Interviewfragen

Was wolltet ihr schon immer mal von Günter Merlau über „Die schwarze Sonne“ wissen?

Interview

Zum Abschluss des ersten Zyklus habt ihr jetzt die Möglichkeit, hier eine Frage zu formulieren, aus denen wir dann einige auswählen, die dann von Günter Merlau in einem kleinen Interview beantwortet werden. Was interessiert euch? Schreibt es hier auf dem Blog in die Kommentare bis spätestens 26.5.2017 !

Hinweis: Vermeidet bitte Fragen, die um das genaue Erklären und Lüften von konkreten Geheimnissen geht (die vielleicht ja im zweiten Zyklus eine Rolle spielen).

Und jetzt bin ich gespannt, was euch so interessiert und freue mich auf das Interview!

Podcast 13 – Nedr Gwind

Der erste Zyklus von Günter Merlaus „schwarzer Sonne“ endet mit „Nedr Gwind“, 681325main_gravitational-waves.jpg.1398138ebenfalls wie bei unserem Podcast ist ein Abschluss erreicht: Die Geschichte um Adam endet in diesem wunderbaren Finale mit ein paar Fragezeichen, vielen Antworten und einigen Überraschungen.

Nicht nur Berger stellt sich als Stabilisator heraus, auch unser Podcast versucht ein paar Stützen im Wirrwarr der Rätsel um die Sonne zu bieten. Wir haben ein paar Lösungsvorschläge, kommen auf an den Haaren herbeigezogene Theorien, ziehen uns notfalls (wenn wir nicht weiter wissen) ein paar weiße Würmer aus der Nase, suhlen uns in flüssiger Raumzeit und haben eine ganz besondere Überraschung parat!

Viel Spaß mit der Besprechung zum Finale über das Sein und das Nichtsein, das Nichts und das Alles!

Download: Mp3

Wie immer: Unter dem Namen „Bei Zeiten“ ist der Podcast bei iTunes und anderen Podcatchern zu finden.

Folgenübersicht „Nedr Gwind“

Index zur Folge 13 – Begriffe und Links

Spoilerdiskussion Folge 13

Anhang zum Podcast:

  1.  Dieses Bild hilft bei der Vorstellung, um sich den „gekrümmten Tunnel aus Zeit“ so vorzustellen, wie Samu ihn im POdcast beschreibt. Samu: „So stelle ich mir die verschiedenen Raumzeiten vor, die nebeneinander liegen. Usprünglich war es mal EINE Gerade, eine lineare Zeit. Durch die Experimente wurde diese Gerade zu dieser Spirale gekrümmt, sodass plötzlich alles nebeneinander liegt.Zeit
  2. Wir sprechen über das Ende von Lost – und über einen Song darüber von Olli Schulz. Der Song ist ein Abschiedslied an einen verstorbenen Freund, mit dem Olli gern über das Ende von Lost gestritten hat. Wer den Song mal hören möchte, kann das hier tun:

 

Lösung und Erlösung? Spoilerfreier Ersteindruck zu „Nedr Gwind“

DSS-Cover-13_finalDer Abschluss des ersten Zyklus ist da! Es war sicher keine leichte Aufgabe, die komplexe Höllenhörbestie, zu der die „schwarze Sonne“ im Laufe der Jahre (in unseren Köpfen) gewachsen ist, zu zähmen und zu einem vorläufigen Abschluss zu bringen. Die Folge „fließt“ im Einklang mit den beiden Vorfolgen, so dass es sicher den besten Eindruck gibt, wenn man die drei Episoden am Stück hört, da sie eine Einheit bilden.

Ich bin mit der Folge sehr zufrieden, kann mit all den „Leerstellen“ einiges gedanklich umwälzen und mit etwas Fantasie füllen (auch wenn ich da noch nicht ganz durchblicke). Ein bisschen „Frieden“ im kruden Wirrwarr tut gut.

Mein erster Gedanke nach dem Hören: Die Folge ist ein sentimentaler Trip zurück zu den Anfängen, ein Bogenschlag zum Beginn, der auf der einen Seite eine emotionale ERLÖSUNG, auf der anderen Seite aber rational keine LÖSUNG bietet,  stattdessen aber wieder einen ganzen Sack Fragen ausschüttet.

Das Rätsel geht weiter: Gut für unseren Podcast, verwirrend nach dem ersten Hören. Wenn ich nicht ahnen könnte, dass es in naher Zukunft weitergeht, wäre mir noch zuviel offen (und es ist ja offensichtlich auch darauf ausgelegt), aber da haben wir ja Glück. Als Finale EINES Schicksals, einer Triologie (11-13) und als Seasonfinale ist die Folge aber (wie gewohnt auch in Regie, Darbietung und Produktion) über alle Zweifel erhaben, wir erleben eine wehmütige und fokussierte Abrundung der Ereignisse um Nedr Gwind.

Es war mir eine Freude, ein Genuss – jetzt brauche ich noch Verstehen. Und wie immer kann man nach dem ersten Hören einer Sonnenfolge erst mit dem Grübeln anfangen, ich freue mich auf Hörrunde zwei und den Podcast in zwei Wochen! Es gibt viel zu bereden!

Ich will mich diesmal hier kurzfassen und mich erst nach dem „breiten Release“ am 14.4. detaillierter im Podcasct äußern – das gilt aber ja nicht für euch!

Hier geht es zur Spoiler Diskussion der Folge, lasst es krachen, mes amis!

Wann geht’s weiter? Ich habe Fragen!

Casting im Kopfkino

Das hier ist ein Gedankenspiel, ein Aufwärmen für Folge 13, ein Dehnen und Stretchen für das Kopfkinofinale des ersten Sonne-Zyklus.Kopfkino

Während wir auf die 13 warten, geht uns „Bei Zeiten“ durch den Kopf, wie man wohl unsere Hauptfiguren besetzen könnte.

Stellt ihr euch beim Hören der Sonne auch bekannte Gesichter/Schauspieler zu den Stimmen vor? Mich würde interessieren, in welche Richtung da die Vorstellungen gehen. Wie würdet ihr bei einer Verfilmung die Figuren besetzen unabhängig vom Budget natürlich (das ist im Geiste grenzenlos hoch)?

Meine Kopfbesetzung (ich gebe zu, sehr klischeehaft, da findet ihr vielleicht was Besseres):

Adam Salton:

Ungefähr wie Ben Whishaw, auch wenn er 10 Jahre zu alt ist für den ganz jungen Adam, der spätere Adam (z.B. auf der Weltausstellung 1892) passt da zu meinem Bild.  Hat was Melancholisches.

 

 

 

 

 

 

 

Adam1Adam2 - BenWhishaw

Nathaniel de Salis:

Jim Broadbent. Sein Alter und Format (und britischer heiter-schwermütiger Stil) passen für mich hervorragend.

Alternativ: Jonathan Pryce, da weniger humorvoll-gemütlich und mehr Weisheit mit Gram.

 

 

 

 

 

 

 

 

Nathaniel - Jimbroadbent

Nathaniel - Jim Broadbent

Arthur Salton / Helmut Berger:

Als väterlicher Arthur Ein bisschen wie Jim Sturgess in Coud Atlas (allerdings nicht in der Japan-Schminkversion), ein bisschen „steif“ und britisch. Dann aber auch mit Hut und Bart.

Passt dann auch als (jüngerer) Helmut Berger.

 

 

 

 

 

 

Arthur - Jim SturgessBerger Arthur2 - Jim_Sturgess

William Salton:

James McAvoy. Hat eine gewisse Ähnlichkeit mit seinem „Sohn“ Ben Whisaw.

 

 

 

James McAvoy - William

Jack:

Mads Mikkelsen. Von unterhaltsamer Gefährlichkeit, man weiß nicht, ob Charme oder Brutalitätsausbruch hinter der nächsten Charakterbiegung lauern. Alternativ könnte ich mir auch Nikolaj Coster-Waldau im fies-charmanten Wechselspiel vorstellen.

 

 

 

 

 

Jack2

Jack

Arabella March:

Ich bin mir nie so sicher, in welchem Alter Arabella sein soll, auf jeden Fall aber attraktiv, verführerisch und zugleich sehr gefährlich und hinterlistig. Im Pflanzenreich wäre das eine Venusfliegenfalle. Das verkörpert Lena Headey ziemlich gut, nur kommt sie mir für die Stimme etwas zu jung vor.

 

 

 

Arabella - Lena Headey

Arabella March

Edgar Caswell/ Weisthor:

Ganz klar mein ehemaliger Uniprof, dessen Namen ich jetzt nicht nennen will. Dessen Stimme und Optik waren 100% Caswell. Geht klar in Richtung Anthony Hopkins. Wenn ich mir’s recht überlege, dann von der Art auf jeden Fall eine Variante von Anthony Hopkins. Oder ein bisschen wie Jack Nicolson, nur jünger, aber ähnlich fies… Hm, wie alt soll Caswell eigentlich sein? Oder wir nehmen gleich den ollen Karl Maria Willigut.

 

 

 

 

 

Caswell - HopkinsCaswell2 Anthony Hopkins

Mimimi Watford:

Hm, vielleicht wie die frühe Keira Knightley, eine passende (hilflose) „Damsel in distress“. Oder Felicity Jones?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mimi - Keira

Mimi Watford - Keira Knightley

Mimi Watford - Felicity Jones

So, zu Jules Verne fällt mir irgendwie nix ein, und auch Maartens, Crowley und Co wollen besetzt werden. Wie stellt ihr euch die ganze Crew vor?

Ich bin gespannt auf euer „dramatis personae“!

 

Podcast 12 – Die gekrümmte Zeit

soulmaschineSteckt euch Kabel in die Ohren und schließt euch mit uns an die Maschine an:

Wir besprechen im neuen Podcast ausführlich die perspektivwechselnden Überraschungen und das Schlüsselereignis der neuen Folge „Die gekrümmte Zeit“, suhlen uns im Saltonquantenschaum, bekommen eine Menge Erleuchtungen und ziehen viele Querverbindungen durch die ganze Serie.

Wer es noch nicht gemerkt hat: Vor Spoilern sei gewarnt!

Wie üblich findet ihr den Podcast auch auf bei allen Anbietern und Podcatchern unter „Bei Zeiten“.

Direktdownload: Mp3

Gleich geht die Aufnahme los: Der gekrümmte Podcast

So, heute nehmen wir endlich den Podcast zur Folge 12 „Die gekrümmte Zeit“ auf. Wir platzen fast vor Redebedarf: Nach zwei Wochen strenger Funkstille sind wir bereit, uns zu entladen und endlich über die Folge zu quatschen. Ich freu mich drauf – bin gespannt, was Samu und Jonas zu erzählen haben. Den Podcast gibts dann Anfang der kommenden Woche.

Übrigens: Seit 3.2. kann man die Folge auch außerhalb der Applewelt hören, sie ist jetzt bei den üblichen digitalen Plattformen zum download bzw. Streaming bereit (Spotify, Napster, Amazon Unlimited und was da noch so ist). Sehr schade, dass die CD noch bis zum 17.2. auf sich warten lässt, aber nach so langer Vorfreude auf einen Abschluss der „Sonne“ sind diese zwei Wochen sicher auch noch zu verkraften.

Spoilerfreier Ersteindruck zu Folge 12: „Die gekrümmte Zeit“

Ein blutiges Wechsel(quantenschaum)bad der Gefühle:

Wer hat mein schönes Puzzle durcheinandergeworfen? War das Günter Merlau?

Ganz ehrlich: In meinem Hirn ist seit dem Genuss der Folge 12 Saltonquantenschaum. Es kann nicht anders sein. Nach dem ersten Hören musste ich alles erstmal sacken lassen, zu sehr wird manches auf den Kopf gestellt. Die Folge tut dem Zuhörer weh, aber sie tut auch gut. Philosophische Passagen wechseln sich mit Grausamkeiten und Erkenntnissen ab.

Kurz: Plot Twist. Schwer verdaulich. Philosophisch. Grandios!

Mein erstes Gefühl nach dem Hören lässt sich vielleicht mit folgendem Vergleich beschreiben: Es kam mir so vor, als hätte ich wochenlang an einem Puzzle gebaut und große Blöcke davon zusammengesetzt, so dass nur noch ein paar zentrale Lücken verbunden werden müssten. Und jetzt habe ich ein paar neue Puzzlesteine bekommen und merke, dass sich das entstandene Bild drastisch verändert, und zwar so, dass ich alte Puzzleteile neu anordnen muss

Es fügt sich, aber es fügt sich neu und anders: Unerwartet – aber nach etwas Inkubationszeit auch passend und gut, man beginnt damit, manche Szenen und Handlungen neu einzuordnen.  Fordernd und kompliziert – aber genau das ist es ja, was die schwarze Sonne ausmacht.

Die DNA der Folge 12 ist genau so, wie die Fans der Reihe es lieben: Großartige Sprecher und Musik, wunderbare Texte, mitreißende Dramaturgie, einfühlsame und gewaltige Szenen sowie das andauernde Gefühl, an einem kleinen Zipfel von einem großen Mysterium zu ziehen.

Eine Struktur aus Andeutungen, Hinweisen und Verknüpfungen kombiniert sich mit den schicksalhaften Ereignissen der Saltons zu etwas, über das man lange nachdenken muss. Dann aber bekommt man eine Ahnung davon, was hinter den Geheimnissen steckt, die Nathaniel durch die Serie hinweg verbirgt und Adam nicht offenbaren kann. Vieles wird dadurch in ein anderes Licht gerückt, vieles wird dadurch plausibel, anderes hängt aber scheinbar schief. Ehrlich gesagt musste ich erst einmal darüber brüten, ob nach der Folge 12 alles noch so ganz zusammenpasst, von liebgewonnenen Theorien musste ich mich verabschieden – was aber völlig in Ordnung ist. Und der Prozess dauert an, der Plausibilitätscheck läuft – ich bin mir immer noch nicht ganz sicher. Dafür entstehen viele neue Erklärungen und Verknüpfungen – aber die muss ich jetzt noch zurückhalten und mir für den Podcast aufsparen, auf den ich mich jetzt sehr freue!

Es ist ein blutiges Wechsel(quantenschaum)bad der Gefühle: Die Folge enthält eine der schönsten Philosophiepassagen der Serie, aber auch die mit Abstand grausamste Szene (die mir Weichei etwas zu weit ging).

Während Folge 11 die Wiederaufnahme und Aufbauphase war, bildet die Folge 12 die Brücke zum Finale und schont seine Hörer dabei nicht vor unangenehmen Erkenntnissen.

Wieder mal Wahnsinn, was für Gedankengänge, Emotionen, Grübeleien und Diskussionen ein Hörspiel auslöst – alleine das verdient schon den goldenen Vrilpokal. So muss es sein! Wer es noch nicht getan hat: Dringend LAUSCHen und dann hier losdiskutieren! Es gibt viel zu spekulieren!