song ist ein Abschiedslied an einen verstorbenen Freund, mit dem Olli gern über das Ende von Lost gestritten hat. Wer den Song mal hören möchte, kann das hier tun:

 

Lösung und Erlösung? Spoilerfreier Ersteindruck zu „Nedr Gwind“

DSS-Cover-13_finalDer Abschluss des ersten Zyklus ist da! Es war sicher keine leichte Aufgabe, die komplexe Höllenhörbestie, zu der die „schwarze Sonne“ im Laufe der Jahre (in unseren Köpfen) gewachsen ist, zu zähmen und zu einem vorläufigen Abschluss zu bringen. Die Folge „fließt“ im Einklang mit den beiden Vorfolgen, so dass es sicher den besten Eindruck gibt, wenn man die drei Episoden am Stück hört, da sie eine Einheit bilden.

Ich bin mit der Folge sehr zufrieden, kann mit all den „Leerstellen“ einiges gedanklich umwälzen und mit etwas Fantasie füllen (auch wenn ich da noch nicht ganz durchblicke). Ein bisschen „Frieden“ im kruden Wirrwarr tut gut.

Mein erster Gedanke nach dem Hören: Die Folge ist ein sentimentaler Trip zurück zu den Anfängen, ein Bogenschlag zum Beginn, der auf der einen Seite eine emotionale ERLÖSUNG, auf der anderen Seite aber rational keine LÖSUNG bietet,  stattdessen aber wieder einen ganzen Sack Fragen ausschüttet.

Das Rätsel geht weiter: Gut für unseren Podcast, verwirrend nach dem ersten Hören. Wenn ich nicht ahnen könnte, dass es in naher Zukunft weitergeht, wäre mir noch zuviel offen (und es ist ja offensichtlich auch darauf ausgelegt), aber da haben wir ja Glück. Als Finale EINES Schicksals, einer Triologie (11-13) und als Seasonfinale ist die Folge aber (wie gewohnt auch in Regie, Darbietung und Produktion) über alle Zweifel erhaben, wir erleben eine wehmütige und fokussierte Abrundung der Ereignisse um Nedr Gwind.

Es war mir eine Freude, ein Genuss – jetzt brauche ich noch Verstehen. Und wie immer kann man nach dem ersten Hören einer Sonnenfolge erst mit dem Grübeln anfangen, ich freue mich auf Hörrunde zwei und den Podcast in zwei Wochen! Es gibt viel zu bereden!

Ich will mich diesmal hier kurzfassen und mich erst nach dem „breiten Release“ am 14.4. detaillierter im Podcasct äußern – das gilt aber ja nicht für euch!

Hier geht es zur Spoiler Diskussion der Folge, lasst es krachen, mes amis!

Wann geht’s weiter? Ich habe Fragen!

Casting im Kopfkino

Das hier ist ein Gedankenspiel, ein Aufwärmen für Folge 13, ein Dehnen und Stretchen für das Kopfkinofinale des ersten Sonne-Zyklus.Kopfkino

Während wir auf die 13 warten, geht uns „Bei Zeiten“ durch den Kopf, wie man wohl unsere Hauptfiguren besetzen könnte.

Stellt ihr euch beim Hören der Sonne auch bekannte Gesichter/Schauspieler zu den Stimmen vor? Mich würde interessieren, in welche Richtung da die Vorstellungen gehen. Wie würdet ihr bei einer Verfilmung die Figuren besetzen unabhängig vom Budget natürlich (das ist im Geiste grenzenlos hoch)?

Meine Kopfbesetzung (ich gebe zu, sehr klischeehaft, da findet ihr vielleicht was Besseres):

Adam Salton:

Ungefähr wie Ben Whishaw, auch wenn er 10 Jahre zu alt ist für den ganz jungen Adam, der spätere Adam (z.B. auf der Weltausstellung 1892) passt da zu meinem Bild.  Hat was Melancholisches.

 

 

 

 

 

 

 

Adam1Adam2 - BenWhishaw

Nathaniel de Salis:

Jim Broadbent. Sein Alter und Format (und britischer heiter-schwermütiger Stil) passen für mich hervorragend.

Alternativ: Jonathan Pryce, da weniger humorvoll-gemütlich und mehr Weisheit mit Gram.

 

 

 

 

 

 

 

 

Nathaniel - Jimbroadbent

Nathaniel - Jim Broadbent

Arthur Salton / Helmut Berger:

Als väterlicher Arthur Ein bisschen wie Jim Sturgess in Coud Atlas (allerdings nicht in der Japan-Schminkversion), ein bisschen „steif“ und britisch. Dann aber auch mit Hut und Bart.

Passt dann auch als (jüngerer) Helmut Berger.

 

 

 

 

 

 

Arthur - Jim SturgessBerger Arthur2 - Jim_Sturgess

William Salton:

James McAvoy. Hat eine gewisse Ähnlichkeit mit seinem „Sohn“ Ben Whisaw.

 

 

 

James McAvoy - William

Jack:

Mads Mikkelsen. Von unterhaltsamer Gefährlichkeit, man weiß nicht, ob Charme oder Brutalitätsausbruch hinter der nächsten Charakterbiegung lauern. Alternativ könnte ich mir auch Nikolaj Coster-Waldau im fies-charmanten Wechselspiel vorstellen.

 

 

 

 

 

Jack2

Jack

Arabella March:

Ich bin mir nie so sicher, in welchem Alter Arabella sein soll, auf jeden Fall aber attraktiv, verführerisch und zugleich sehr gefährlich und hinterlistig. Im Pflanzenreich wäre das eine Venusfliegenfalle. Das verkörpert Lena Headey ziemlich gut, nur kommt sie mir für die Stimme etwas zu jung vor.

 

 

 

Arabella - Lena Headey

Arabella March

Edgar Caswell/ Weisthor:

Ganz klar mein ehemaliger Uniprof, dessen Namen ich jetzt nicht nennen will. Dessen Stimme und Optik waren 100% Caswell. Geht klar in Richtung Anthony Hopkins. Wenn ich mir’s recht überlege, dann von der Art auf jeden Fall eine Variante von Anthony Hopkins. Oder ein bisschen wie Jack Nicolson, nur jünger, aber ähnlich fies… Hm, wie alt soll Caswell eigentlich sein? Oder wir nehmen gleich den ollen Karl Maria Willigut.

 

 

 

 

 

Caswell - HopkinsCaswell2 Anthony Hopkins

Mimimi Watford:

Hm, vielleicht wie die frühe Keira Knightley, eine passende (hilflose) „Damsel in distress“. Oder Felicity Jones?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mimi - Keira

Mimi Watford - Keira Knightley

Mimi Watford - Felicity Jones

So, zu Jules Verne fällt mir irgendwie nix ein, und auch Maartens, Crowley und Co wollen besetzt werden. Wie stellt ihr euch die ganze Crew vor?

Ich bin gespannt auf euer „dramatis personae“!