Podcast 11 – Heilige Geometrie

tree_of_life_medievalHat noch wer bei dem Gedanken an Adam Quadmon, der Jenseits-Flugmaschine und dem doppelten Berger/Hiller ein rotierendes Fragezeichen über dem Kopf? Kriegt ihr das Bild von Arabella untendrunter auch nicht aus eurem Hirn?

Und was soll das mit dem grünen Tee? Im 11. Podcast analysieren wir die sechs Jahre lang ersehnte Folge „Heilige Geometrie“ und spinnen uns Erklärungen zusammen, um ein wenig Licht in das Geheimnis um die Saltons und die „Schwarzen Sonne“ zu bringen.

Bitte hört zuerst die Hörspielfolge – unsere Besprechung ist voller SPOILER.

Wie immer gibt es den Podcast unter „Bei Zeiten“ auch bei iTunes und den üblichen Podcastportalen.

Direktdownload: Mp3

16 Kommentare

  1. Ich habe heute morgen damit angefangen den Podcast zur 11 zu hören, bin aber noch nicht durch. Hier aber gleich mal noch 1-2 Gedanken zur Cameron-Johann-Szene.

    Ihr spekuliert darüber, wer am Schluss dieser Szene den Raum betritt und Johann rettet. Torsten sagt, dass es die Stimme von Christian Stark (uns bekannt in den Rollen des jungen Adam / dunklen Bruders / Brankyah) ist, Adam es aber nicht sein kann, da dieser 1939 in der Webelsburg sein Ende gefunden hat. Zu diesem letzten Punkt bin ich mir nicht so sicher. In Folge 10 sagt die Stimme von Horst Stark (alter Adam) in einer Erinnerung / Vision des jungen Adam beim Pendulum-Experiment, dass er „in den letzten Wochen seines Lebens alles zurückerhalten habe und dieses Glück nur wenigen Menschen beschieden sei“. Es gibt somit eindeutige Hinweise, dass die Adam-Figur friedvoll sterben wird und die Szene in der Webelsburg ist alles andere als das. Außerdem heißt es direkt in der Webelsburg-Handlung, dass die Lanze des Longinus das zweite Mal Adams Leben verlängern sollte. Das wäre auch etwas widersinnig, wenn er letztlich bereits in der Webelsburg stirbt.
    Ich habe daher die Theorie, dass der junge Adam in der Webelsburg zwar an den Rand des Todes gebracht wird, aber noch nicht stirbt. Der mysteriöse Salton-im-Orbit-Track aus Folge 9 könnte seine Nah-Tod-Erfahrung sein. Dieser Track endet übrigens damit, dass an eine Tür geklopft wird und diese sich auch öffnet. Vielleicht geht Adam dann wieder durch diese Tür bzw. wird zurück ins irdische Leben in die Webelsburg zurück gezogen. Evtl. (okay, jetzt wird es arg spekulativ) geht die Webelsburg-Handlung nach dem uns bekannten Ende auch so weiter, dass die Person, die in Folge 11 Cameron unterbricht in der Webelsburg auftaucht und Adam im letzten Moment rettet, so wie er in Folge 11 Johann rettet…
    Adam könnte somit zum Zeitpunkt des Cameron-Johann-Tracks somit durchaus noch am Leben sein. Ich halte es aber auch für unwahrscheinlich, dass es Adam ist, der Johann rettet. Der biologische / körperliche Adam müsste in den 1950er Jahren mit der Stimme von Horst Stark sprechen, es ist aber eindeutig Christian Stark in der düsteren bzw. selbstbewussteren Variante.

    Ihr weist im Podcast darauf hin, dass der Ausdruck „Ich bin das Alpha und das Omega“ eigentlich zu Helmut / Arthur passt und es verwirrend ist, dass Adam das sagt und hier noch etwas liegt, was wir nicht wissen. Das sehe ich auch so. Die Alpha/Omega-Geschichte wird bereits mehrfach in der Sonne angedeutet. Zum einen ist Adam die zentrale Erzählfigur über alle Folgen. Zum anderen gibt es Hinweise von anderen Figuren. Im Salton-im-Orbit-Track sagen die anderen Saltons/Bergers, dass er (Adam) den Kailash umrundet hat und sie ins Buch des Lebens eingeschrieben hat. In der Kailash-Folge sagt Nathaniel auch explizit, dass Adam sich ins Buch des Lebens eintragen muss, da das bisher noch nicht geschehen sei und davon auch die Existenz seiner Nachfahren (oder so ähnlich) abhängt. Adam muß also der Ursprung sein, obwohl er eigentlich zeitlich mitten im Familienzyklus der Saltons / Bergers steht.
    Dazu noch ein paar andere Fäden, die meiner Meinung nach derzeit lose rumliegen, aber vielleicht alle zusammen gehören. Johann sagt im Warschau-Track in Folge 10, dass alles in Deutschland anfing und endete. Auch hier haben wir Anfang und Ende / Alpha und Omega und wir können diese Info noch keiner uns bekannten Handlung zuordnen. Zum Stichwort „Deutschland“ sagt eine verzerrte Stimme im Ahnengespräch „Als ich meine Frau damals in Deutschland kennenlernte“ und auch diesen Satz können wir bisher keinem der uns bekannten Charaktere eindeutig zuordnen. Ich habe die Hoffnung, dass es in der 12 oder 13 noch einen Track geben wird, der in Deutschland spielt und diese Anfang/Ende-Geschichte um Adam rund macht…

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    1. Ich bin nicht sicher, worauf Johann das bezieht, dass alles in Deutschland „anfing und endete“. Er hat ja kein Wissen über die ganze Geschichte, geschweige denn über den Salton-Zyklus und all das, er ist kein allwissender Erzähler. Vielleicht meint er einfach „seine Geschichte“ mit Rahel? Oder fing in Deutschland sein finsteres Schicksal an (die Nazis gehen nach Tibet), das sich dort dann erfüllt (die Nazis nehmen ihm seine große Liebe)? Könnte alles sein. Ich denke aber nicht, dass es sich auf Adam bezieht.

      Klar – der große Moment ist sicher, wenn am Ende (?) von Adams Geschichte er mit dem Artefakt, der heiligen Lanze, in der Wewelsburg durchbohrt wird – das könnte irgendwas bewirken, vielleicht ein Anfang von irgendwas und ein Ende zugleich sein. Aber das kann Johann ja nicht wissen – oder?

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      1. Rahel kann eigentlich nicht gemeint sein. Seine Geschichte mit Rahel beginnt in Warschau, nicht in Deutschland. Wenn die Nazis gemeint wären, wäre der Satz eigentlich grammatikalisch falsch. Dann müßte es heißen „Mit den Deutschen fing alles an“, nicht „in Deutschland fing alles an“.

        Nein, Johann kann es aus „eigener“ Erinnerung nicht wissen. Allenfalls über ein „Kollektivbewußtsein“ der Saltons / Bergers…

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  2. Coole Idee, dass Helmut Bergers Flugzeug mit der Schauberger kollidiert sein könnte und Arthur Salton an Bord der Schauberger war. Diese Variante hatte ich ehrlich gesagt nicht auf dem Schirm…

    Am Anfang hat mich an dieser Theorie das Gleiche gestört wie Jonas. Wer hat dann die Schauberger gebaut? Wo soll ihr Ursprung sein?

    Ich glaube, ich habe inzwischen aber eine plausible Antwort gefunden… Seit mit Folge 11 feststeht, dass in der Scheune in Derbyshire nach dem Brand tatsächlich Wrackteile waren bin ich (wie wahrscheinlich die meisten) davon ausgegangen, dass dies die Wrackteile der Maschine sind, mit der Berger 2010 am Kailash abgestürzt ist bzw. zumindest etwas, das zusammen mit Helmut Berger aus unserer heutigen Zeit kam. Was wäre aber, wenn diese Gegenstände nicht aus 2010 stammen, sondern aus der NS-Zeit?

    Ich versuche mal chronologisch darzustellen, was meiner Meinung nach passiert sein könnte, wobei chronologisch eigentlich der falsche Ausdruck ist, da Zeitsprünge drin sind. Ich meine chronologisch im Sinne von „linear“.

    Der Ausgangspunkt wäre demnach das, was Rudolf Hess in Folge 9 beschreibt. Die Nazis entwickeln eine „Jenseitsmaschine“ und unternehmen „Reisen auf die andere Seite“. Diese „Jenseitsmaschine“ wäre für mich identisch mit der „Schauberger“ (siehe hierzu z.B. http://www.kheichhorn.de/html/body_jenseitsflug.html). Hess erwähnt, dass die meisten der Besatzung nicht vollständig zurückgekehrt sind. Es scheint also auf den Reisen auch materiell etwas verloren gegangen zu sein. Ich vermute, dass bei einer dieser Reisen eine dieser Jenseitsflugmaschinen komplett verloren ging und nach Lesser Hill ins 19. Jhdt. verschlagen wurde, wo sie die Scheune in Brand setzt.

    Warum die Maschine ausgerechnet in Lesser Hill aufgetaucht ist, könnte sich dadurch erklären, dass dies wie Mt. Shasta, Kailash, Snaeffelsjökull, … einer der sieben energetischen Knotenpunkte ist.

    Arthur Salton findet die Wrackteile und baut sie zusammen. Mit seinem technischen Verständnis aus dem 21. Jahrhundert (Helmut Bergers Wissen) gelingt es ihm, die Maschine wieder funktionsfähig zu machen.

    Arthur reist mit dieser Maschine dann ins Jahr 2010 und kollidiert am Kailash mit Bergers Maschine. Dabei passieren zwei Dinge. Helmut bzw. sein Geist verschlägt es nach dem Zusammenstoß mit der Jenseitsmaschine nach Lesser Hill ins Jahr 1839, wo er im Körper von Arthur Salton lebt. Der Zyklus ist in Gang gesetzt.

    Arthur selbst stürzt mit der Schauberger ebenfalls am Kailash ab und wird von BND-Leuten gefunden. Wahrscheinlich hat Arthur beim Unfall das Gedächtnis verloren. Dem Mann ohne Gedächtnis geben die BND-Leute den Namen Heinrich Hiller. Entweder als Anspielung darauf, dass sie ihn in den Bergen gefunden haben oder als Wortspiel weil Helmut Berger bei dem Unfall verletzt wurde und kurz darauf (auch körperlich) verschwindet.

    Arthur / Hiller lebt fortan in unserer Gegenwart, zumindest von 2010 – 2018. Ich bin mir nicht sicher, ob er in der Szene die wir in Folge 11 hören tatsächlich beim BND arbeitet.Ich könnte mir auch vorstellen, dass er in einer psychiatrischen Einrichtung festgehalten wird und das „ich muss zurück zu meiner Arbeit“ so zu verstehen ist, dass er zurück will zu seiner sonstigen Beschäftigung in der Anstalt. Auf die Idee mit der Psychiatrie bin ich gekommen, weil der Vizepräsident darauf hinweist, dass draussen genug Personal bereitstehe, falls er sich zu sehr aufregt und am Ende des Tracks betreten auch „Männer mit dunklen Anzügen“ den Besprechungsraum und greifen ein.

    Durch das Gespräch mit dem Vizepräsident kommt die Erinnerung an sein Leben als Arthur Salton zurück. Irgendwie muss es ihm dann gelingen 2018 oder noch später die Jenseitsmaschine wieder zu betreten und ins Jahr 1850 zurückzukehren, wo er als Arthur Salton weiterlebt und 1864 stirbt.

    Interessant wäre an der Theorie, dass es keinerlei Überschneidungen innerhalb der einzelnen Zeitzonen gibt. Arthur / Helmut / Hiller, die ja alle ein Bewusstsein hätten, existieren in jeder Zeitebene nur einmal. Von 1839 – 1864 in Lesser Hill als Arthur, von ca. 1985 bis 2010 als Helmut Berger und von 2010 bis X als Heinrich Hiller.

    Sollte dies stimmen, wäre für mich auch etwas anderes geklärt, was mich immer stutzig gemacht hat. Arthur scheint bei seinem Tod ein alter Mann zu sein und eines natürlichen Todes zu sterben und das fand ich immer unschlüssig. Natürlich können wir über das Ausgangsalter nur spekulieren, aber ausgehend davon, dass er ein junger Vater war, dürfte der Körper des Arthur Salton, in den Helmut 1839 fährt so etwa Mitte 20 gewesen sein (also so alt wie Helmut auch selbst 2010 war). 1864 bei seinem Tod wäre Arthur somit gerade mal 50 Jahre alt gewesen. Etwas anderes ergibt sich aber, wenn man unterstellt, dass Arthurs Körper 1850 nach 2010 gereist ist und dort mindestens 8 Jahre ggfs, aber auch wesentlich länger als Heinrich Hiller gelebt hat. Dann hätte der Körper der 1864 in Lesser Hill stirbt auch entsprechend mehr Lebensjahre auf dem Buckel…

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    1. Hi Rechelino!
      Das ist ein super guter chronologischer Überblick über unser doch etwas verqueres Gespräch, wir haben ja (wieder mal) eigentlich nur laut gedacht…
      Ich hatte schon befürchtet, da blickt keiner mehr durch. So ungefähr wie du es schilderst hab ich mir das mit Berger-Arthur-Hiller auch vorgestellt.

      Deine Idee, dass die Nazis mit ihrer „Jenseits-Flugmaschine“ in die Greenwood-Farm gekracht sind, macht das natürlich schön rund. Dass es eine Nazi-Konstruktion ist, legt ja der berühmte Name des Erfinders Schauberger nahe, so wird es sein. Und damit wird ein weiteres Geheimnis aus Folge 09 gelüftet, nämlich was aus der Geschichte von Heß für unsere Handlung resultiert. Passt! Super! Das nehme ich jetzt mal so in mein Gedankengebäude auf, bin sicher, das stimmt so. Chapeau!
      Wäre auch schön, wenn es vom Ablauf so wäre und wir damit kein Paralleluniversum aufmachen müssen und es bei Bewusstseins- bzw. Zeitreise bleibt.

      Wo es allerdings noch etwas knirscht und knarzt im Theoriegebilde:

      1) Wieso spricht der Vize dann davon, dass Hiller NICHT aus der Vergangenheit kam, sondern aus einem Jenseits angereist ist, in dem er als Arthur gelebt hat? Benutzt der Vize nur den Begriff von Heß (die haben ja über Projekt Nordwind da alle möglichen Infos gesammelt)?
      Oder bekommen wir hier in der Erzählung klar gesagt, dass die Story eben ein „Danebenseits“ beinhaltet, eine andere Nebenwelt? Dazu passt der ganze Quantenkram von Martens.

      2) Wenn Arthur mit der Schauberger von 1951 nach 2010 geflogen und dort gecrasht ist (davon gehe ich aus), wie kann dann 1964 ein komplett intaktes Flugobjekt in der Greenwoodscheunde verborgen stehten, verborgen über all die Jahre?
      Wir wissen doch sicher, dass es dann 2010 als Wrack am Kailash gefunden wurde – gleichzeitig steht es weiterhin in Lesser Hill von Arthur zusammengebaut in der Scheune von Rufus rum.
      Komisch. Klar, die BND-Freaks könnten es von 2010 bis 2018 wieder zusammenbauen und Hiller könnte damit wieder nach 1951 reisen, aber das wär irgendwie zuviel des Guten, alles doppelt.

      3) Warum erzählt Günter Merlau das? Es verkompliziert die Salton-Geschichte extrem anstatt langsam zu lösen, dann wäre es nur eine weitere Zeitreise, die gleich wieder zurück geht.
      Ich kann es mir nur so erklären: Die Jenseits-Maschine (Folge 09) wurde eingeführt, um jetzt mit Hiller zu zeigen, dass es ein nebeneinander von zwei Realitäten gibt, und das muss wichtig sein für die Geschichte. Hiller ist so deutlich ein Anti-Berger (unsicher, rümpft die Nase beim grünen Tee), das ist so auffällig inszeniert, dass es Bedeutung haben muss. Wobei das auch Verwirrung sein kann, er ist ja definitiv Hemut-Arthur-Hiller, das ist unbestritten.

      4) Seltsam: Helmut Berger ist nicht mit seinem Körper in Arthurs Sarg gelandet, es war nur sein Bewusstsein, das in Arthurs Körper gefahren ist.
      Die neue Reise wäre komplett körperlich mit Arthurs Aussehen? Dann würde er aber nicht aussehen wie Berger… und viel älter… ok vielleicht hat er nur Ähnlichkeit und er wird deshalb Hiller genannt. Joa… Und alle Nazis kommen verwest und gebläht bei den Reiseversuchen zurück, nur Berger/Arthur schafft es mit leichter Tee-Verwirrung… passt nicht so ganz, kann man aber zurechtbiegen. Nazis verwesen gebläht, Saltons halt nicht, das sind 21er. Irgendwie.

      5) Übrigens: Wenn ich Helmut Berger heißen würde, dann würde mich der UFO-Name „Schau – BERGER!“ ganz schön provozieren, als gäbe es was zu sehen. Verrückter Zufall? 😉

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      1. Ich hatte bis zum Podcast eigentlich noch gar nicht auf dem Schirm, dass das Flugobjekt in der Scheune eigentlich nicht Bergers Flugzeug sein kann. Die Idee gefiel mir aber sehr gut und daher habe ich versucht, einige „Logikkanten“ zu glätten, aber so richtig rund und zu Ende gedacht ist das auch noch nicht und Deine Einwände sind auch die Probleme, die mir im Magen liegen. Ich nehme die Punkte mal auf:

        1) Zunächst einmal ist „Jenseitsmaschine“ oder „Jenseitsflugmaschine“ ein bestehender historischer Begriff. Historisch natürlich nicht in dem Sinn, dass belegbar ist, dass diese Maschinen gebaut und erfolgreich eingesetzt wurden. Aber bei den Verschwörungstheorien, die sich damit beschäftigen, dass die Thule- und Vril-Gesellschaft gemeinsam in den 20er Jahren eine Gerätschaft (mit Schauberger-Technik) entwickelt haben soll, findet sich nunmal recherchierbar der Begriff „Jenseitsflugmaschine“ oder „Andere-Welt-Maschine“ und nicht „Zeitreisemaschine“. Ich denke daher, dass der Vize erstmal nur die Begrifflichkeit aufnimmt, die auch wir heute finden, wenn wir zu „Schauberger“ recherchieren.
        Dann müssen wir uns auch klarmachen, dass auch der BND 2018 nicht genau weiß, was da passiert ist. Sie erforschen, u.a. am „Objekt Hiller“ ein ungeklärtes Phänomen. Insofern ist es eigentlich ausgeschlossen, dass uns Begrifflichkeiten, welche der Vize verwendet, einen verbindlichen Hinweis auf die Lösung des Problems bieten können.

        2) Kleine Korrektur: Es muß 1851 und 1864 (nicht 1951 und 1964) sein. Ist Dir im Podcast auch an 1-2 Stellen passiert, dass Du vom 19. ins 20. Jhdt. gerutscht bist 😉 Aber keine Angst, aus dem Sachzusammenhang war immer klar, was Du gemeint hast…
        Damit das Ganze in einem einzigen Universum „rund“ werden kann, müßte es tatsächlich so sein, dass Hiller irgendwann (2018 oder später) wieder zurückreist, sonst könnte auch Arthur nicht 1864 in Derbyshire sterben. Wenn es zu einer solchen „Zeitreise“ kommt wäre auch möglich, dass er diese mit einer wieder zusammengesetzten Schauberger unternimmt. Wenn Arthur Salton ohne große Hilfsmittel 1850 in der Lage ist, Wrackteile zu einem funktionierenden Gerät zusammenzusetzen, sollte das den Geheimdienstleuten mit den Trümmern vom Kailash 2010 erst recht gelingen.
        Im Übrigen müßten die Kailash-Trümmer gar nicht zusammengebaut werden. Es existiert ja 2018 auch die „Schauberger“, die 1850 in Derbyshire entdeckt wurde, über Spanien dann durch die Welt gereist ist und in der Area 51 als „größtes Geheimnis der letzten 180 Jahre“ lagert. 2018 existieren zwei Schauberger-Maschinen (zwei identische Maschinen!). Das ist natürlich ein Zeitreiseparadoxon, da sich ein Gegenstand vermehrt hätte, aber genau daran zerbrechen sich die BND-Leute in Folge 11 schließlich die Köpfe.
        Eigentlich ergibt sich daraus ein witziges Folgeproblem: Wenn der Vize weiß, dass Arthur Salton die Maschine 1851 erneut betreten hat und nach 2010 gereist ist, gleichzeitig aber weiß, dass seit den 1850er Jahren eine Schauberger irgendwo versteckt ist, müßte er eigentlich antizipieren, dass Arthur irgendwann in der Zukunft wieder zurückreisen wird. Ich glaube, das hat der gute Mann bisher übersehen. Am besten Du rufst mal beim BND an, läßt Dich mit dem Vize verbinden und gibst diese Info weiter, bevor sie Hiller in zwei Jahren in die Mangel nehmen 😉

        3) Dazu habe ich keine Ahnung… Aber klar ist auch, dass man, wenn man ein solches Werk konzipiert, welches einerseits schlüssig, andererseits aber auch mysteriös und undurchschaubar sein soll, auch viele Sackgassen und irrführende Hinweise einbauen muss. Und dramturgisch ist es ja ein Volltreffer. Für die Sonne-Fans die mittendrin sind und mit der Folge 11 nicht langsam wieder herangeführt werden müssen, dürfte es das Highlight der Folge 11 sein, dass da plötzlich ein Mann namens Hiller rumspringt, der spricht wie Arthur bzw. Berger…

        4) Ja, das stimmt. Eine „körperliche Zeitreise“ wäre eine vollkommen neue Komponente. Was der Vize sagt, deutet für mich aber darauf hin, dass es der identische Körper ist. Er sagt beispielsweise nicht, dass Hiller auch Berger gewesen sei, aber er sagt, dass er (Hiller) im 19. Jhdt. als Arthur Salton gelebt habe. Wenn man eine „logische“ Erklärung für das Phänomen sucht, fällt mir aber auch nur ein, dass 21er das wahrscheinlich können…
        Ich gehe aber auch zusätzlich davon aus, dass es eine äußerliche Ähnlichkeit zwischen Arthur / Hiller (die beiden wären für mich auch körperlich dieselben) und Berger (das wäre biologisch ein Nachfahre) gibt. In der Sonne-Geschichte wird mehrfach erwähnt, dass sich die Salton-Männer ähneln.

        5) Schau-BERGER… Nicht schlecht… 😉
        An diesem Punkt muß ich darauf hinweisen, dass die zentrale Stadt, in der Marty McFly bei seinen Zeitreisen startet und landet Hill(er) Valley ist. Verrückter Zufall? 😉

        6) Danke auch für die kleine Mundstuhl-Hommage im Podcast 😉 Nachdem Du auch zustäzlich offenbart hast, dass Du bei Horrorszenen ein „Pienser“ bist, wirst Du nicht mehr leugnen können, dass Du mit Kochkäs und Äppelwoi aufgewachsen bist 😉

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        1. Kleiner Nachtrag noch zu Punkt 3):

          Die Tatsache, dass man sich beim BND 2018 damit beschäftigt, dass die Wrackteile am Kailash 2010 identisch (!) sind mit den Teilen der Schauberger, die in der Area 51 seit Jahrzehnten lagern, spricht eigentlich dagegen, dass das Grundkonzept der Sonne auf Paralleluniversen basiert. In einem Paralleluniversum wären solche Paradoxien ja gerade ausgeräumt. Es würde ein Universum mit einer Schauberger geben, die seit 180 Jahren in der Welt ist und ein Universum, in der ein Schauberger-Wrack 2010 am Kailash entdeckt wird…

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  3. Ich bin doch eher bei zwei nebeneinanderliegenden Welten als bei Zeitreise (in diesem Fall). Das Titelbild und der doppelte Berger/Hiller führt uns möglicherweise zu den Heisenberg’schen Unschärferelationen bzw. dem Doppelspaltexperiment. Ich weiß, jetzt kommt wieder die böse Quantenphysik, und das ist richtig schwer vorstellbar.
    Es geht darum, dass ein Teilchen (hier Arthur/Hiller) „hier und gleichzeitig woanders“ ein kann:
    Quantenteilchen können verschiedene Zustände gleichzeitig annehmen – man nennt das „Superposition“.

    Im Doppelspaltexperiment wird ein Quantenteilchen – etwa ein Lichtteilchen, ein Elektron oder ein Atom – auf eine Platte mit zwei Schlitzen geschossen. Erstaunlicherweise zeigt sich, dass das Teilchen durch beide Schlitze gleichzeitig dringt und sich dahinter wellenartig mit sich selbst überlagert. Dadurch entsteht hinter den Schlitzen ein Wellenmuster, das sich nur durch die Annahme erklären lässt, dass das Teilchen zwei verschiedene Wege gleichzeitig zurückgelegt hat. Es liegt in einer Überlagerung des Zustandes „rechts“ und des Zustandes „links“ vor. Vielleicht ist es mit der Schauberger und Arthur/Hiller auch so: Einmal im Universum „links“ in Derbyshire 1851, einmal im Universum „rechts“ am Kailash 2018.
    Dazu passt ein bisschen auch das Titelbild der CD.
    Vielleicht macht die Schauberger mit Arthur also so was wie Heisenberg mit dem Quantenteilchen? Eine „Superposition“?

    Uff. Jaja, ich weiß.
    Wenn Dr. Jens das jetzt liest, haut er mir das sicher um die Ohren.

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    1. Defintiv wird in der Sonne viel mit Schrödingers Katze gespielt und ich kann das was Du sagst / sagen willst nachvollziehen auch wenn ich es physikalisch nicht bis zur letzten Konsequenz begreife.

      Auf was ich hinweisen wollte ist, dass 2018 in Folge 11 definitiv ein Szenario gegegeben ist, in der in dem Universum, in dem der Hiller-Track spielt, zwei identische Schauberger-Maschinen existieren. Es gibt eine Maschine, die erstmals im 19. Jhdt auftauchte und von England über Spanien letztlich in die Area 51 gelangt ist und eine (identische) Maschine, die 2010 am Kailash verunglückt ist.

      Ich hatte bisher Paralleluniversen ungefähr so verstanden: Der Held ist in einem Kampf. Während er in einem Universum gewinnt und lebt, wird er im Paralleluniversum verlieren und sterben. Mag sein, dass ich da auch immer von einem falschen Begriff von Paralleluniversen ausgegangen bin, aber so habe ich es mir in einer sehr vereinfachten Version immer vorgestellt.

      Genau diese Situation haben wir aber in der Sonne nicht. In dem Universum, in dem sich der Vize und Hiller unterhalten, existieren sowohl die Schauberger, die seit 180 Jahren geheim gehalten wird, als auch die Schauberger die am Kailash abgestürzt ist, gleichzeitig nebeneinander.

      Oh Gott, ich schäme mich jetzt schon, wenn Dr. Jens das liest und ich zur Nachhilfestunde Quantenphysik einbestellt werde 😉

      Weil ich nicht so leicht aufgebe, hier auch noch mal einen Anhaltspunkt, dass wir es mit „vollkommen normaler Zeitreise“ (der Terminus an sich ist schon ganz schön absurd) zu tun haben könnten: Der Vize fragt, ob sich Hiller nie gefragt hat, weshalb wir in den letzten 180 Jahren einen so extremen wissenschaftlichen Fortschritt hatten. Dies ist für mich ein eindeutiger Hinweis darauf, dass Wissen von der Gegenwart (oder Zukunft) in die Vergangenheit getragen wurde.

      Vielleicht trifft ja auch beides zu (Achtung bitte beachten: Das sind jetzt nicht die Ausführungen eines Physikgenies, sondern eines eher schlichten Gemüts): Ausgehen könnte doch alles von einer Zeitreise (Hiller-Arthur) oder Zeitanomalie (Wrackteile aus den 1930ern erscheinen in 1839). Mit diesen Zeitreisen / -anomalien entstehen neue Paralleluniversen in denen nur der eine oder der andere Zustand einer Person oder eines Objekts (existent oder nicht existent) gegeben ist. Zusätzlich dazu entstehen aber Universen, in denen bestimmte Personen beide Zustände haben. In einem solchen Universum wird die Geschichte der „Schwarzen Sonne“ erzählt. Diese Personen / Gegenstände die beide Zustände haben, wären dann die Schnittmengen, die Du auf dem Cover erkennst. Passt das so in etwa?

      Mir ist eigentlich gar nicht so wichtig, wie die wissenschaftliche oder auch pseudowisschenschaftliche Erklärung für die Phänomene lautet. Wichtig wäre mir, dass es in der Sonne lediglich ein „Erzähluniversum“ gibt. Das wäre mir nämlich zu stressig (und wahrscheinlich im Rahmen eines Hörspiels auch nicht abbildbar), wenn sich der Hörer nicht nur in jedem Track die Frage stellen müßte, wann (nach Jahreszahlen bemessen) und wo (geographisch gesehen) dieser spielt, sondern zusätzlich auch noch, in welchem der vielen Universen, die im Laufe der Serie so aufgemacht wurden…

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  4. Kurzer Einwurf während des Hörens:
    Die alte Form von Nedrig Wind ist „Nedr Gwind“. „Nedr“ kommt vom altenglischen Wort „nǣdre“ was so viel wie „Natter, Schlange“ bedeutet. Gwind habe ich im altenglischen Wörterbuch zwar nicht gefunden, dafür gibt es das walisische Wort „gwyn“, was „weiß“ bedeutet. Demnach heißt „nǣdre gwyn“ oder „Nedr Gwind“ tatsächlich in etwa „Weiße Schlange“. 🙂

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    1. Hi Keks und Touché! Danke für die Info, da habe ich (im Gegensatz zu dir) meine Hausaufgaben nicht richtig gemacht… Dass „nǣdre gwyn“ tatsächlich „weiße Schlange“ heißt, können wir vielleicht bei „Spekulationen und Spekulatius“ nochmal zurechtrücken…

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  5. Der Reverse-Satz, den Arabella sagt, um die Kammer des Schreckens zu öffnen, lautet übrigens: „Ich bin die Schlange, die Wissen und Wonne gibt und glänzenden Ruhm, und die Herzen der Menschen mit Trunkenheit in Bewegung bringt.“ aus Aleister Crowleys Buch “Liber Al vel Legis”, Kapitel II, Verse 22 & 23. Es ist exakt derselbe Satz, der auch in Folge 5 Szene 9 vorkommt, in Adams Vision am Kailash.
    Ich finde, gerade zu Arabella passt dieser Satz sehr schön, auch wenn das bei ihr sehr skurrile Ausmaße annimmt. Dadurch bekommt die ganze Aiwass-Geschichte noch einmal eine ganz andere Facette – bis jetzt war es ja nur Jack, der Aleister Dinge einflüsterte, aber spätestens seit Nathaniels Entführung hat ja auch Arabella da ihre Finger mit im Spiel 😉

    Den Hiller-Track fand ich auch richtig cool… Zuerst ein bisschen Physik und Mathe, um das Gehirn aufzuwärmen, nur um es dann vollkommen und hoffnungslos zu verknoten. Der in der Szene vorkommende Vizepräsident ist übrigens nicht vom BND – was die Frage aufwirft, welche Organisation hier noch mitmischt.

    Die ganze Folge ist wirklich eine schöne Mischung aus Tracks, die noch mehr Fragen aufwerfen, als es sowieso schon gibt, und Tracks wie der Raucherszene oder Schlangenszene am Ende, bei denen man einfach nur schön zuhören kann (wobei schön jetzt nicht ganz das richtige Wort ist – und die ganze Arabella-Häutungs-Geschichte auch alles andere als klärend wirkt.)

    Ich freue mich auf den Spekulations-Spekulatius! Bei den Worten „Bei Zeiten“ am Ende wurde ich schon ganz nostalgisch… ich hab jetzt in den letzten drei Wochen einen „Bei Zeiten“-Marathon durchgezogen und fast jeden Tag Podcast gehört – kurz, ihr werdet mir fehlen!

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  6. Zur Vervollständigung habe ich hier noch die Kapitelnamen, welche auf einigen CD-Playern im Display zu Folge 11 angezeigt werden und sich auch nicht im Booklet finden:

    (Interview Johann): „Johann und Cameron“
    (Monolog Adam): “Warum hast Du mich verlassen?”
    (Scheunenfund William): „Wahrheit und Wirklichkeit“
    (Vizepräsident und Hiller): „Heilige Geometrie“
    (William und Arabella Kutsche): „Ein Schwall von Gerüchen“
    (Opiumhöhle Adam): „Ein großer Raucher“
    (William und Arabella Schloss): „Das Rad wird gedreht“

    Zumeist werden nur Schlagwörter aus den Szenen aufgenommen, aber die Kapitelnamen „Wahrheit und Wirklichkeit“ sowie „Das Rad wird gedreht“ sind wirklich interessant und lassen wieder Raum für Interpretationen…

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  7. Kann es sein, dass eine der beiden Stimmen in der Opiumhöhle (Track 19) dem Anangu aus Folge 2 gehört? Dieser ist zudem als Sprecher im Booklet aufgeführt.

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    1. Hi Baschtl75,
      interessant, da werde ich heute Abend mal reinhören. Eines nur vorab: Der Umstand, dass der Anangu im Booklet genannt wird, ist höchstwahrscheinlich kein Beweis dafür. Im Booklet werden auch andere Charaktere angeführt (z.B. Jack), die in Folge 11 keine Sprechrolle haben. Vermutlich beziehen sich die Sprecherangaben im Booklet insgesamt auf die „Abschlusstrilogie“ 11-13 und nicht isoliert auf Folge 11…

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