Podcast 18 – „Reise zum Mittelpunkt der Sonne“

Weiter geht’s mit dem Podcast zu Folge 18 der „SchwaStele des Anchefenchonsrzen Sonne“-Hörspielserie. Alle Flieger der Sonne und Rosenzüchter sind dazu eingeladen, mit uns zum „Mittelpunkt der Sonne“ zu reisen und sich dabei mit uns zu wundern, wohin die Reise geht.

Viel Spaß und dunkle Erleuchtung wünscht das  BeiZeiten-Team!

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Spoilerfreier Ersteindruck zu Folge 18: Back to the roots

Hinweis: Es werden hier keine Inhalte oder Handlungsdetails preisgegeben, versprochen!

Nach einem langen Winter steht am 5.April endlich die Sonne wieder am Hörfirmament. Und sie strahlt mit der Kraft manch alter Episode: Die „Reise zum Mittelpunkt der Sonne“ beginnt, bereits der Titel ist verheißungsvoll. Es geht dabei back to the roots, wir reisen mit den Ohren weit zurück zu den Anfängen der Geschichte(n). Und bekanntlich unternimmt man ja die weitesten Reisen ohnehin im Kopf.Folge 18

Ich habe die neuen Szenarien der letzten vier Folgen auch sehr geschätzt, gerade die Handlung um Aware war ein sehr anregender neuer Rahmen zu den alten Folge-Themen, eine neue, ungewohnte (und auch eher technische) Herangehensweise an den bekannten Stoff (und hat dabei eine Menge Erklärungen geliefert). Dieser Rahmen wurde nun aufgebaut, er steht – und spielt überraschenderweise in der neuen Folge erstmal keine große Rolle mehr.

Manche Hörer mussten sich mit der neuen Zukunfts-Handlungsebene des vergangenen Vierteilers erst gewöhnen, da vieles unerwartet futuristisch war. So viel sei verraten: Das ist diesmal anders, die neue Folge geht tatsächlich zurück zum emotionalen und inhaltlichen „Mittelpunkt“ der Geschichte. Es fühlt sich alles sehr vertraut an – jeder Handlungsstrang nimmt den Hörer direkt mit, sofern man die Folgen 1-10 kennt.

Mit Folge 18 beginnt also ein neuer Sechsteiler, der mit Folge 23 sein Finale erreichen wird. Diese sechs Folgen umspannen mehrere Handlungsbögen, die hier alle ihren Anfang nehmen (aber auch wieder unerwartete Routen einschlagen). Entsprechend ist es wieder „nur“ ein Anfang, der aber bereits eng verwoben ist mit den uns bekannten Episoden und liebgewonnenen (oder verhassten) Figuren.

Wer schon von dem „Aware und Chicago-Vierteiler“ begeistert war, wird ohnehin von der neuen Folge voll abgeholt.  Wer bei den Folgen 14-17 noch dem Feeling der „alten Sonne“ nachgetrauert hat, wird sich hier mit Sicherheit wohlfühlen – man wird hier direkt mit einer nostalgischen Umarmung empfangen und darf erneut beliebten (noch nicht auserzählten) Figuren LAUSCHen. Während große Hoffnungen auf kommende Ereignisse geweckt werden (wie so oft) und man dabei eine große okkulte Karotte vor die Spürnase gehängt bekommt (von der man aber wieder mal nicht den kleinsten Bissen abbeißen darf), vergeht die Stunde des Hörspiels wie im Flug.  Ich freue mich sehr, dass es diesmal wieder mehr auf Reisen geht und auch exotische Gefilde wieder angesteuert werden.

Mit etwas Wehmut hört man in diesem Sechsteiler noch einmal dem großen Harald Halgardt zu, der zum letzten Mal vor seinem Tod vergangenen Januar hier in der Rolle des Nathaniel de Salis zu hören ist. Da die kommenden fünf Folgen ebenfalls bereits aufgenommen sind, wird uns seine Stimme doch noch eine ganze Weile nach seinem Tod begleiten.

Außerdem  spricht eine neue Stimme den guten alten Jules Verne. Der ebenfalls vor einigen Jahren verstorbene Konrad Halver wird von Thorsten – Kai Botenbender beerbt, der mit gutem Gefühl für die Sprache seines Vorgängers in die großen Fußstapfen tritt. Eine sehr gute Wahl und eine Freude, Jules Verne wieder zu hören!

Die Folge ist insgesamt sehr vielfältig – da kommt einiges auf uns zu. Es wird schon seinen Grund haben, dass der ganze Stoff auf sechs Folgen verteilt ist. Demensprechend handelt es sich hier konzeptionell um eine Startfolge, die zunächst viel aufbaut und die Figuren in Startposition bringt. Das ist in keinem Moment langweilig und rundum gelungen.

Mir hat die neue Folge rundum gefallen! Im Gegensatz zu manch anderen Folgen, die sich erst bei erneutem Hören und bei Recherche ganz eröffnet und ihre tieferen Schichten freigelegt haben, war diese Folge sehr zugänglich und hat sofort gezündet. Ich kann daher diese Folge, die ein „Vorglühen“ der Handlung ist, wieder nur absolut empfehlen und hoffe, dass die Folge 19 nicht zu lange auf sich warten lässt. Aber bekanntlich kommt im Sommer die Sonne ja auch öfter raus als im Winter…

Damit beginnt also „Die Reise zum Mittelpunkt der Sonne“, und es wird sicher eine wahrhaft ungeheure Reise! Ich wünsche allen einen guten Aufbruch und viele Fragen und häufiges Wundern beim Sonnenbad! Wir hören uns „Bei Zeiten“ (kommende Woche).

Torsten Weis, 04.04.2019

Ich bin gespannt auf eure Meinungen nach dem ersten Hören – schreibt gern direkt hier spoilerfrei hier in die Kommentare.

Spoilerdiskussionen bitte dorthin verlagern: Link

Die neuen Cover!

Maritim hat die Titel und Cover der nächsten Sonne-Folgen angekündigt. Günter Merlau hat übrigens in einem Gespräch betont, dass das Ziel sei, jetzt wieder Kurs auf vier Folgen pro Jahr zu nehmen – die Episoden bis einschließlich Folge 23 sind bereits aufgenommen. Hier die Cover – was denkt ihr?

Folge 18Folge 19Folge 20

Auf irgendwas mit „Adam Kadmon“ warte ich ja schon seit dem Anfang der Folge 11… und hinter der Bezeichnung „Gefangener Nr.7“ verbirgt sich Rudolf Heß (Link) . Das wird spannend!

Harald Halgardt ist verstorben

Am 19.01.2019 ist der großartige Harald Haldgadt, die Stimme von Nathaniel de Salis, im hohen Alter von 92 Jahren verstorben. Unser Beileid gilt allen Trauernden.

Wer könnte zu diesem Moment bessere Worte finden als Nathaniel de Salis?

„Mein lieber Adam,

wenn du diese Zeilen liest, wird es sehr schwierig für dich werden. Du wirst meinen, der Kummer beraube dich all deiner Kräfte, deine Seele stürze in die dunkelsten Keller deines Geistes, die Schwere presse dir jeglichen Mut aus deinem Körper. All das tut mir leid, sehr leid, mein Junge. Du kannst nicht erahnen, wie sehr mich deine Trauer schmerzt. Ich kann dich davor nicht bewahren und wusste all die Jahre, dass ich dir diese harte Prüfung eines Tages auferlegen würde müssen. Und es ist nicht die letzte Prüfung deiner Seele, und ich weiß, dass du sie trotz aller Verzweiflung und Niedergeschlagenheit meistern wirst. Sei geduldig, vertraue auf dasWarten, das alles vorüberziehen lässt. Vertraue auf die Geduld, die anziehend auf die Schätze des höheren Bewusstseins wirkt […], bis sich all dein Gram verflüchtigt hat und dem reinen Geist der Liebe gewichen ist, der alles umschlossen, alles durchdrungen, alles geheilt und gesundet hat. Halte deinen Blick immer fest auf diese Liebe gerichtet, die auch uns so lange verband, mein lieber Adam, und weiterhin verbinden wird. Dann wirst du sicher durch die dunkle Zeit […] dorthin gelangen, wo wir alle irgendwann enden werden: In dem allumfassenden Lichtermeer der Liebe des Lebens zu seinen Kindern.50516666_10156838548364890_7131860600224743424_n

Bis dahin tue unsere, deine Arbeit […], und miss deine Arbeit nicht an dem Erfolg, der ihr beschieden, sondern an der Liebe, mit der sie getan ist. In der höheren Welt ist all dieses Begehren und Trachten wertlos, dort entscheidet allein die Liebe zu den Handlungen. Dieser Herausforderung musste auch ich mich mein ganzes sehr langes Leben lang immer wieder stellen, liebster Sohn. Du wirst nun mein Erbe antreten, Adam, und ich wünschte, es wäre ein aus Glück und Liebe errichteter Palast, der dir und deinen Kindern ein langes erfülltes Leben zur Heimat macht. Aber es ist, was es immer für uns war: Eine Verpflichtung dem einen, dem größten Abbild uns selbst gegenüber. Nur wenigen Menschen ist solche Last auferlegt, und nur wenigen solche Freude. Meine Liebe, die größer ist als alle Schrecken und Leiden dieser oder anderer Welten, wird dich immer begleiten, mein Sohn. Mein Freund. Mein Kamerad.

Ich kann dir nicht sagen, wie dankbar ich bin, deine Zuneigung mein eigen genannt haben zu dürfen und gehe stolz und voller Seelenfreude dorthin, wohin ich jetzt gehen muss. Sei dir meiner Liebe und Bewunderung immer versichert und denke daran: Die Zeit ist nicht nur ein Gefäß, die Zeit ist auch der Inhalt. Die Zeit ist ein Durchgang, ein Tunnel, durch den du gehen wirst, eine Höhle aus Zeit. In ewiger Liebe und Verbundenheit.

Dein Nathaniel“

(aus: Die schwarze Sonne, Folge 10 – „Aiwass“, Track 7)

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Interview mit der ersten Ursache

Wenige Tage vor „Mysterien und Mandelsplitter“ hat Günter Merlau sich die Zeit genommen, um in einem entspannten Telefoninterview über Einflüsse, Richtungen und Vorhaben zur „schwarzen Sonne“ zu plaudern.

Ursprünglich sollten das Interview in den Podcast integriert werden – aufgrund der Länge könnt ihr es hier es aber ausgekoppelt in epischer Breite hören.

Die Audioqualität ist diesmal leider „nur“ der Skypeübertragung entsprechend – ich hoffe, das schränkt das Hören nicht zu sehr ein.

Viel Spaß damit und  vielen Dank an Günter für die geopferte Zeit und deren Inhalt! Schöne Festtage und einen erholsamen Jahresausklang 2018 wünscht euch das „Bei Zeiten“ Team!

Download: Mp3

Wir sprechen u.A. im Podcast über Günter Merlaus Reise nach Derbyshire zu inspirierenden tatsächlichen Orten, die so (oder so ähnlich) in der schwarzen Sonne aufgetaucht sind. Hier sind die entsprechenden Fotos, die Günter Merlau uns zur Verfügung gestellt hat: (mehr …)